Der Winter 2026/2027 rückt näher, und auf den höchsten Gipfeln und Gletschern hat es bereits mehrfach geschneit. Viele Wintersportler fiebern schon dem ersten richtigen Schneefall in den Alpen entgegen. Doch wann schneit es wirklich? Wie viel Schnee ist zu erwarten und wo findest du die besten Bedingungen? Hier erfährst du, wo und wann du in Österreich, Frankreich, der Schweiz, Italien und Deutschland mit dem meisten Schnee rechnen kannst, welche Monate am schneesichersten sind und in welchen Skigebieten deine Chancen auf gute Pisten am größten sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Der erste Schnee fällt meist schon im Herbst auf den höchsten Gipfeln und Gletschern. Das war auch dieses Jahr schon der Fall, obwohl es letztes Jahr schon früher viel Schnee gab.
- Im Januar und Februar sind die Schneebedingungen in den Alpen im Schnitt am besten.
- Hoch gelegene Skigebiete mit vielen Pisten über 2.000 Metern sind in der Regel am schneesichersten.
- El Niño ist stark ausgeprägt, entscheidet aber nicht direkt darüber, wie viel Schnee in diesem Winter in den Alpen fällt.
Schneit es im Winter 2026/2027?
Ja, auch im Winter 2026/2027 wird es in den Alpen schneien – zum Glück! Spannend ist vor allem die Frage: wann, wo und bis in welche Höhe? Das lässt sich Monate im Voraus noch nicht verlässlich vorhersagen. Auch in diesem Herbst haben sich die höchsten Gipfel und einige Gletscher bereits weiß gefärbt. So früher Schneefall ist nichts Ungewöhnliches und sagt über den weiteren Verlauf des Winters noch wenig aus. Im Laufe des Herbstes sinkt die Schneefallgrenze nach und nach, und ab November steigen die Chancen auf nennenswerten Schnee in den Skigebieten und auf eine dauerhafte Schneedecke bis in die Orte. Für die Planung deines Skiurlaubs sind Höhe und Lage eines Skigebiets vorerst aussagekräftiger als jede Langfristprognose. Gerade für einen Urlaub im Dezember oder März lohnt sich ein hoch gelegenes Skigebiet mit vielen Pisten über 2.000 Metern.
Wo liegt gerade Schnee?
Du willst wissen, wo aktuell Schnee liegt? Dann wirf einen Blick auf die aktuellen Schneehöhen, das Wetter in den Alpen und die Webcams aus den Skigebieten. Auf Gletschern und hohen Gipfeln kann übrigens auch im Sommer Schnee liegen. Das heißt aber nicht automatisch, dass die Pisten geöffnet sind. Prüfe deshalb immer, welche Lifte und Abfahrten in Betrieb sind.
Drei entscheidende Faktoren für Schnee
Für Wintersportler zählen vor allem drei Dinge: Höhe, Lage und Timing. Skigebiete mit vielen Pisten über 2.000 Metern haben in der Regel bessere Chancen auf gute Schneebedingungen als tiefer gelegene Gebiete. Außerdem kommt es darauf an, auf welcher Seite der Alpen ein Gebiet liegt: Die Nordseite profitiert von Tiefdruckgebieten aus dem Norden, die Südseite bekommt vor allem bei Tiefs aus dem Mittelmeerraum große Schneemengen ab.
Im Durchschnitt bieten Januar und Februar die besten Schneebedingungen der Saison – aber unterschätze auch Dezember und März nicht!
Was sagen die Saisonmodelle zum Winter 2026/2027?
El Niño ist inzwischen klar ausgeprägt und hat sich in den vergangenen Monaten weiter verstärkt. Laut der aktuellen Prognose der US-Wetterbehörde NOAA ist es sehr wahrscheinlich, dass ein starker bis sehr starker El Niño bis in die ersten Monate des Jahres 2027 anhält. Danach steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Übergang zu neutralen Bedingungen.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Winter 2026/2027 in den Alpen schneereich, mild oder schneearm ausfällt. Der Einfluss von El Niño auf das europäische Winterwetter ist nur indirekt und unterscheidet sich zudem von Ereignis zu Ereignis. Für den Schnee in den Alpen sind vor allem die Luftdruckverteilung über dem Atlantik, der Verlauf des Jetstreams, die Zufuhr kalter Luft und die Temperatur während der Niederschläge entscheidend.
