15. Juni 2021 Von: Maria in Reisetipps

Viele Winterbegeisterte können ihn kaum erwarten: den Skiurlaub. Die einen wollen endlich die Piste herunter jagen und mit Freunden oder Fremden beim Après-Ski auf Berghütten so richtig abfeiern. Die anderen freuen sich auf gemütliche Abfahrten auf der Piste mit der ganzen Familie und ein köstliches Mittagessen auf der Hütte. Eine Winterreise kann vielfältige Formen annehmen, doch damit von der Planung bis zur Rückkehr nichts schiefgeht, erfordert sie in jedem Fall eine gewisse Planung vorab. Snowplaza verrät dir, worauf du dabei achten musst!

#1. Richtig kalkulieren: Das Budget festlegen

Die Finanzen stellen für viele Menschen die größte Einschränkung beim Reisen dar. Von der An- und Rückreise über die Unterkunft bis hin zum Skipass schlägt der Winterurlaub schließlich ordentlich zu Buche. Allerdings gibt es große Unterschiede, wenn es um die Kosten geht, beispielsweise abhängig von der Destination, der Reisedauer, der Unterkunft und weiteren Faktoren. Es ist daher durchaus sinnvoll, als ersten Schritt der Planung das Budget festzulegen, denn es bestimmt darüber, welche Winterreise überhaupt möglich ist – und damit über alle weiteren Planungsschritte. Prinzipiell ist der Skiurlaub vergleichsweise teuer, allein schon aufgrund der hohen Preise für den Skipass. Wer an anderen Stellen spart, beispielsweise bei der Unterkunft oder beim Essen, kommt aber mit einem dreistelligen Betrag pro Person und Woche hin. Höhere Preise sind natürlich stets möglich, wenn beispielsweise ein 5-Sterne-Hotel oder ein sehr teures Skigebiet gewählt wird.

#2. Einen passenden Zeitpunkt finden

Bleibt die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt offen. Skiurlaub ist nur im Winter möglich? Das stimmt prinzipiell, aber Winter ist das ganze Jahr! Denn irgendwo auf der Welt liegt immer ausreichend Schnee für Wintersport. Aus diesem Grund war es wichtig, zu Beginn das Budget zu klären, denn ein Skiurlaub in Kanada kostet beispielsweise mehr als in Österreich. Jedoch lohnt sich eine weitere Reise oftmals nur bei einer Reisezeit von mindestens zwei bis drei Wochen, besser noch länger, wohingegen die Winterreise innerhalb von Europa auch für ein Wochenende schon lohnenswert sein kann. Wer ein begrenztes Budget hat, sollte daher die europäische Wintersportsaison nutzen, etwa zwischen November und Mai, je nach Schneelage. Wer hingegen zu einer weiteren Reise bereit ist, der kann beispielsweise im August nach Neuseeland fliegen oder im Juni nach Argentinien, um nur zwei von vielen Möglichkeiten zu nennen.

Hinsichtlich des Zeitpunkts und der Länge kann der Winterurlaub also ganz nach dem eigenen Geschmack gestaltet werden. Die Entscheidung ist zudem abhängig von individuellen Faktoren, die neben dem Budget auch die Ferienzeiten der Kinder oder die Urlaubszeiten des Arbeitgebers umfassen. Es ist daher wichtig zu prüfen, ob alle Mitreisenden zum gewählten Zeitpunkt frei haben. In einigen Fällen muss bereits mehrere Monate im Voraus der Urlaub eingereicht und genehmigt werden. Erst anschließend empfiehlt sich die Buchung.

#3. Skiurlaub planen: Welche Destination?

