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Verschneite Bäume in Mayrhofen

Wie viel Schnee wird im Winter 2025/2026 fallen? Wo in den Bergen wird es am meisten schneien? In welchen Monaten können wir gute Bedingungen auf den Skipisten erwarten? In diesem Blog versuchen wir eine grobe Vorab-Schneeprognose für den kommenden Winter in den alpinen Skigebieten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien zu geben. Hier erfährst du alles über den wichtigsten Teil des Wintersports: den Schnee.

Jahresüberblick Schneesaison 2025/2026

Es ist fast September und damit rückt der Herbst immer näher. Im vergangenen Jahr startete die Saison mit extrem viel Regen und Schnee. Wir sind gespannt, was in diesem Jahr passiert. Danach heißt es warten, bis endlich die schönste Jahreszeit beginnt: der Winter. Aktuell kannst du in Zermatt und Saas-Fee Ski fahren, Anfang September öffnet der Hintertuxer Gletscher und Ende September folgt der Pitztaler Gletscher. Der Sommer war nicht nur sehr warm, es gab auch Schneefälle. Am 8. Juli färbten sich die Webcams weiß und auch am 29. Juli wiederholte sich das Schauspiel. Ein Vorbote für viel Schnee im Winter 2025/2026?

Eine exakte Antwort, wie viel Schnee die Saison 2025/2026 bringen wird, können wir dir noch nicht geben. Doch anhand von aktuellen Trends und Prognosen lassen sich bereits erste Hinweise ableiten.

Neueste Prognosen Schneebedingungen 2025/2026

Es ist noch früh, aber die ersten Wettervorhersagen stehen bereits. Zudem haben einige Skigebiete in neue Kunstschneeanlagen investiert, um die Schneesicherheit weiter zu erhöhen. Ein Überblick:

Langzeitprognose

ENSO-neutral bleibt der bestimmende Faktor. Die El Niño-Southern Oscillation (ENSO) spielt eine wichtige Rolle im globalen Wettergeschehen. Dieses wiederkehrende Klimamuster basiert auf den Wassertemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik. ENSO kennt drei Phasen: El Niño (Erwärmung), La Niña (Abkühlung) und neutral. Für den Winter 2025/2026 wird derzeit eine neutrale ENSO erwartet. Das könnte Schneefälle an der Nordseite des Alpenhauptkamms mit typischem Nordstau begünstigen. Neutrale Bedingungen bedeuten meist große Schwankungen: Sowohl kalte als auch milde Phasen sind möglich.

Uneinigkeit der Wettermodelle

Die Wettermodelle NOAA CPC, ECMWF und Met Office kommen zu unterschiedlichen Einschätzungen. Das amerikanische Modell NOAA prognostiziert keine großen Schwankungen bei den Niederschlägen, während das europäische ECMWF eine Zunahme für die Nordseite des Alpenhauptkamms erwartet. Das britische Met Office wiederum sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit für Kälte und Sonne, vor allem im Januar.

Investitionen in Kunstschneeanlagen

Ob ein Skijahr erfolgreich verläuft, hängt stark vom Schnee ab. Niemand möchte auf weißen Streifen inmitten brauner Wiesen Ski fahren oder sich über matschige Pisten ärgern. Der Klimawandel ist Realität, daher setzen immer mehr Skigebiete auf Investitionen in moderne Kunstschneeanlagen, um weiterhin Schneesicherheit zu garantieren – etwa in Orcières Merlette.

Schneekanone produziert Kunstschnee

Die besten Monate für Schnee 2025/2026

Die schneereichsten Monate in den Alpen sind traditionell Januar und Februar. Es ist tiefster Winter und regelmäßige Schneefälle sorgen für optimale Bedingungen. Ab März, wenn die Sonne stärker wird und der Frühling naht, setzt die Schneeschmelze ein. Skifahren ist dann zwar oft bei höheren Temperaturen und Sulzschnee möglich, aber das sonnige Wetter bietet auch Vorteile. Dennoch: Auch im März, April und Mai kann es noch kräftig schneien! Erinnerst du dich an das Chaos im vergangenen April? Kurz vor Ostern sorgten massive Niederschläge besonders in den Süd- und Westalpen für Ausnahmezustände. Tignes musste komplett schließen, Zermatt war von der Außenwelt abgeschnitten und es galt sogar die Warnstufe Rot.