Auf diese Distanz können Saisonmodelle vor allem großräumige Tendenzen zeigen. Wann der nächste große Neuschnee kommt, wie hoch die Schneefallgrenze liegt oder welche Alpenseite am meisten abbekommt, können sie noch nicht vorhersagen. Ob der Winter 2026/2027 in den Alpen schneereicher oder schneeärmer als im Durchschnitt wird, lässt sich mit den aktuellen Prognosen daher noch nicht seriös beantworten.
Je näher der Winter rückt, desto klarer zeichnen sich die bestimmenden Wetterlagen ab. Eine ausführliche Analyse findest du in unserer Wetterprognose für den Winter 2026/2027.
Wann fällt der erste Schnee in den Alpen?
Der erste Schnee fällt in den Alpen oft schon früh im Herbst – so auch in diesem Jahr. Davon profitieren vor allem die Gletscherskigebiete. Für tiefer gelegene Skigebiete hat früher Schneefall noch keine Bedeutung. Er zeigt aber, dass der Winter näher rückt, und bei vielen Wintersportlern steigt die Vorfreude spürbar.
Im November steigt die Wahrscheinlichkeit für ergiebige Schneefälle, und auch tiefer gelegene Skigebiete können mit nennenswertem Schnee rechnen. In diesem Monat zeigen sich oft die ersten Orte im Winterkleid. Außerdem öffnen im November die ersten hoch gelegenen Skigebiete ohne Gletscher, etwa Obergurgl-Hochgurgl und die Silvretta Arena Ischgl/Samnaun. Wer früh in der Saison schneesicher Ski fahren möchte, ist auf einem Gletscher oder in einem hoch gelegenen Skigebiet mit vielen Pisten über 2.000 Metern am besten aufgehoben.
Wo liegt meist der meiste Schnee?
Wo am meisten Schnee fällt, ist von Winter zu Winter und sogar von Monat zu Monat unterschiedlich. Höhe und natürliche Lage geben aber einen guten Anhaltspunkt. Gletscher und Skigebiete mit vielen Pisten über 2.000 Metern sind im Schnitt am schneesichersten. Andere Regionen bekommen dank ihrer Lage regelmäßig große Schneemengen ab. Im Folgenden zeigen wir dir für jedes Land, wo du 2026/2027 mit dem meisten Schnee rechnen kannst.
Österreich
In Österreich gibt es zahlreiche schneesichere Skigebiete – von Gletscherskigebieten über Gebiete mit vielen Pisten über 2.000 Metern bis hin zu Regionen, die von ihrer natürlichen Lage profitieren.
- Gletscherskigebiete: unter anderem der Hintertuxer Gletscher, Kaunertaler Gletscher, Stubaier Gletscher und Mölltaler Gletscher. Hier kannst du jeden Winter mit ausreichend Schnee und guten Pistenbedingungen rechnen.
- Viele Pisten über 2.000 Metern: unter anderem die Silvretta Arena Ischgl/Samnaun, wo rund 90 % der Pisten über 2.000 Metern liegen, aber auch Obergurgl-Hochgurgl, Nauders und Serfaus-Fiss-Ladis.
- Günstige natürliche Lage: unter anderem Ski Arlberg, Obertauern, das Kleinwalsertal und der Bregenzerwald liegen in einem sogenannten Schneeloch.
Auch tiefer gelegene Skigebiete in Österreich können herrliche Schneewochen erleben, sind aber anfälliger für milde Phasen. Gerade im Dezember und März ist die Höhe deshalb besonders wichtig.
Frankreich
Frankreich punktet mit der Höhenlage vieler Skigebiete. In den französischen Alpen liegen viele Pisten über 2.000 Metern, manche Gebiete reichen sogar über 3.000 Meter hinaus. Entsprechend gut sind oft die Schneebedingungen.
- Gletscherskigebiete: unter anderem Tignes-Val d’Isère und Les 2 Alpes sind dank ihrer Gletscherpisten den ganzen Winter über schneesicher.
- Viele Pisten über 2.000 Metern: In Frankreich hast du eine große Auswahl an hoch gelegenen Skigebieten, zum Beispiel Les Trois Vallées, Paradiski und Alpe d’Huez.
- Günstige natürliche Lage: unter anderem Isola 2000 und Chamonix Mont-Blanc.
Für Skiurlaub früh oder spät in der Saison ist Frankreich eine naheliegende Wahl – vor allem, wenn du dich bewusst für einen hoch gelegenen Ort oder ein hoch gelegenes Skigebiet entscheidest. Mehr schneesichere Skigebiete in Frankreich ›››
Schweiz
Die Schweiz vereint hohe Berge, Gletscher und viele Skigebiete mit Pisten in großer Höhe. Besonders das Wallis und Graubünden sind für schneesicheren Skiurlaub interessant.