Die wohl wichtigste Frage für einen gelungenen Skiurlaub ist jene nach dem Skigebiet. Denn die Kulisse macht durchaus einen Unterschied für eine Winterreise. Sie kann mehr oder weniger Schneesicherheit bieten, mehr oder weniger Auswahl an Pisten, mehr oder weniger Aufwand für die An- sowie Rückreise, ein mehr oder weniger beeindruckendes Panorama und so weiter. Nun, da das Budget und die gewünschte Reisezeit festgelegt wurden, fallen viele Destinationen von Vornherein aus dem Raster, da schlichtweg keine Saison ist. Doch garantiert bleiben mehrere Länder mit wiederum zahlreichen Skigebieten zur Wahl. Es gilt daher, mit System an die Sache heranzugehen und sich folgende Fragen zu stellen:

1. Wie hoch ist die Schneesicherheit zur Reisezeit?
2. Welches Wetter wartet vor Ort voraussichtlich?
3. Welche Art von Pisten suchen die Mitreisenden, abhängig von der Markierung im Zielland?
4. Wie viele dazu passende Pistenkilometer bietet das Skigebiet?
5. Wie teuer ist der Skipass?
6. Wie voll sind die Pisten zur geplanten Reisezeit?
7. Gibt es zusätzliche Highlights wie Après-Ski oder einen Fun-Park?
8. Ist das Skigebiet kinderfreundlich, falls notwendig?
9. Wie weit ist die An- und Rückreise?
10. Welche Verkehrsmittel kommen für die An- und Rückreise infrage?
11. Ist die Mitnahme der eigenen Ausrüstung möglich?
12. Kann alternativ vor Ort die Skiausrüstung gemietet werden?
13. Welche Unterkünfte in welcher Preisklasse stehen zur Auswahl?
14. Wie kann der Weg von der Unterkunft zur Piste zurückgelegt werden?
15. Gibt es Skischulen (für die Kinder) vor Ort?

Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, was einem bei der Wahl des Skigebiets wichtig ist. Manche Wintersportler fahren gerne jedes Jahr zu derselben Destination, andere wollen gezielt jeden Winter ein neues Skigebiet testen. Vor allem bei bislang unbekannten Reisezielen empfiehlt sich ein Blick auf Erfahrungsberichte im Internet. Diese können interessante Einblicke in die Vorzüge oder Nachteile der Skipisten geben und somit die Entscheidungsfindung erleichtern.

Val Gardena Skiurlaub

#4. Die Frage der Ausrüstung klären

Mit den Fragen nach der Ausrüstung wurde ein wichtiges Thema angesprochen, denn sie ist einer der größten Kostenpunkte beim Skiurlaub. Vor allem Anfänger, die noch keine eigene Skiausrüstung besitzen, müssen dabei eine Grundsatzfrage klären: mieten oder kaufen? Manchmal erübrigt sich diese durch die Wahl der Destination von selbst, wenn die eigene Ausrüstung beispielsweise nicht im Flugzeug mitgenommen werden kann. Selbst dann kann aber ein Kauf vor Ort die günstigere Wahl sein, vor allem bei einer langen Reisezeit. Um diese Frage also zu beantworten, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, denn beide Varianten bringen individuelle Vor- sowie Nachteile mit sich:

Die Ausrüstung zu kaufen…

1. bedeutet geringere Kosten, wenn sie viel und häufig genutzt wird.
2. bringt mehr zeitliche sowie örtliche Flexibilität.
3. verhindert lange Wartezeiten, vor allem in der Hochsaison.
4. bietet eine höhere Qualität durch die bessere Pflege.
5. bringt mehr Sicherheit durch Gewohnheit.

Die Ausrüstung zu mieten…

1. ist für Anfänger eine gute Möglichkeit, um den Wintersport auszuprobieren.
2. empfiehlt sich, wenn die Skifahrer noch unschlüssig sind, welche Art von Ski am besten zu ihnen passt.
3. spart Platz, Aufwand und vielleicht auch Geld für den Transport.
4. ist für Kinder optimal, die schnell aus ihrer Ausrüstung herauswachsen.
5. bedeutet, diese nicht selbst pflegen und lagern zu müssen.

Es gibt somit gute Argumente für beide Optionen und schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, was in der eigenen Situation passender ist. Jedoch schlägt eine gemietete Ausrüstung schnell mit 25 bis 30 Euro pro Tag zu Buche, sodass sich der Kauf einer günstigen Skiausrüstung bereits in einem zweiwöchigen Skiurlaub lohnen kann. Auch hier gibt es beim Preis aber keine Obergrenze, je nach individuellen Ansprüchen, sodass die Rechnung ebenfalls im Einzelfall getätigt werden muss. Wer sich für die Miete entscheidet, sollte vor allem zur Hochsaison rechtzeitig reservieren oder gleich am Morgen vor Ort sein, ansonsten ist der Verleih eventuell ausgebucht.

