9. Juli 2019 Von: Thomas in Allgemein | 0 Kommentare

Hurra! Neuschnee! So freuen wir uns auch in 2019 / 2020 wieder über frischen Schnee! Snowplaza zeigt Ihnen, wo der meiste Schnee liegt, wann es wieder schneit, und wie viel Schnee in den kommenden Tagen erwartet wird. So haben Sie einen guten Überblick darüber, wann der Winter wieder kommt. Außerdem erfahren Sie alles über die Schneeverhältnisse in den geöffneten Skigebieten der Alpen sowie die Bedingungen zum Skifahren in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich. Nachfolgend haben wir Einschätzungen über die Schneelage für alle Monate im Jahr 2019 / 2020 vorgenommen.

Wetter und Schnee 2019 / 2020 im Jahresüberblick

Wer viel Schnee sehen will, muss in die Berge fahren! Bereits im September sind erste Wintereinbrüche möglich, im Oktober öffnen die ersten Skigebiete in den Alpen, und im November steigen weitere Skiopenings. Die ersten heftigen Schneefälle setzen meist gegen Ende Dezember ein, so dass weiße Weihnachten in den Bergen wahrscheinlicher als hierzulande ist. Am schneesichersten sind der Januar und Februar. Ab März beginnt der Schnee dann wieder zu tauen, wobei das Skiwetter an Ostern generell schöner ist. Bitte beachten Sie nachfolgend, dass die Berge durch ein sehr kleinräumiges Wettergeschehen bestimmt sind. Mit der Übersicht verschaffen Sie sich dennoch einen guten Eindruck über die beste Zeit zum Skifahren.

Januar: Sehr gute Schneelage

Der Januar gehört zu den schneesichersten und kältesten Monaten in den Alpen. Eine Schneedecke von über 20 cm im Tal sind keine Seltenheit. Die Durchschnittstemperatur in den Skigebieten in Österreich liegt deutlich unter 0 Grad. Auch im Mittelgebirge ist ausreichend Schnee zum Skifahren vorhanden. Allerdings ist die Anzahl der Sonnenstunden sehr gering, was zu vereisten Pisten führen kann.

So sah es letzten Januar in vielen Skidörfern in Österreich aus

Februar: Der beste Monat zum Skifahren

Der Februar ist Hauptreisezeit im Winter. Der Monat ist besonders schneesicher und statistisch gesehen sogar der schneereichste in den Bergen. Gegen Ende des Monats scheint außerdem die Sonne wieder häufiger, und die Pisten werden leider etwas matschiger. Teilweise kommt auf den Talabfahrten bereits Gras durch. Generell bleiben die Bedingungen zum Skifahren sehr gut.

März: Langsam schmilzt der Schnee

Im März liegen die Durchschnittstemperaturen in den Alpen wieder über dem Gefrierpunkt. Die Sonne steht hoch am Himmel und sorgt für längere und sonnigere Skitage. Im Tal beginnt der Schnee bereits zu tauen. Oberhalb von 2.000 m kann dagegen zunehmend mit Neuschnee gerechnet werden. Der März eignet sich deshalb besonders gut fürs Skifahren im Tiefschnee.

Schneelage im März im Kleinwalsertal, rechts der Hohe Ifen.

April: Die Skisaison ist zu Ende

Nach Ostern schließen die meisten Skigebiete und beenden den Skibetrieb. Die Schneelage im April ist nur noch oberhalb von 2.000 m befriedigend. Unterhalb davon schmilzt der Schnee, die Pisten sind matschig, und gegen Mittag bilden sich zahlreiche Buckel. Die Devise lautet deshalb früh aufstehen! Vorteile des Aprils sind viele Sonnenstunden und angenehme Temperaturen.

Mai: Nur noch selten Schnee im Tal

Im Mai liegt fast kein Schnee mehr in den Alpentälern, und die Pisten sind grün. Die Schneeverhältnisse sind nur in den Gletscher-Skigebieten gut, da hier die Temperaturen immer noch unter 0 Grad liegen. Bis zu 10 Skigebiete zum Skifahren im Frühling bleiben geöffnet. Im Tal werden bereits Durchschnittstemperaturen von 14 Grad gemessen. Manchmal sind die Nächte noch frostig und können ein paar Schneeflocken mitbringen.