- Gletscherskigebiete: unter anderem Saas-Fee, das Matterhorn Glacier Paradise bei Zermatt und Glacier 3000 bieten Pisten auf dem Gletscher.
- Viele Pisten über 2.000 Metern: In Skigebieten wie Davos Klosters, der Aletsch Arena, Flims Laax Falera, Les 4 Vallées und der Jungfrau Region findest du viele Pisten über 2.000 Metern.
- Günstige natürliche Lage: das Glarnerland (Braunwald und Elm) sowie Andermatt Sedrun.
Auch für Skiurlaub im Frühling ist die Schweiz eine starke Wahl, da viele Skigebiete lange geöffnet bleiben.
Italien
In Italien unterscheiden sich die Schneebedingungen von Region zu Region stark. Die Dolomiten sind für perfekt präparierte Pisten und moderne Beschneiungsanlagen bekannt, während Gebiete im Aostatal und im Piemont oft von ihrer hohen Lage profitieren.
- Gletscherskigebiete: unter anderem Cervino Ski Paradise bei Breuil-Cervinia, Pontedilegno-Tonale, Arabba-Marmolada und der Schnalstaler Gletscher.
- Viele Pisten über 2.000 Metern: Zu den hoch gelegenen Skigebieten zählen unter anderem Sulden am Ortler und Espace San Bernardo.
- Günstige natürliche Lage: Livigno liegt auf rund 1.800 Metern und hat viele Pisten in großer Höhe. Dank des kalten Klimas und der umfangreichen Beschneiung sind die Pistenbedingungen meist zuverlässig.
Die Italiener sind wahre Meister im Präparieren der Pisten. Selbst bei wenig Naturschnee musst du dir hier kaum Sorgen machen.
Deutschland
Die schneesichersten Skigebiete Deutschlands liegen dank ihrer Höhe in den deutschen Alpen, zum Beispiel Oberstdorf Kleinwalsertal und Garmisch-Classic. Auf der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen befindet sich zudem das einzige Gletscherskigebiet Deutschlands.
Im Sauerland können die Schneebedingungen stark schwanken. In Winterberg sorgen sogenannte Snow Factories dafür, dass schon vor einer Kälteperiode ein Vorrat an technisch erzeugtem Schnee angelegt werden kann. Für die klassischen Schneekanonen sind aber weiterhin niedrige Temperaturen nötig. Für ein spontanes Wochenende im Schnee ist das ideal – für einen fest geplanten Skiurlaub sind die Alpen jedoch die verlässlichere Wahl.
Gute Chancen auf Schnee hast du außerdem am Feldberg im Schwarzwald. Im Harz ist die Schneesicherheit in etwa mit der im Sauerland vergleichbar.
In welchem Monat sind die Schneebedingungen am besten?
Januar und Februar sind die schneesichersten Monate für Skiurlaub in den Alpen. Es ist tiefster Winter, und es schneit regelmäßig. Ab März, wenn der Frühling beginnt und die Sonne immer mehr Kraft bekommt, setzt langsam die Schneeschmelze ein. Trotzdem sind die Pistenbedingungen in diesem Monat oft überraschend gut. In der folgenden Übersicht nehmen wir dich mit auf einen Streifzug durch ein Jahr in den Alpen.
November: Spätherbst, erster richtiger Schnee und Saisonstart
Im November ist der Herbst in vollem Gange, doch der Winter gewinnt langsam die Oberhand. In Gletscherskigebieten wie Sölden, am Stubaier Gletscher und in Saas-Fee laufen die Lifte bereits, und auch die ersten hoch gelegenen Skigebiete ohne Gletscher nehmen ihre ersten Lifte und Pisten in Betrieb – zum Beispiel die Silvretta Arena Ischgl/Samnaun und Obergurgl-Hochgurgl.
Ein ordentlicher Neuschnee-Schub ist im November durchaus möglich, und die Schneefallgrenze sinkt dabei oft schon deutlich unter 2.000 Meter. Mit etwas Glück siehst du also schon im November tief verschneite Orte. Sobald es kalt genug ist, werfen die Skigebiete außerdem die Schneekanonen an, um eine erste Grundlage für den Dezember zu schaffen.
Dezember: Schnee an Weihnachten?
Der Dezember ist ein spannender Monat für Wintersportler. Rund um Weihnachten und Silvester wollen viele wissen: Liegt Schnee? In hoch gelegenen Skigebieten sind die Chancen auf gute Schneebedingungen deutlich größer als in tiefer gelegenen Orten. Pisten über 2.000 Metern sind im Dezember oft die sicherste Wahl.
