3. August 2018 Von: Katharina in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Schnee soweit das Auge reicht! Skifahrer und Snowboarder wünschen sich in ihrem Skiurlaub nichts sehnlicher als tiefverschneite Gipfel und Pulverschnee satt auf den Pisten. Als besonders schneesicher gelten unter anderem viele österreichische Skigebiete. Neben den Gletschern sind vor allem die hoch gelegenen Skiorte mit dem weißen Gold gesegnet. Schneehöhen von fünf Metern und mehr sind hier keine Seltenheit und garantieren Skivergnügen von Herbst bis Frühling. Snowplaza stellt Ihnen 10 Skigebiete in der Alpenrepublik vor, die für ihre hohe Schneesicherheit bekannt sind.

Ski Arlberg: Nordstau sorgt für jede Menge Schnee

Die Wiege des alpinen Skilaufs verzeichnet jeden Winter wahre Schneemassen. Das liegt an der günstigen Wetterlage. Feuchte Luftmassen, die aus dem Norden oder Nordwesten von Richtung Atlantik kommen, bleiben an den Alpen hängen. Wenn die Wolken dann "abregnen", sorgt das bei entsprechend kühlen Temperaturen für jede Menge Neuschnee im größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Deshalb steigen auch ambitionierte Freerider gerne im Skiverbund Ski Arlberg in den Skiorten St. Anton, Stuben, Lech, Zürs, Warth oder Schröcken ab.

Ski Arlberg (© TVB St. Anton am Arlberg / Fotograf Josef Mallaun)

Ischgl: Schneesicherheit bis in den Mai hinein

Silvretta Arena Ischgl - Samnaun ist eine der Hochburgen für Apés Ski-begeisterte Wintersportler. Wenn die Skilifte schließen geht hier so richtig die Post ab. Und auch die legendären Top-of-the-Mountain-Konzerte, die drei Mal pro Saison hier Station machen, genießen Kultstatus. Aber der Wintersportort im Paznaun-Tal ist auch bei Schnee-Enthusiasten ein beliebter Treffpunkt. Winter für Winter fallen hier mehrere Meter Schnee und sorgen so für Wintersportvergnügen pur von November bis Anfang Mai.

Obertauern: Schneereichster Wintersportort Österreichs

Vollkommen zurecht trägt Obertauern den Spitznamen „Schneeschüssel“. Denn der mit 1.740 Metern höchstgelegene Wintersportort des Salzburger Lands ist einer wissenschaftlichen Studie zu Folge der schneereichste Wintersportort Österreichs. Mit 264 Zentimeter als mittlere maximale Schneehöhe führt Obertauern das Ranking der Vergleichsorte mit großem Abstand an und bietet Naturschnee soweit das Auge reicht. So finden Skifahrer und Snowboarder hier bis in den April hinein schneesichere Pisten in allen Schwierigkeitsgraden.

Obertauern (© Obertauern )

Sölden: Schneesicheres Skigebiet mit zwei Gletschern

Mehr als sechs Monate im Jahr punktet Sölden mit top Schneebedingungen auf bis zu 3.340 Metern Höhe. Die beiden Gletscher, der Rettenbachferner und der Tiefenbachferner, öffnen bereits im Oktober mit dem traditionellen Auftakt des alpinen Ski Weltcups. Nur wenige Wochen später erstrahlt auch das restliche Skigebiet in sattem Weiß. Dann ist auch das Highlight Söldens befahrbar: Die 15 Kilometer lange schwarze Schneid, die längste Talabfahrt Österreichs, führt vom Rettenbach-Gletscher bis hinunter in das Ortszentrum.

Hochsölden (© Ötztal Tourismus)

Hintertuxer Gletscher: 365 Tage Skivergnügen

Schneesicher von Januar bis Dezember! 365 Tage im Jahr bietet der Hintertuxer Gletscher Wintersportvergnügen auf höchstem Niveau. Im Sommer erobern skiverrückte Urlauber den Gletscher. In den Wintermonaten ist Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet Teil des größten Skigebiets des Zillertals, dem Mayrhofen. 196 Kilometer täglich frisch präparierte Pisten in allen Schwierigkeitsgraden, unberührte Tiefschneehänge und anspruchsvolle Buckelpisten lassen dann auch die Herzen anspruchsvoller Skifahrer und Snowboarder höher schlagen.