Im folgenden Überblick nehmen wir dich mit auf eine kurze Reise durch ein Schnee-Jahr in den Alpen. Aber klar ist: Nichts ist so unberechenbar wie das Wetter. Schnee 2025/2026 – hoffentlich wird es ein großartiger Winter!

Januar: gute Schneequalität

Hast du Lust auf Skiurlaub im Januar? Dann kannst du auf jeden Fall mit einer guten Schneequalität rechnen. Der Januar ist einer der schneereichsten und kältesten Monate der Wintersaison. In den Alpen ist es meist bis in die Täler weiß und auch auf den Skipisten ist die Schneelage mehr als gut. Die durchschnittliche Temperatur in den Skigebieten liegt unter null Grad, sodass die Pisten den ganzen Tag in einem hervorragenden Zustand bleiben. Die Kälte muss man auch bei der Auswahl der Ausrüstung beachten: Was die Skibekleidung angeht, sollte man genug einpacken. Wer gerne in Deutschland im Januar Ski fahren möchte, der findet in Winterberg häufig traumhafte Bedingungen zu Jahresbeginn.

Skifahrer bei Schneefall in den französischen Alpen
Wird es auch in der Skisaison 2025/2026 wieder kräftig schneien?

Februar: der beste Monat zum Skifahren?

Der Februar ist, aus gutem Grund, der wohl beliebteste Skimonat. Statistisch gesehen liegt hier der meiste Schnee, am Ende des Monats zeigt sich die Sonne immer häufiger und die Tage werden wieder etwas länger. All das sorgt für jede Menge Spaß auf der Piste. Planst du einen Winterurlaub im Februar? Dann denke daran, dass in einigen Bundesländern Ferien sind. Die Skigebiete sind in diesen Wochen also recht gut besucht und beliebte Regionen und Pisten leiden manchmal unter den Menschenmassen. Im Allgemeinen sind die Bedingungen gut, vor allem am Vormittag. Wenn möglich, empfehlen wir, außerhalb der Hauptsaison in die Berge zu fahren.

März: Der Schnee beginnt langsam zu schmelzen

Der März markiert den Beginn des Frühlings, was man gut an den Schneeverhältnissen auf den Skipisten erkennen kann. Die Tage werden länger, die Sonne kräftiger und häufiger präsent. Im März liegen die Durchschnittstemperaturen bereits über dem Gefrierpunkt, sodass der Schnee vor allem in den Tälern spürbar und sichtbar zu schmelzen beginnt. Die tiefer liegenden Pisten werden schnell matschig, aber höher oben sind die Bedingungen immer noch herrlich. Ein Winterurlaub im März ist auf jeden Fall sehr reizvoll. Nach den Osterferien kehrt Ruhe ein, und die Chancen auf ein leckeres Mittagessen in der wärmenden Sonne auf einer Terrasse sind groß.

Skifahrer im schneereichen Monat Februar
Im Februar lässt sich der Winter in vollen Zügen genießen.

April: die Skisaison ist vorbei

Der April ist der Monat, auf den wir uns am wenigsten freuen. Nicht wegen des Schnees, sondern weil dieser Monat für viele Skigebiete das Ende der Wintersaison bedeutet, denn nach Ostern stellen die Lifte schrittweise ihren Betrieb ein. Dennoch ist der April ein wunderbarer Monat für Skiurlaub. Die Pisten sind leer, es gibt keine Warteschlangen an den Liften und die Sonne sorgt für gebräunte Nasenspitzen. Der Nachteil ist, dass vor allem die tiefer gelegenen Pisten und Talabfahrten über den Tag sulzig werden und die Qualität des Schnees, der in der Skisaison 2025/2026 gefallen ist, schnell abnimmt. Am besten also früh aufstehen und am Vormittag fleißig Ski fahren, um am Nachmittag dann die Sonne zu genießen.

Mai: Die Täler sind wieder grün

Im Mai ist fast der gesamte Schnee in den Tälern weggeschmolzen und auch die Berghänge werden langsam grün. Etwas anders sind die Bedingungen in den Gletscherskigebieten, in denen die Temperaturen oft immer noch unter null Grad liegen. SkifahrerInnen und SnowboarderInnen können also auch in diesem Monat noch ein paar Tage auf den Brettern verbringen.

Skifahrerinnen mit hoher Geschwindigkeit auf der Piste im Sulzschnee
Skifahren im April 2026? Auf jeden Fall!

