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Hütte im Schnee

Wo liegt Schnee? Mit Snowplaza bleibst du ständig über die aktuelle Schneelage in den Skigebieten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich informiert. Wir zeigen dir, wo Schnee in den Bergen liegt und wie viel Neuschnee in den kommenden Tagen erwartet wird. Nachfolgend erhältst du weitere Informationen zur aktuellen Schneelage mit Höhenangaben und Webcam-Live-Bildern, um dir einen Überblick über die aktuellen Schneehöhen zu verschaffen.

Kurz zusammengefasst:

  • Überblick zur aktuellen Schneelage in den Alpen und Mittelgebirgen
  • Einordnung, ab welchen Höhen Schnee als zuverlässig gilt
  • Orientierungshilfe für WintersportlerInnen zur besseren Reise- und Skigebietsplanung

So hast du die aktuelle Schneelage immer im Blick

Um sich einen Gesamteindruck von der aktuellen Schneelage zu verschaffen, haben wir eine Auswahl der beliebtesten Webcams in den Skigebieten der Alpen und im Mittelgebirge zusammengestellt. Du wirst feststellen, dass es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen gibt. In einem Jahr ist die Schneelage in den Nordalpen in Deutschland und Österreich besonders gut, im nächsten Jahr profitieren hingegen die Südalpen in Italien und Frankreich von starken Schneefällen. Abhängig ist die Schneelage aber vor allem von der Höhenlage. Als schneesicher gelten Skigebiete, die oberhalb von 1.200 Metern liegen. Am besten wirfst du direkt selber einen Blick auf die aktuelle Schneelage. Viel Spaß beim Stöbern!

Schneelage ab 3.000 m Höhe

In Lagen über 3.000 Metern Seehöhe herrschen in den Alpen meist dauerhaft winterliche Bedingungen. Dort bleibt der Schnee selbst in milden Phasen liegen, da die Temperaturen fast das ganze Jahr über unter dem Gefrierpunkt liegen. Schon frühe Herbststürme können in diesen Höhenlagen beträchtliche Schneemengen bringen – oft über einen halben Meter Neuschnee innerhalb weniger Tage. Im Hochwinter türmen sich hier Schneedecken von mehreren Metern auf, besonders in den Gletscherregionen wie am Piz Bernina, Mont Blanc oder Großglockner. Diese Höhenlagen bilden das Rückgrat der Schneereserven der Alpen und sorgen dafür, dass Gletscher- und Hochgebiets-Skigebiete auch in warmen Wintern zuverlässig befahrbar bleiben.

Webcam am Stubaier Gletscher und aktuelle Schneehöhen

Schneelage ab 2.500 m Höhe

Ab einer Höhe von rund 2.500 Metern beginnt in den Alpen die Zone, in der Schnee über weite Teile des Jahres liegen bleibt. In diesen Lagen sind die Temperaturen selbst tagsüber meist niedrig genug, dass Neuschnee nicht sofort taut. Besonders während längerer West- oder Nordlagen können sich hier rasch mächtige Schneedecken bilden, die teils über ein bis zwei Meter erreichen. Auch in wärmeren Wintern bleibt oberhalb von 2.500 Metern überwiegend eine geschlossene Schneedecke erhalten, die bis in den späten Frühling hinein bestehen bleibt. Regionen wie das Pitztal, Saas-Fee, Tignes oder das Stubaital profitieren davon und bieten oft schon ab Herbst beste Skibedingungen. Diese Höhenlage gilt als verlässliche Schneegrenze für den alpinen Wintersport und spielt eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung und Gletscherstabilität in den Alpen.

Webcam St. Anton am Arlberg im Skigebiet Ski Arlberg und aktuelle Schneehöhen

Schneelage ab 2.000 m Höhe

Ab etwa 2.000 Metern Höhe beginnt in den Alpen die Zone, in der der Winter dauerhaft Einzug hält. Während in den Tälern Regen fällt, setzt dort oft schon kräftiger Schneefall ein. Die Schneedecke bildet sich meist im späten Herbst und bleibt – je nach Wetterlage – bis weit in den Frühling hinein bestehen. In diesen Höhenlagen schwanken die Schneehöhen stärker als in den Hochalpen, doch bei anhaltender Kaltluft können sich auch in diesen Regionen schnell 50 bis 100 Zentimeter Schnee ansammeln. Viele bekannte Skigebiete wie Kitzbühel, Zermatt, Obertauern oder Davos liegen in dieser Höhe und profitieren von der Kombination aus guter Erreichbarkeit und hoher Schneesicherheit. Damit bildet die 2.000-Meter-Marke den Übergang zwischen den milden Tallagen und den ganzjährig verschneiten Hochgebirgsregionen.

Webcam am Kronplatz und aktuelle Schneehöhen

Schneelage ab 1.500 m Höhe

Ab einer Höhe von rund 1.500 Metern beginnt in den Alpen die Zone, in der der Schnee zuverlässig liegen bleibt, sobald sich winterliche Bedingungen einstellen. Während es in tieferen Tälern oft noch regnet oder matschig ist, verwandeln sich die Hänge oberhalb von 1.500 Metern schon in eine geschlossene Schneelandschaft. In dieser Höhenlage fällt der Niederschlag im Winter meist als Schnee, und bei anhaltender Kälte kann sich eine stabile Schneedecke von 30 bis 80 Zentimetern bilden.

