17. Juni 2018 Von: Katharina in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Österreich, Frankreich, Kanada – wer an meterhohe Schneemassen denkt, hat vor allem die großen Skiverbunde im Ausland und die hohen Gipfel vor Augen. Aber warum immer in die Ferne schweifen? Auch in den heimischen Gefilden finden sich eine Vielzahl an Skigebieten, die äußerst schneesicher sind. Die deutschen Schneelöcher überzeugen mit Naturschnee satt. Und falls es Frau Holle doch mal nicht so gut mit uns meint, warten Skigebiete mit modernen Beschneiungs-Anlagen auf. Snowplaza zeigt zehn Skigebiete in Deutschland mit dem Prädikat „besonders schneesicher“.

Oberstdorf: Schneesicheres Skigebiet in Deutschland

Ein absoluter Spitzenwert – an durchschnittlich 120 Tage im Jahr können Skifahrer und Snowboarder in Oberstdorf die Pisten unsicher machen. Vor allem in den Skigebieten Fellhorn-Kanzelwand und am Nebelhorn, dem höchsten Skigebiet der Allgäuer Alpen, finden sich auch im April – dank modernste Beschneiungsanlagen – noch hervorragende Bedingungen. Weiteres Plus: Mit 7,5 Kilometern Länge gibt es in Oberstdorf auch die längste beschneite Abfahrtsstrecke Deutschlands. Und wem das noch nicht reicht, der wagt einen Abstecher in das benachbarte österreichische Kleinwalsertal.

Bad Hindelang: Skiurlaub auf über 1.000 Meter

Das überaus schneereiche Bad Hindelang besticht mit einer traumhaften Winterlandschaft und einem tollen Angebot für Skifahrer und Snowboarder. Vor allem Familien fühlen sich in den Allgäuer Alpen wohl. Die beiden Skigebiete Oberjoch und Unterjoch überzeugen mit breiten und sanften Hängen sowie Schneesicherheit auf über 1.000 Metern Höhe. Über 32 Pistenkilometer sorgen für reichlich Abwechslung. Und nach einem rundum gelungenen Skitag, laden zahlreichen Hütten zum gemütlichen Einkehrschwung.

Riedbergerhorn: Schneeloch im Oberallgäu

Das Riedbergerhorn im Balderschwanger Tal ist ein wahres Schneeloch, das Spaß pur verspricht. Klein, aber fein: Vier Liftanlangen bringen Einheimische und Gäste schnell und komfortabel auf den Gipfel. Gleich ob Einsteiger oder versierter Wintersportler, das weitläufige Gebiet überzeugt mit hervorragenden Bedingungen von Dezember bis in den April hinein und ist damit vor allem bei Familien beliebt. Das Riedbergerhorn zählt übrigens jedes Jahr zu den ersten deutschen Skigebieten, die in die Skisaison starten.

Garmisch-Partenkirchen: Skifahren an der Zugspitze

Der Traditionsort Garmisch-Partenkirchen wartet mit gleich zwei überaus schneesicheren Skigebieten auf. Auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel, gibt es über die Hälfte des Jahres Naturschnee satt auf 20 Pistenkilometern. Zudem strahlt in dem hochgelegenen Gletscherskigebiet häufig die Sonne, selbst wenn das Tal unter einer Nebeldecke verschwindet. Wintervergnügen pur verspricht ebenfalls Garmisch-Classic. Der Zusammenschluss der drei Skiberge Hausberg, Kreuzeck und Alpspitze schafft ein abwechslungsreiches Skigebiet mit insgesamt 40 Pistenkilometern und vier beschneiten Talabfahrten.

Seilbahn Zugspitze

Balderschwang: Das schneereichste Dorf in Deutschland

Ganze 40 Pistenkilometer finden Skifahrer und Snowboarder im überaus familienfreundlichen Skigebiet Balderschwang. 70 Prozent der Pisten sind beschneit. Das sorgt für grenzenloses Wintersportvergnügen auch in schneeärmeren Jahren. Diese sind im Hochallgäu allerdings äußerst selten. Denn auf Grund von besonderen mikroklimatischen Verhältnissen, ist die Region mit enorm viel Schnee gesegnet. „In Balderschwang ist es ¾ Jahr Winter und ¼ Jahr kalt“, schrieb schon 1836 ein Pfarrer über den Ort.