Mayrhofen (© Frank Bauer - Tourismusverband Mayrhofen)

Stubaier Gletscher: Skifahren bis Anfang Juni möglich

Nur 45 Autominuten von Innsbruck entfernt, finden Wintersportler das größte österreichische Gletscherskigebiet. Der Stubaier Gletscher bietet top Schneeverhältnisse für Wintersportler bis in den Juni hinein. Aber auch die übrigen Teilgebiete Stubaital sind stets eine Reise wert und Abwechslung wird hier großgeschrieben.

Stubaital (© TVB Stubai Tirol)

Kitzsteinhorn: Einziges Gletscherskigebiet Salzburgs

In Salzburgs einzigem Gletscherskigebiet ist Schneesicherheit sogar bis Juli garantiert. Dank der Höhenlage von bis zu 3.000 Metern finden Wintersportler am Kitzsteinhorn top Voraussetzungen für einen schneereichen Skiurlaub. Versierte Skifahrer und Snowboarder wagen sich bei guten Verhältnissen auf die „Black Mamba“, eine bis zu 63 Prozent steile Piste. Freeskier treffen sich im Snowpark Kitzsteinhorn. Und die Kleinen freuen sich im Kinderland über ein Kinderkarusell, die Zauberteppich, Seillifte und vor allem viel Schnee.

Zell am See - Kaprun (© Miranda Muller)

Damüls-Faschina: 9,6 Meter durchschnittlicher Schneefall pro Skisaison

Das überaus schneesichere Gebiet Damüls-Mellau bildet zusammen mit Faschina das größte Skigebiet im Bregenzerwald und eines der größten Skigebiete in Vorarlberg. Im Jahr 2007 wurde Damüls mit dem Titel „schneereichstes Dorf der Welt" ausgezeichnet. Durchschnittlich über 9,60 Meter des weißen Pulvers streut Frau Holle in dieser meteorologisch bevorzugten Gegend pro Winter aus. Das ist absoluter Rekord! Schneefans dürfen sich zudem auf 109 Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade im Skigebiet Mellau-Damüls-Faschina freuen.

Faschina (© Damüls Faschina Tourismus)

Obergurgl-Hochgurgl: "Diamant der Alpen" mit 110 schneesicheren Pistenkilometern

Auch der Skiverbund Gurgl im hinteren Ötztal ist ein wahres Schneeloch. Zwischen 1.793 und 3.082 Meter hoch gelegen bietet er skibegeisterten Urlaubern von Mitte November bis in den Mai hinein hervorragende Bedingungen. Von Liebhabern oftmals als „Diamant der Alpen“ bezeichnet, überzeugt das stilvolle Skigebiet mit insgesamt 24 Liftanlagen und 110 Pistenkilometern.

Obergurgl-Hochgurgl (© Ötztal Tourismus )

Kühtai: Einer der höchstgelegenen Skiorte Österreichs

Kühtai befindet sich in einer Höhe von rund 2.020 Metern und ist damit einer der höchstgelegenen Skiorte Österreichs. Auf Grund dieser Höhenlage finden Skifahrer und Snowboarder für gewöhnlich hier besonders viel Schnee. Sehr geschätzt ist das Gebiet bei Skitourengehern, die hier traumhafte Tiefschneehänge und Pulverschnee soweit das Auge reicht vorfinden. Darüber hinaus ist der Ort für seine zahlreichen gemütlichen Bars, Restaurants und Skihütten bekannt.

Kühtai (© Tourismusbüro Kühtai)

Die besten Tiefschnee-Skigebiete der Alpen

Schneesicherheit ist nicht nur auf den Pisten ein Thema. Auch abseits des gesicherten Skigebiets spielen Schneemenge und Schneequalität eine große Rolle. Tiefschneefahrer tummeln sich ebenso wie Pistenskifahrer gerne in Ski Arlberg. Darüber hinaus gilt beispiel Fieberbrunn als Freeride-Eldorardo. In der Schweiz punkten Skigebiet wie Davos-Klosters und Andermatt mit optimalen Freeride-Bedingungen und in Deutschland strömen Tiefschnee-Enthusiasten am liebsten in Richtung Karwendel. Zu den Top 10 Tiefschnee-Skigebieten >

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Servus! Mein Name ist Katharina. Die Liebe zum Schnee wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Als Tochter zweier skibegeisterter Eltern, stand ich im zarten Alter von zwei Jahren das erste Mal auf Ski. Zu Hause bin ich seit jeher in München. Das Beste an meiner Heimatstadt: Die Nähe zu den Bergen!

 
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