Juni: nur Schnee auf 3.000 Metern Höhe

Der 1. Juni markiert den Beginn des meteorologischen Sommers. In 3.000 Metern Höhe liegt die Durchschnittstemperatur jedoch immer noch um den Gefrierpunkt. So fällt manchmal sogar noch Neuschnee in dieser Höhe. Skifahren wird im Juni jedoch nur noch in einigen wenigen Skigebieten möglich sein. Dazu gehören unter anderem:

Juli: Sommerskifahren in den Alpen

Der Juli ist ein warmer und sonniger, aber auch feuchter Monat in den Alpen. Die Durchschnittstemperaturen in den Tälern liegen bei 18 Grad, und auch auf den höchsten Gipfeln übersteigt das Quecksilber nun die Null-Grad-Grenze. Außerdem besteht häufig die Gefahr von Gewittern. Dennoch werden im Juli unter anderem die Pisten des Hintertuxer Gletschers und von Saas-Fee geöffnet bleiben. Man kann also am Vormittag am Gletscher Ski fahren und am Nachmittag in einem Badesee im Tal schwimmen.

Skifahren am Hintertuxer Gletscher
Reichlich Sonne im Juli

August: Skifahren am Morgen

Wird es in diesem Sommer Schnee geben? Das ist durchaus möglich! Denn tatsächlich ist es möglich, dass es im August schon schneit. Es kommt immer mal wieder vor, dass es oben auf den Bergen kalt genug dafür ist. Doch generell herrscht im August auch in den Alpen Hochsommer. Die Sonne ist stark und die Temperaturen sind hoch. Hoffen wir einfach, dass der August nicht wieder zu heiß wird. Denn die Gletscher der Alpen leiden enorm unter den ungewöhnlich hohen Temperaturen. Im Normalfall gibt es in den Alpen eine Reihe von Skigebieten, die auch im Sommer zum Skifahren und Snowboarden geöffnet sind. Am besten stellst du deinen Wecker auf ganz früh morgens und nutzt die Pisten in den Morgenstunden.

September: die ersten Vorzeichen des Winters

Die Sommerferien sind vorbei und langsam drehen sich die Gedanken wieder um den Winterurlaub. Der Skiurlaub wird geplant und gebucht. In diesem Monat ist bereits mit den ersten Schneefällen im Hochgebirge zu rechnen. Einige der Gletscherskigebiete starten in die Skisaison und die Lust auf den nächsten Winterurlaub wird neu entfacht. Willst du dich bereits im September auf die Pisten wagen? Je nach Schneelage sind die Bedingungen in den geöffneten Gletscherskigebieten schon so gut, dass Skifahren und Snowboarden bereits richtig Spaß machen.

Oktober: Neuschnee auf den Gletschern

Im Oktober rückt der Winter bereits in greifbare Nähe. Immer mehr Skigebiete öffnen ihre ersten Lifte und Pisten, und wer will, kann schon ein paar herrliche Skitage genießen. Im Oktober gibt es in der Regel den ersten nennenswerten Schneefall in den Alpen. Die Durchschnittstemperatur in den Tälern sinkt auf 10 Grad, und auf den Gipfeln friert es bereits. Im beliebten Sölden sind die Pisten im Oktober bereits wieder geöffnet und die Weltcupsaison beginnt.

November: Die Skisaison beginnt

Ab November wird die gesamte Alpenregion mehr und mehr in eine weiße Schneedecke gehüllt. In diesem Monat kann es bereits bis in die Täler hinunter schneien. Je nach Schneelage ist es sogar möglich, dass die Pisten auf dem Feldberg schon geöffnet werden. Die Schneefallgrenze liegt in der Regel bei etwa 1.500 Metern, sodass Ende November in den höher gelegenen Regionen der Skibetrieb beginnen kann. Du überlegst, im November Skifahren zu gehen? Mit etwas Glück sind die Bedingungen bereits richtig gut, die Pisten jedoch noch angenehm leer.

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Wintersportler in der Gondel

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Dezember: Weiße Weihnachten?

Und dann kommt der beste Monat des Jahres: der Dezember. Es ist der Monat von Weihnachten und Silvester, von Lichtern und Weihnachtsmärkten und der Monat, in dem der Winter offiziell beginnt. Allerdings können zu dieser Zeit die Schneeverhältnisse ziemlich wechselhaft sein. Wird es über die Weihnachtstage Schnee geben? Das hoffen wir doch alle. Ab Dezember liegen die Durchschnittstemperaturen in den Alpentälern meist wieder um den Gefrierpunkt. Für weiße Weihnachten ist das dennoch keine Garantie. Die schneesicheren Skigebiete im Dezember liegen allerdings alle über 2.000 Meter. Daran solltest du also denken, wenn du deinen Skiurlaub im Dezember buchst.