#5. Tipps für die körperliche Vorbereitung

Bestenfalls bleibt zwischen der Buchung und der Abreise zum Skiurlaub noch etwas Zeit. Denn körperliche Vorbereitung ist für das Skifahren essentiell, um Verletzungen oder Überlastungen zu vermeiden. Zudem versprechen die Pisten mit besserer körperlicher Fitness mehr Spaß – nicht nur am ersten, sondern vor allem an den folgenden Tagen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich auf den Winterurlaub vorzubereiten. Konditionstraining ist dabei eine gute Wahl, ebenso wie ein grundlegendes Krafttraining. Aber es gibt auch spezielle Übungen für Ski oder Snowboard, um sich auf die typischen Bewegungsabläufe vorzubereiten. Eine solche Skigymnastik empfiehlt sich in jedem Fall, unabhängig vom Alter oder dem allgemeinen Gesundheitszustand. Sie kann auch als Familie viel Spaß bereiten, indem die Kinder spielerisch einbezogen werden, sodass alle optimal vorbereitet in den Winterurlaub gehen. Am besten wird mit diesem Training schon mehrere Monate oder Wochen vor der Abreise begonnen, denn der Körper braucht Zeit, um die gewünschten Effekte wie einen Muskelaufbau zu bewerkstelligen.

#6. Eine Packliste schreiben – und nutzen

Neben der körperlichen Vorbereitung, kann auch das Packen frühzeitig beginnen. Am besten wird schon einige Wochen vor dem Skiurlaub eine Packliste aufgesetzt, die nach und nach ergänzt werden kann. Das verhindert, dass am Abreisetag etwas Wichtiges vergessen wird, und erinnert zugleich an eventuell notwendige Vorbereitungen wie den Kauf der fehlenden Skiunterwäsche oder das Wachsen der Ski. Die Packliste kann somit als Checkliste gestaltet werden, die Punkt für Punkt abgehakt wird, bis der Abreisetag vor der Tür steht. Wichtige Punkte auf der Packliste sind zum Beispiel:

1. Kleidung für die Piste, am besten verschiedene Schichten für das „Zwiebelprinzip“.
2. Kleidung für die Freizeit, die Abende in der Unterkunft & Co.
3. Die eigene Skiausrüstung, wenn vorhanden, die noch einmal auf Vordermann gebracht wurde.
4. Eine Reiseapotheke mit Verbandsmaterialien und den wichtigsten Medikamenten.
5. Elektronik wie Smartphone, GPS oder weitere benötigte Geräte.
6. Zubehör und Kleinigkeiten vom Ladekabel bis hin zum Kugelschreiber.
7. Wichtige Dokumente, beispielsweise Buchungsbestätigungen, Versicherungsnachweise, Führerschein, etc.

Jeder dieser Punkte enthält wiederum zahlreiche Unterpunkte. Wie diese aussehen, ist vom individuellen Bedarf, dem Reiseziel, der Reisezeit, den Mitreisenden und vielen weiteren Faktoren abhängig. Genau deshalb ist es so wichtig, frühzeitig mit dem Schreiben der Packliste zu beginnen, um diese zu individualisieren. Einmal erstellt, kann sie gespeichert und für zukünftige Skiurlaube genutzt werden. Dann reichen oftmals schon kleine Abwandlungen aus, um sie zu aktualisieren. Es ist daher sinnvoll, die Packliste digital zu verfassen, beispielsweise per Laptop, Smartphone oder App, um sei bei Bedarf bearbeiten zu können.

Skiurlaub mit Freunden

#7. Die Anreise: Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug?