Im Dezember ist alles möglich. Der Winter beginnt, doch ob es wirklich winterlich wird, bleibt jedes Jahr aufs Neue spannend. Weiße Weihnachten in den Alpen sind durchaus möglich, aber nicht überall selbstverständlich. In tieferen Tallagen machen Regen oder milde Luft manchmal einen Strich durch die Rechnung. Wer im Dezember schneesicher Ski fahren möchte, setzt auf Höhe, Gletscher oder bekannt schneesichere Skigebiete.
Januar: oft die beste Schneequalität
Der Januar ist für viele Wintersportler einer der besten Monate. Jetzt hält der Winter mit tiefen Temperaturen, gutem Schnee und regelmäßigem Neuschnee so richtig Einzug. Achte in diesem Monat auf die passende Skibekleidung: Eine zusätzliche Schicht brauchst du spätestens dann, wenn das Thermometer -10 °C oder sogar -20 °C anzeigt. Neuschnee fällt im Januar regelmäßig bis in die tiefen Lagen und Täler.
Die Schneequalität ist im Januar oft hervorragend, und nach den Weihnachtsferien wird es auf den Pisten angenehm ruhig. Weniger Sonnenkraft bedeutet weniger Sulz und mehr griffige, kalte Pisten. Skifahren kannst du im Januar in den Alpen, aber auch näher an der Heimat, zum Beispiel in Winterberg. Alle Skigebiete haben geöffnet, darunter die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, die Zillertal Arena und Gröden. Ebenfalls ein Erlebnis: Skifahren in Norwegen oder Schweden!
Februar: meist schneesicher, aber voller
Der Februar ist in den Alpen ein schneesicherer Monat, auch weil es im Januar oft kalt und richtig winterlich ist. In den letzten Jahren gab es allerdings auch Winter, in denen der Februar weniger schneereich und sogar sehr mild war. Zum Glück verfügen viele Skigebiete dann über eine solide Grundlage, und die Chance auf Neuschnee bleibt groß.
Bei Familien ist der Februar wegen der Faschings- und Winterferien beliebt, was auf den Pisten für viel Betrieb sorgen kann. Wer im Februar in den Skiurlaub fährt, profitiert meist von guten Schneebedingungen, sollte aber mit vollen Liften, Skischulen und Unterkünften rechnen.
März: Frühling mit mehr Sonne – und Schnee
Der März ist ideal für alle, die Skifahren im Frühling lieben. Die Tage werden länger, die Sonne kräftiger, und die Chancen auf sonnige Mittagspausen auf einer gemütlichen Terrasse stehen gut. Gleichzeitig bleiben die Schneebedingungen gut – vor allem in der Höhe. Tiefer gelegene Pisten werden gegen Mittag schnell sulzig, weiter oben findest du aber oft hervorragende Bedingungen.
Ein weiterer Pluspunkt im März: die Ruhe. Nach den Faschingsferien wird es in den Skigebieten spürbar entspannter. Das macht den März zu einem echten Geheimtipp. Am besten wählst du ein Skigebiet mit vielen Pisten über 2.000 Metern oder ein Gletscherskigebiet wie Sölden, Saas-Fee oder Tignes-Val d'Isère.
April: ruhig und überraschend schneereich
Der April fühlt sich nach Frühling an, kann in den Alpen aber noch so manche winterliche Überraschung bereithalten. Viele Skigebiete schließen nach Ostern oder Mitte April, hoch gelegene Ziele haben oft länger geöffnet. Auf Gletschern und Pisten über 2.000 Metern erwarten dich dann noch ausgezeichnete Skitage.
Im April ist der Schnee morgens meist am besten, im Laufe des Tages wird er weicher. Wer leere Pisten und viel Sonne sucht, ist im April genau richtig.
November: Die Skisaison beginnt
Ab November wird die gesamte Alpenregion mehr und mehr in eine weiße Schneedecke gehüllt. In diesem Monat kann es bereits bis in die Täler hinunter schneien. Je nach Schneelage ist es sogar möglich, dass die Pisten auf dem Feldberg schon geöffnet werden. Die Schneefallgrenze liegt in der Regel bei etwa 1.500 Metern, sodass Ende November in den höher gelegenen Regionen der Skibetrieb beginnen kann. Du überlegst, im November Skifahren zu gehen? Mit etwas Glück sind die Bedingungen bereits richtig gut, die Pisten jedoch noch angenehm leer.