Skifahrer
Wir freuen uns schon riesig auf die Wintersaison 2025/2026. Du auch?

Schnee: die Fakten auf einen Blick

Eine Schneeflocke wiegt im Durchschnitt etwa 4 Milligramm, fällt mit einer Geschwindigkeit von rund 4 km/h zur Erde und die größte je gemessene Schneeflocke soll unglaubliche 38 Zentimeter groß gewesen sein (Montana, USA, 1887). Schnee besteht aus Eiskristallen, die sich bilden, wenn Wasserdampf in der Atmosphäre gefriert. Jeder Kristall hat eine einzigartige, sechseckige Struktur – keine zwei Schneeflocken sind exakt gleich. Etwa 1 Kubikmeter frischer Pulverschnee wiegt nur rund 50 bis 100 Kilogramm, während nasser, schwerer Schnee bis zu 500 Kilogramm pro Kubikmeter erreichen kann. Schnee reflektiert bis zu 90 % des Sonnenlichts (hohe Albedo), was zur Abkühlung der Erdoberfläche beiträgt. Es gibt über 35 verschiedene Schneearten, von Pulver- bis Firnschnee, die sich in Dichte, Kristallform und Feuchtigkeitsgehalt unterscheiden. Bei sehr niedrigen Temperaturen kann Schnee sogar „knirschen“, weil sich die Eiskristalle unter Druck brechen – das passiert meist unter –10 °C. 

FAQ: Vielgestellte Fragen zu Schnee

Wo liegt Weihnachten garantiert Schnee?

Wenn man nur einen Ort nennen müsste, wo Schnee an Weihnachten wirklich sehr wahrscheinlich ist, dann ist es Fairbanks in Alaska. Aber wenn du innerhalb von Europa reist und keine weite Anreise haben möchtest, dann sind diese Orte eine gute Wahl:

  • Rovaniemi, Finnland (Lappland) – offizielle „Heimat des Weihnachtsmanns“, fast garantiert verschneit im Dezember.
  • Zermatt, Schweiz – hochalpin am Matterhorn, zuverlässig weiße Weihnachten dank Gletscherlage.
  • St. Moritz, Schweiz einer der schneesichersten Wintersportorte Europas.
  • Levi, Finnland beliebtes Skigebiet oberhalb des Polarkreises, tief verschneit bis ins Frühjahr.
  • Åre, Schweden – skandinavisches Top-Skigebiet mit hoher Schneewahrscheinlichkeit rund um Weihnachten.
Wo liegt im Winter garantiert Schnee in Deutschland?

Im Winter liegt in Deutschland nicht überall Schnee, doch einige Regionen sind fast garantiert weiß. Besonders höher gelegene Mittelgebirge und Alpenorte bieten zuverlässig verschneite Landschaften, ideal für Wintersport und Weihnachtsstimmung.

Schneesichere Orte in Deutschland:

  • Zugspitze (Bayern) – Deutschlands höchster Berg mit ganzjährigem Schnee und Gletscher.
  • Garmisch-Partenkirchen (Bayern) – Wintersportort mit hoher Schneewahrscheinlichkeit ab Dezember.
  • Oberstdorf (Allgäu) – Schneesicher durch Lage in den Allgäuer Alpen, beliebt bei Skifahrern.
  • Fichtelberg (Erzgebirge, Sachsen) – Höchster Berg Ostdeutschlands, oft bis März verschneit.
  • Feldberg (Schwarzwald, Baden-Württemberg) –Schneereichster Ort im Südwesten Deutschlands.
Warum ist Schnee weiß?

Schnee ist weiß, weil Eiskristalle das Sonnenlicht in alle Richtungen streuen. Dabei werden alle Farben des Lichts gleichmäßig reflektiert – und das ergibt für unser Auge die Farbe Weiß.

Wie entsteht Schnee?

Schnee entsteht, wenn Wasserdampf in kalten Wolken gefriert und Eiskristalle bildet, die zusammenwachsen und als Schneeflocken zu Boden fallen.

Wird es im Winter schneien?

Ob es im Winter schneien wird, hängt vom Wetter und der Region ab. In höheren Lagen und Alpengebieten ist Schnee sehr wahrscheinlich, während es in Tiefenlagen und Städten oft zu mild ist – dort fällt eher Regen oder Schneeregen.

3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.