Nach den Vorbereitungen kann der Skiurlaub starten. Eine wichtige Frage hierbei ist, welches Verkehrsmittel für die Anreise – und dementsprechend natürlich auch für die Rückreise – gewählt werden soll. Je nach Reiseziel, kommt dafür das Auto, der Bus, die Bahn oder das Flugzeug infrage. Wer beispielsweise nach Neuseeland reisen möchte, für den bleibt eigentlich nur das Flugzeug, denn der Weg wäre per Auto und Schiff schlichtweg zu weit für einen standardmäßigen Skiurlaub. Demgegenüber ist die Anreise zu einigen kleinen Skiorten in Europa nicht über den Luftweg möglich, weil kein größerer Flughafen in der Nähe ist. Das Auto ist dann oftmals die bessere Wahl. Trotzdem hat jede Option ihre Daseinsberechtigung, denn sie alle bringen Vorteile mit sich:

  • Wer mit dem Auto anreist, kann relativ unkompliziert viel Gepäck inklusive der eigenen Skiausrüstung mitnehmen. Zudem bietet das Auto maximale zeitliche Flexibilität, sodass beispielsweise in der Nacht losgefahren werden kann, um Stau zu umfahren oder damit die Kinder während der An- sowie Rückreise schlafen. Auch Reiseziele, die etwas abgelegener sind, was bei Skigebieten häufig der Fall ist, lassen sich mit dem Auto unkompliziert erreichen. Es bietet außerdem Mobilität vor Ort, um zum Beispiel von der Unterkunft zum Skilift oder zum Supermarkt zu kommen, ohne auf überfüllte Busse zurückgreifen zu müssen.
  • Wer mit dem Bus kommt, reist meistens am günstigsten. Zudem müssen die Reisenden nicht selbst hinters Steuer, sodass der Bus vor allem unter jüngeren Skiurlaubern beliebt ist, die ein geringes Budget, vielleicht keinen eigenen Führerschein oder einfach eine wilde Après-Ski-Party hinter sich haben. Zudem kann im Bus häufig viel Gepäck beziehungsweise Ausrüstung ohne Aufpreis mitgeführt werden.
  • Wer die Bahn wählt, hat eine komfortablere Alternative zum Bus mit mehr Platz sowie Bewegungsfreiheit, aber dennoch oft geringere Kosten als bei der Anreise im eigenen Auto. Schnellzüge können dabei die Reisezeit verkürzen und auch ein Stau muss mit der Bahn nicht befürchtet werden. Sie bietet somit gute zeitliche Planbarkeit sowie die Möglichkeit zum Mitführen der eigenen Skiausrüstung.
  • Das Flugzeug als Verkehrsmittel ist die schnellste und oftmals einzige Option, um an weiter entfernte Reiseziele zu kommen. Aber auch innerhalb von Europa bedeutet das Fliegen eine bequeme Art, um wertvolle Zeit zu sparen, die stattdessen auf der Piste verbracht werden kann. Das Flugzeug bietet zudem das höchste Maß an Planbarkeit, denn Flugausfälle, erhebliche Verspätungen oder ähnliche Vorkommnisse sind selten – und sollten sie doch eintreten, genießen die Flugreisenden umfassende Fluggastrechte, sofern sie diese richtig geltend machen. Das verhindert finanzielle Risiken, selbst bei weiten und vergleichsweise teuren Flugreisen.

Es gibt somit nicht das eine Verkehrsmittel für den Skiurlaub, sondern die Wahl hängt von den gewählten Regionen und den persönlichen Vorlieben ab. Je nachdem, wie diese ausfällt, ist unter Umständen eine frühzeitige Buchung notwendig.

Mit dem Auto anreisen

#8. Die Ausrüstung sicher transportieren

Wer sich für das eigene Auto entschieden hat, nimmt oft die eigene Ausrüstung mit in den Skiurlaub. Dann gilt es, diese sicher zu transportieren, sodass sie nicht beschädigt wird und zugleich keine Gefahren für die Insassen entstehen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die Ausrüstung kann bei der Anreise, Rückreise sowie bei den Fahrten vor Ort in einer Dachbox oder im Kofferraum mitgeführt werden. In letzterem Fall ist es wichtig, diese ausreichend mit Spanngurten sowie Antirutschmatten zu sichern. Keinesfalls darf die Ladung bei einem Unfall, einem Ausweichmanöver oder einer Vollbremsung zur Gefahr werden. Zudem ist es sinnvoll, die Ski oder Snowboards in spezielle Taschen zu verpacken, um sie vor Beschädigungen zu schützen. Wer seine Skiausrüstung auf eine Flugreise mitnehmen möchte, muss gesonderte Bestimmungen je nach Airline beachten.