- Skiurlaub am Feldberg buchen
- Mehr zur Schneelage in den Alpen
- Weitere Informationen zum Skifahren im November
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Juli und August: Sommerskifahren auf dem Gletscher
Im Juli und August sind die Möglichkeiten zum Sommerskifahren begrenzt und hängen stark von den Schnee- und Gletscherbedingungen ab. Zermatt, das Stilfser Joch, Saas-Fee und einige skandinavische Gebiete bieten teilweise Sommerskilauf an, die Betriebszeiten können sich aber von Jahr zu Jahr ändern. Auch am Hintertuxer Gletscher ist ganzjähriges Skifahren nicht mehr garantiert, und der Skibetrieb kann im Sommer vorübergehend ruhen. Informiere dich deshalb immer vorab über die aktuellen Lift- und Pisteninfos.
Wer im Juli oder August Ski fahren möchte, findet in Europa Möglichkeiten im Matterhorn Glacier Paradise bei Zermatt, am Stilfser Joch in Italien und in zwei Skigebieten in Norwegen. In den Alpen öffnet Saas-Fee ab Mitte/Ende Juli wieder seine Pisten.
Gut zu wissen: Juli und August können warm und sonnig, aber auch nass und kalt sein. Ist es kalt genug, fällt in der Höhe auch mal eine dünne Schneeschicht. Das kommt fast jeden Sommer vor!
September: Der Herbst beginnt
Im September gehen die Sommerferien zu Ende, und langsam kreisen die Gedanken wieder um den nächsten Skiurlaub. Der September markiert den Beginn des Herbstes, und wenn die Schneelage es zulässt, öffnen die ersten Gletscherskigebiete. Lust auf Skifahren im September? Dann wirf einen Blick auf die Gletscherskigebiete in den Alpen.
Oktober: Neuschnee auf den Gletschern
Im Oktober nimmt der Herbst richtig Fahrt auf, und der Winter rückt immer näher. In diesem Monat öffnen weitere Gletscherskigebiete ihre ersten Lifte und Pisten. Die Chance auf Schnee steigt, und wenn es kalt genug ist, bleibt er in der Höhe schon liegen. In den Tälern sinkt die Durchschnittstemperatur Richtung 10 Grad, auf den höchsten Gipfeln friert es bereits kräftig.
Wer möchte, kann schon im Oktober einen herrlichen Skiurlaub genießen – zum Beispiel in den Herbstferien. Im Oktober sind auch die Pisten im beliebten Sölden wieder geöffnet, und die neue Weltcup-Saison startet.
FAQ: Vielgestellte Fragen zu Schnee
Was macht ein Skigebiet schneesicher?
Ein schneesicheres Skigebiet erkennst du an einigen wichtigen Faktoren. Die größte Rolle spielt die Höhe: Je höher die Pisten liegen, desto größer die Chance auf tiefe Temperaturen und Schnee bei Niederschlag. Vor allem in der Vor- und Nachsaison liegt die Schneefallgrenze oft erst um 2.000 Meter, darunter fällt Regen oder Schneeregen. Außerdem halten Pisten über 2.000 Metern dank der Kälte den Schnee länger.
Gletscherskigebiete sind von Natur aus schneesicher, und auch Skigebiete mit vielen Nordhängen sind im Vorteil, weil die Sonne dort weniger Kraft hat.
Daneben spielt die Lage eine große Rolle. Manche Regionen profitieren von Schnee aus dem Norden (Nordstau), andere von Schnee aus dem Süden (Südstau). Einige Skigebiete bekommen sogar von beiden Seiten etwas ab oder liegen in einem sogenannten Schneeloch, wo dank der Lage fast immer viel Schnee fällt.
Wo kannst du früh in der Saison Ski fahren?
Für frühen Schnee sind vor allem Gletscher und hoch gelegene Skigebiete interessant. Gute Ziele für Oktober, November und Anfang Dezember sind unter anderem:
- Hintertuxer Gletscher
- Sölden
- Stubaier Gletscher
- Obergurgl-Hochgurgl
- Silvretta Arena Ischgl/Samnaun
- Val Thorens
- Tignes-Val d’Isère
- Zermatt/Breuil-Cervinia
- Saas-Fee
Für frühen Skiurlaub gilt: je höher, desto besser.
Wo fährst du spät in der Saison am besten Ski?
Für März, April und teilweise Mai wählst du am besten ein hoch gelegenes Skigebiet. Gute Optionen sind unter anderem:
- Val Thorens
- Silvretta Arena Ischgl/Samnaun
- Obertauern
- Turracher Höhe
- Zermatt/Breuil-Cervinia
- Sölden
- Les Deux Alpes
- Livigno
- Stubaier Gletscher
Für späten Skiurlaub gilt: je höher, desto besser.