Großer Arber: Beliebtes Skigebiet im Bayerischen Wald

Der Großer Arber ist das Skigebiet Nummer eins im Bayerischen Wald. Auf 1.456 Höhenmetern finden vor allem Familien ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Wintersporttag. Und auch der Wettergott meint es immer gut mit der Region. Jahr für Jahr fällt hier meterhoch der Schnee. Schneemann bauen und Schneeballschlacht stehen hier den ganzen Winter über ebenso auf dem Programm wie Skifahren und Snowboarden.

Winterberg: Schneesicheres Skivergnügen im Mittelgebirge

34 Abfahrten mit gesamt 27,5 Pistenkilometer verteilt auf sieben Berge erwarten die Gäste im größten Skigebiet im Sauerland in NRW. Im Anschluss an den Skitag laden die gemütlichen Hütten zu einer geselligen Runde. Vor allem am Wochenende steppt der Après-Ski-Bär. Und für alle, die tagsüber nicht genug bekommen können, hält das Skiliftkarussell Winterberg das größte Angebot für Flutlichtfahren in ganz Westdeutschland bereit. Das alles bei hervorragenden Bedingungen dank modernster Beschneiungsanlagen.

Feldberg: Höchstgelegener Skiort in Deutschland

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Im Liftverbund Feldberg im Hochschwarzwald locken gleich acht Skigebiete mit insgesamt 63 Kilometern Piste. Aushängeschild ist der Feldberg mit 14 Liftanlagen und 16 Abfahrten in allen Schwierigkeitsstufen. Gleich ob die FIS-Weltcup-Strecke für Könner oder die lange Rothausabfahrt, die sich über drei Kilometer erstreckt – hier findet jeder seine persönliche Lieblingsstrecke. Auf Grund der Höhenlage ist die Region äußerst schneesicher. Sollte dennoch einmal weniger Schnee fallen, gibt es Beschneiungsanlagen.

Skigebiet Feldberg

Brauneck: Münchner Hausskigebiet in den Bayerischen Alpen

Das Brauneck, traditionell eines der Münchner Hausgebiete, überzeugt mit 22 präparierten Pistenkilometern. Erst kürzlich wurde kräftig in den Bau des Speichersees an der Garlandalm investiert und die Beschneiung auf die Familienabfahrt nach Wegscheid ausgebaut. Aber auch wenn der Schnee einmal nicht so üppig fällt ist das Brauneck der Place to be. Denn hier gibt es mehr Hütten und Almgasthöfe als in irgendeinem anderen bayerischen Skigebiet. Ganze 16 Stück sind es an der Zahl!

Sudelfeld: Eines der größten Skigebiete Deutschlands

Das Skigebiet Sudelfeld ist nicht nur eines der größten Skigebiete des Landes, es ist auch eines der schneesichersten. In den letzten Jahren wurde viel in den Ausbau der Beschneiungsanlagen investiert, so dass die Skifahrer und Snowboarder sich heute den gesamten Winter über auf gute Bedingungen freuen dürfen. Eingebettet in die wunderschöne Wendelsteinregion, finden sich abwechslungsreiche Abfahrten in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – top sowohl für Klein wie auch Groß.

© Pixabay

Die schneesichersten Skigebiete der Alpen

Als besonders schneesicher gelten die Gletscherskigebiete in den Alpen. Der Hintertuxer Gletscher hat beispielsweise als einzige Ganzjahresskigebiet Österreichs an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Auch Saas-Fee und Zermatt zählen zu den schneesichersten Skiregionen. Auch Obergurgl-Hochgurgl gehört zu den besonders schneereichen Destinationen. Die Skipisten hier reichen bis auf 3.082 Meter hinauf und sorgen in der Regel für 170 Skitage in der Saison. Besonders hervorzuheben sind auch die Schneemassen in Ski Arlberg. In Lech Zürs am Arlberg und St. Anton am Arlberg dürfen sich Skifahrer auf bis zu 165 Skitage freuen.

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Servus! Mein Name ist Katharina. Die Liebe zum Schnee wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Als Tochter zweier skibegeisterter Eltern, stand ich im zarten Alter von zwei Jahren das erste Mal auf Ski. Zu Hause bin ich seit jeher in München. Das Beste an meiner Heimatstadt: Die Nähe zu den Bergen!

 
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