#9. Gesund und sicher bleiben vor Ort

Im Skiurlaub angekommen, ist die Gesundheit das A und O. Denn sowohl auf der Piste als auch abseits lauern einige Gefahren. An kalten Wintertagen handelt es sich dabei vor allem um Unterkühlungen, beispielsweise durch falsche Kleidung, die nach dem Skifahren verschwitzt ist. Aber auch Unfälle auf der Piste lassen sich niemals ausschließen. Wichtig ist daher neben der richtigen (Schutz-) Ausrüstung auch das Einhalten der wichtigsten Verhaltensregeln. Zuletzt ist es essentiell, dem Körper zu geben, was er braucht, vor allem in Form von ausreichend Kalorien aus gesunden Quellen sowie von genügend Regeneration. Das bedeutet zum Beispiel, bei Bedarf einen Ruhetag einzulegen oder die Piste früher zu verlassen, falls sich körperliche Erschöpfung bemerkbar macht. Entsprechende Tipps zu recherchieren oder den Skilehrer danach zu fragen, kann daher vor allem für Anfänger sinnvoll sein, die das Skifahren gerade erst lernen.

#10. Rahmen- und Alternativprogramm (nicht nur) für Schlechtwetter

Eine Garantie für schönes Wetter gibt es nirgendwo. Es ist daher wichtig, auch einen Plan B für Aktivitäten an Schlechtwettertagen zu haben. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Massage im Wellness-Hotel, um einen Abend in den Bars, Berghütten oder Clubs vor Ort, um einen Ausflug in ein nahegelegenes Museum oder einfach um einen Brettspiele-Nachmittag mit der ganzen Familie handeln. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es ist aber durchaus sinnvoll, sich über das Alternativprogramm sowie das Rahmenprogramm nach dem Skifahren oder an pistenfreien Tagen vorab Gedanken zu machen, um eventuell benötigte Dinge einzupacken – seien es Badesachen oder eben Brettspiele.

Rodeln

#11. Zurück zu Hause – die richtige Nachbereitung

Nach dem Skifahren ist vor dem Skifahren, lautet das Motto nach der Rückkehr. Denn nicht nur, dass die üblichen Tätigkeiten nach einem Urlaub anfallen, wie auspacken oder Wäsche waschen. Hinzu kommt die Materialpflege, wenn eigene Skiausrüstung in den Winterurlaub mitgenommen wurde. Das bedeutet:

1. Ski oder Snowboard vollständig trocknen lassen.
2. Ski- oder Snowboardschuhe auslüften, bis sie getrocknet sind.
3. Material auf Beschädigungen prüfen und bei Bedarf reparieren (lassen).
4. Ausrüstung richtig einlagern, am besten in speziellen Taschen sowie geschützt vor Hitze, UV-Strahlung, Feuchtigkeit oder Gefahren, die zu Kratzern führen könnten.
5. Skikleidung sowie Polster aus Helm, Schuhen & Co reinigen.

Vor dem nächsten Winterurlaub ist es dann wichtig, die Skiausrüstung auf ihre Einsatzbereitschaft zu überprüfen und gegebenenfalls einen Ski-Service durchführen zu lassen – oder selbst durchzuführen. Das bedeutet zum Beispiel, die Kanten abzuschleifen oder die Ski zu wachsen, sodass auch der nächste Skiurlaub vollen Pistenspaß verspricht.

Hi, ich heiße Maria und bin das ganze Jahr über in den Bergen unterwegs. Im Winter berichte ich für Snowplaza über alle Neuigkeiten zum Thema Skifahren, reise viel und erzähle von meinen Erfahrungen auf meinem Lieblingsbrett.

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