Im Mai liegen am Stubaier Gletscher noch durchschnittlich 2 Meter Schnee (Foto: Tirol Werbung, Sailer Georg)

Juni: Schnee nur noch auf 3.000 m Höhe

Am 1. Juni ist der meteorologische Sommeranfang. Die Durchschnittstemperaturen in den Alpen liegen bei 17 Grad, in 3.000 m Höhe bei 0 Grad. Allerdings sind auch unterhalb davon vereinzelt noch Schneefälle möglich. Skifahren ist im Juni 2018 in einer Hand voll Skigebieten möglich. Dazu gehören der Stubaier Gletscher, Hintertuxer Gletscher, Kitzsteinhorn, Stilfser Joch und Zermatt-Matterhorn.

Juli: Sommer-Skigebiete in den Alpen öffnen

Der Juli ist der wärmste, sonnigste und niederschlagsreichste Monat in den Alpen. Die Durchschnittstemperaturen liegen in den Tälern dennoch kaum über 18 Grad. Auch auf den meisten Berggipfeln in Österreich herrschen Plusgrade. Schnee im Sommer ist recht selten. Außerdem ist das Gewitterrisiko hoch. Im Juli 2019 sind außerdem der Mölltaler Gletscher, Les Deux Alpes, Tignes und Saas-Fee zum Skifahren geöffnet.

Schneeverhältnisse im Juli in Saas-Fee (Foto: © PPR / Saas Valley Tourism AG)

August: Skifahren nur am Vormittag

Auch im August herrscht noch Hochsommer in den Alpen. Die Wetterverhältnisse sind ähnlich wie im Juli. Die Sonne scheint im Durchschnitt rund 7 Stunden am Tag, und die Temperaturen liegen bei um die 18 Grad. Generell gilt im Sommer, dass in den geöffneten Skigebieten im Sommer nur am Vormittag das Skifahren möglich ist, da die Schneequalität am Nachmittag ungenügend ist.

September: Erster Wintereinbruch möglich

Der September gehört zu den schönsten Monaten in den Alpen und ist vor allem zum Wandern oder Mountainbiking ideal. Nicht selten gibt es langanhaltende Schönwetterphasen. Generell gilt der September als eher schneearm. Wintereinbrüche sind erst gegen Ende des Monats möglich. Je nach Schneelage in 2018 starten dann bereits die ersten Gletscher-Skigebiete in den Alpen in die Saison.

Erster Wintereinbruch in Sölden im September

Oktober: Frischer Neuschnee auf den Gletschern

Der Oktober bringt oft die ersten ergiebigen Schneefälle und damit den Winter in den Alpen. Die Durchschnitts-Temperaturen in den Tälern erreichen kaum 10 Grad, die Höchsttemperaturen in über 3.000 m Höhen liegen unter 0 Grad und sorgen für Neuschnee. Bis zu 30 km Pisten sind zum Beispiel am Hintertuxer Gletscher geöffnet, Außerdem beginnt die neue Ski-Weltcup-Saison.

November: Die Skisaison beginnt

Im November setzt der erste Schneefall in Deutschland ein. Abhängig von den Schneehöhen können gegen Ende des Monats sogar einige Skigebiete im Mittelgebirge wie das Skiliftkarussell Winterberg oder der Liftverbund Feldberg in die Saison starten. Die durchschnittliche Schneefallgrenze in den Alpen liegt bei etwa 1.500 m Höhe, so dass ab Ende November 2019 bis zu 30 Prozent der Skigebiete geöffnet sein können.

Der Schnee Ende November ist auf vielen Skipisten über 2.000 m schon zum Skifahren geeignet

Dezember: Schnee an Weihnachten?

Im Dezember ist die Durchschnittstemperatur in den Tälern der Alpen bereits unterhalb des Gefrierpunkts. Weiße Weihnachten sind in Österreich und der Schweiz zwar nicht garantiert, aber wahrscheinlich. Schneesichere Skigebiete im Dezember liegen oberhalb von 1.200 m Höhe. Vor allem gegen Ende des Jahres gibt es oft reichlich Neuschnee. Vor zwei Jahren war Silvester der schneereichste Tag des Winters.

Schon gewusst? Fakten über Schnee 2019 / 2020

Eine Schneeflocke ist im Schnitt 4 Milligramm leicht, Schnee fällt mit einer Geschwindigkeit von 4 km/h auf den Boden, und die größte je beobachtete Schneeflocke war 38 Zentimeter groß. Mehr Informationen über den Schnee 2019 / 2020 erhalten Sie unter folgenden Links:

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Servus, ich bin der Thomas. Am liebsten laufe ich die Berge hoch. Tourengehen macht mir am meisten Spaß. Im Winter bin ich meistens in den Bergen Österreichs unterwegs und schreibe über meine große Leidenschaft und alles was dazu gehört.

 
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