 

Viele beliebte Wintersportorte wie Seefeld, Lenzerheide, Lech oder Cortina d’Ampezzo liegen in diesem Bereich und profitieren von einer guten Mischung aus Erreichbarkeit, Infrastruktur und Schneesicherheit. Allerdings hängt die Schneelage dort stärker von der Wetterlage und Windrichtung ab – bei Nordstau entstehen enorme Schneemengen, während Südföhnphasen die Schneedecke zeitweise antauen lassen können. Trotzdem gilt: Ab etwa 1.500 Metern beginnt in den Alpen der verlässliche Winter.

Webcam in Ellmau in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental und aktuelle Schneehöhen

Schneelage ab 1.000 m Höhe

Unterhalb von rund 1.000 Metern zeigt sich der Winter in den Alpen deutlich wechselhafter. Auf dieser Höhe fällt der Niederschlag häufig als Regen oder Schneeregen, und auch wenn Schnee liegen bleibt, taut er oft nach wenigen Tagen wieder ab. Nur während längerer Kälteperioden oder bei kräftigen Nord- und Ostlagen kann sich eine dauerhafte Schneedecke bilden – meist von Dezember bis Februar. In schneereichen Jahren erreichen die Schneehöhen kurzzeitig 20 bis 40 Zentimeter, bevor milde Luftströmungen sie wieder schmelzen lassen.
Dennoch können diese Lagen bei richtiger Wetterkonstellation eindrucksvoll verschneit sein: Besonders in inneralpinen Tälern oder bei Staulagen, etwa im Berner Oberland, im Salzkammergut oder in Südtirols Nordtälern, verwandeln sich selbst Orte unterhalb von 1.000 Metern zeitweise in wahre Winterlandschaften. Insgesamt gilt: Je tiefer die Lage, desto stärker entscheidet das Wetter über die Schneelage – und desto kürzer währt der Winterzauber.

Schneelage ab 500 m Höhe

In Höhenlagen um 500 Meter ist der Winter meist kurz und wechselhaft. Hier liegt die Grenze zwischen dauerhaftem Schneefall und häufigem Regen. Zwar kann es in klaren Kaltluftphasen oder bei kräftigen Nordlagen zu kräftigem Schneefall kommen, doch überwiegend bleibt die weiße Pracht nur für wenige Tage liegen. Besonders in windgeschützten Tälern oder schattigen Lagen ist es dennoch möglich, dass sich vorübergehend eine dünne Schneedecke von 5 bis 20 Zentimetern hält.

 

Die Schneesicherheit hängt in diesen Regionen stark von der Großwetterlage ab: Während kalte Ostströmungen die Landschaft rasch in ein Winterkleid hüllen, bringen milde Westwinde häufig Regen und Tauwetter. Typisch für diese Höhenlage ist ein ständiger Wechsel zwischen Frost und Tau, wodurch der Schnee selten lange Bestand hat. Dennoch erleben Orte wie Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden oder Innsbruck in klaren Winternächten immer wieder eindrucksvolle Schneefälle – ein Vorgeschmack auf den echten Hochgebirgswinter weiter oben.

Webcam im Skigebiet Zell am See - Kaprun am Thumersbach in Zell am See und aktuelle Schneehöhen

Schneesichere Skigebiete

Wer in dieser Wintersaison auf Nummer sicher gehen will, sollte die hochgelegenen Alpenregionen ansteuern. Besonders Sölden, Zermatt, Ischgl und das Mont-Blanc-Gebiet zählen zu den schneesichersten Skigebieten Europas. Sie liegen meist auf über 1.800 bis 3.000 Metern Höhe, wo die Temperaturen deutlich kälter bleiben und Niederschläge häufiger als Schnee fallen. Viele dieser Regionen verfügen zusätzlich über Gletscherskigebiete, die fast das ganze Jahr über befahrbar sind. Ein weiterer Grund für die hohe Schneesicherheit sind moderne Beschneiungsanlagen, die bei passenden Temperaturen zuverlässig Kunstschnee produzieren. Auch die nordseitige Lage vieler Hänge trägt dazu bei, dass sich der Schnee länger hält. So können SkiurlauberInnen selbst in milden Phasen auf gut präparierte Pisten zählen – während es in tieferen Lagen oft schon taut.

Skipiste Lech
Schneesicheres Skigebiet: Lech am Arlberg

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Schneelage

Wie behalte ich die aktuelle Schneelage im Blick?

Wir haben die Webcams aus Skigebieten der Alpen und Mittelgebirge zusammengestellt, damit du die Schneesituation live verfolgen kannst.

Welche Höhenlagen sind für Schnee wichtig?

Die Schneelage wird nach Höhen eingeteilt:

  • über 3.000 m – meist dauerhaft Schnee
  • 2.500 m und 2.000 m – häufig geschlossene Schneedecken
  • 1.500 m – verlässlich bei winterlicher Witterung
  • 1.000 m und 500 m – wechselhafter Schnee je nach Wetterlage.
Wo ist am meisten Schnee zu erwarten?

Am meisten Schnee liegt in den Hochalpen, besonders in Bereichen über 2.500 m, etwa an Gletscherregionen wie Piz Bernina, Mont Blanc oder Großglockner.

Welche Skigebiete gelten als besonders schneesicher?

Zu den schneesichersten Skigebieten Europas zählen etwa Sölden, Zermatt, Ischgl und das Mont-Blanc-Gebiet. Diese Skigebiete liegen meist hoch und verfügen oft über Gletscherbereiche.

Wie hängt die Schneelage vom Wetter ab?

Je nach Großwetterlage können Regionen unterschiedlich viel Schnee bekommen. So profitieren etwa die Nordalpen in einem Jahr stärker, die Südalpen in einem anderen.

3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.