2. Dezember 2016 Von: Martin in 'Skifahren'' | 1 Kommentare

Skifahrer vs. Snowboarder

Es gibt Vieles was Skifahrer und Snowboarder vereint – der Schnee, die Liebe zu den Bergen, die Pisten, das freie Gelände und der Genuss von Kurvenlage und Geschwindigkeit. Doch Einiges trennt sie auch. Für Snowboarder ist es cooler nur ein Brett unter den Füßen zu haben und bequeme Softboots zu tragen anstatt harte Skischuhe. Skifahrer hingegen fahren im flachen Gelände voller Hohn und Spott an hüpfenden Boards vorbei. Skifahren und Snowboarden – ein reines Gegeneinander? Oder funktioniert auch ein friedliches Miteinander? Snowplaza klärt den Beziehungsstatus zwischen den beiden Wintersportarten.

Die Beziehung zwischen Skifahrern und Snowboardern

Ganz klar, das Snowboard stand einst für Lässigkeit und Rebellion gegen das starre und symmetrische Kurzschwingen auf zwei Pommes-Latten. Die Snowboarder separierten sich von den Skifahrern und machten ihr eigenes Ding. Dazu gehörten lässige Kleidung, Abhängen auf der Piste, coole Jumps im Snowpark und natürlich Tiefschnee, denn dafür war das Snowboard wie geschaffen. Im Vergleich waren Skifahrer schon fast langweilig. Anfang der 90er begann die Skiindustrie zu tüfteln, wie man das Skifahren wieder attraktiver machen könnte. Ein österreichischer Erfinder kam schließlich auf die Idee, sein Snowboard in der Mitte durchzusägen und es als Ski zu benutzen – fertig war der Prototyp des Carvingskis, der das spießige Pommeslatten-Image der Skier beendete.

Die Beziehung zwischen Skifahrern und Snowboardern

Die Beziehung zwischen Skifahrern und Snowboardern

1. Coolness-Faktor heute

Heute ist auch Skifahren cool und lässig. Die Ski sind länger und breiter, die Kleidung nicht mehr so eng wie früher. Auch am Lift stehen Skifahrer mittlerweile fast so lässig und in den Knien gebeugt da wie Snowboarder. Rein optisch vertragen sich beide mittlerweile also ganz gut. Doch wie schaut es beim Liftfahren und auf der Piste aus?

2. Beim Liftfahren

Skifahrer und Snowboarder zusammen im Skilift funktioniert selbst am Schlepplift problemlos. Damit sich Beide vertragen, sollte dort der Skifahrer den Snowboarder auf seine Wunschseite lassen und warten, bis sich der Snowboarder den Bügel unter die Beine geschnallt hat. Der perfekte Start gelingt, wenn sich der Skifahrer etwas vor dem Snowboarder platziert.

3. Unterwegs auf der Piste

Bei Skifahrern lassen sich die rhythmischen Bewegungen meist antizipieren. Die Snowboarder fahren antizyklischer, was die Berechenbarkeit der nächsten Kurve schwerer macht. Hier hilft gegenseitige Rücksichtnahme. Der Skifahrer sollte auf plötzliche Richtungswechsel der Boarder vorbereitet sein. Die Snowboarder sollten hingegen mit rücksichtsvollen Schulterblicken nicht geizen.

4. Pause auf der Piste

Das Herumliegen auf den Pisten ist ein heikles Pflaster für den Weltfrieden zwischen Ein- und Zweibrettlern. Anders als das Gehen in den Softboots, ist das Stehen auf dem Board eher unbequem. Deshalb wird gesessen, sehr zum Ärger der Skifahrer, die lieber stehen. Was tun? Egal, ob sitzen oder stehen, beides ist cool, so lang man es nicht mitten auf der Piste macht.

5. Problem „Skiweg“

Der Name sagt es schon – Skiwege! Besonders wenn diese flach sind (was oft passiert), werden Skiwege die Hölle für Snowboarder, die irgendwann zu Wanderern mutieren. Zum Glück haben sie bequeme Softboots. Nette Skifahrer helfen vor dem Stillstand auch mal gerne mit einem Skistock aus oder schieben an, was der Völkerverständigung durchaus dienlich sein kann.

Fazit: Gegenseitige Rücksichtnahme hilft!

Der große Streitpunkt von früher – die Coolness, ist beigelegt. Trotzdem gibt es noch viele „Tom und Jerry“-Situationen die ein Miteinander beim Skifahren und Snowboarden erschweren. Snowplaza ist dennoch voller Hoffnung, dass durch gegenseitiges Verständnis füreinander und Rücksichtnahme immer öfter „Susi und Strolch“ durchblitzen können, denn Cool und spannend sind irgendwie beide Wintersportarten. Egal, ob Skifahrer oder Snowboarder, Snowplaza wünscht Ihnen eine großartige Zeit im Schnee und einen schönen Skiurlaub.

Praktische Tipps für Skifahrer und Snowboarder

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Kommentare

Von: Klempi am 5. Mai 2017

Habe ich noch nie als Problem, oder Streitigkeiten zwischen beiden Lagern erlebt/wahrgenommen....



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Bereits als Kind klebte ich mit meiner Nase am Küchenfenster und beschwor den rheinischen Winterregen, doch endlich zu Schnee zu werden. Mit den ersten Flocken ging´s dann hinaus, Autoski (bedingt empfehlenswert), Skihalle und die Wintersportarena Sauerland waren erste Lieblingsorte.

 
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