3. November 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

So wunderschön Skifahren ist, so gemein sind die Wehwehchen, die Skifahrer für den schönsten Sport der Welt erdulden müssen. Doch wer beschneite Berge, Pulverschnee und Off-Piste will, der beißt die Zähne zusammen und erträgt es auch, wenn es mal mehr, mal weniger weh tut. Manche Schmerzen vergehen in Minuten, manche fühlen Skifahrer erst am nächsten Morgen. Und dabei ist nicht nur Muskelkater gemeint, dem man mit Skigymnastik zuvorkommen kann. Es gibt auch noch andere Schmerzen beim oder nach dem Skifahren. Snowplaza zeigt 13 typische Schmerzen, die jeder Skifahrer kennt.

1. Das Drücken der Skischuhe

Das Hartplastik schnürt die Blutzufuhr ab, die Zehen schlafen ein, es drückt an der Wade und wehe, in einer Socke war eine Falte. Die fühlen Skifahrer noch Tage danach, gerne bildet sich dort auch einmal ein blauer Fleck. Das Gehen und Stehen in Skischuhen bereitet vor allem auch Anfängern Schmerzen, da die Haltung doch insgesamt wenig natürlich ist. Viele Alternativen gibt es dafür nicht. Entweder Skifahrer halten diesen typischen Schmerz aus oder steigen aufs Snowboard um. Die Schuhe sind im Vergleich so bequem wie Pantoffeln.

Bequem sind Skischuhe nun wirklich nicht

2. Sturz auf Eis

Allein, wer sich schon einmal auf einem Gehweg auf den Hintern gesetzt hat, weil der Boden vereist war, weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Und im besten Fall endet es nur mit blauen Flecken. Beim Skifahren wird das Ganze nur noch schlimmer, denn Skifahrer sind schneller unterwegs und schlagen sehr schmerzhaft gerne mit Schultern oder Hüften auf, wenn die Skier plötzlich nicht mehr machen, was sie sollen und verrutschen. Und weil der Schmerz ja noch nicht reicht, kommt dann noch der Kampf, sich auf Eis wieder aufzurappeln.

3. Dieser schmerzhafte Korb beim Après-Ski

Gerade fühlte sich der Skifahrer noch wie der Größte, nachdem er diese eine steile Piste bezwungen oder diesen einen komplizierten Sprung gemeistert hat, da liegt das Ego schon wieder weinend am Boden. Weil sich diese/r Hübsche aus der Après-Ski-Bar einfach völlig unbeeindruckt und desinteressiert zeigt, egal, wie kreativ die Flirtversuche auch sein mögen. Sicher gibt es in Skiurlauben mindestens so viele gebrochene Beine wie gebrochene Herzen. Leider kann die Pistenrettung hier nicht helfen, aber vielleicht Flirttipps für den Skiurlaub.

Beim Après-Ski gibt es auch mal Herzschmerz

4. Schlepplift zwischen den Beinen

Vermutlich zucken gerade vor allem männliche Skifahrer zusammen, entweder aus Mitleid oder aus schmerzhafter Erinnerung. Mit einer Metallstange, die auf der immer länger werdenden Fahrt den Berg hinauf unangenehm an den privaten Teilen zieht, verbinden die meisten nur wenig schöne Momente. Aber auch Frauen kennen einen vergleichbaren Schmerz, wenn sich eine Snowboarderin den Ankerlift in den Oberschenkel einhakt und das eigene Gewicht bis auf den Berg immer schwerer zu werden scheint.

5. Vom Skistock aufgespießt oder vom Ski erschlagen

Manche Menschen fuchteln ja auf der Skipiste oder in deren Umgebung so heftig mit den Skistöcken, als wäre es ein Taktstock, und es gibt immer einen Unglücklichen, der es nicht mehr schafft, rechtzeitig auszuweichen. Dann folgt der Stich in die Seite oder sonstige verfügbare Weichteile. Sowas kann auch ins Auge gehen, im wahrsten Sinne. In eine ähnliche Kategorie gehört auch der Schmerz, wenn man sich in der Nähe solcher Experten befindet, die sich unbedingt mit Ski oder Snowboard auf der Schulter ohne Vorwarnung drehen müssen und der Nächste kriegt es an den Hinterkopf.

6. Das Schmerzspektrum des Sessellifts

Egal, ob beim Ein- oder Aussteigen aus dem Sessellift, da sollte ohnehin immer Vorsicht geboten sein. Entweder bekommen Skifahrer den Sessellift beim Einsteigen in die Waden, quetschen sich die Hand unter dem Bügel oder ziehen beim Aussteigen wichtige Körperteile nicht rechtzeitig aus dem Weg und kollidieren mit dem Sessel. Es gibt wohl keinen Skifahrer dieser Welt, der da nicht mindestens eine Geschichte zu erzählen kann.

Hohes Verletzungspotential herrscht im Skilift

7. Muskelkater

Es soll ja zahlreiche Skifahrer geben, die sich selbst und die eigene Fitness vor dem Skiurlaub maßlos überschätzen und der Meinung sind, Skigymnastik sei was für Warmduscher. Nun, die Attitüde rächt sich spätestens am Morgen nach dem ersten Skitag. Aber auch alle anderen Skifahrer kennen die Muskelschmerzen, wenn die Skisaison gerade wieder losgeht und der Körper sich anfühlt, als wären eben diese Muskeln ein ganzes Jahr auf Pause geschaltet gewesen. Gegen Muskelkater beim Skifahren hilft zum Glück die richtige Skigymnastik.

8. Sich an den Kanten schneiden

Nur einmal schnell aufheben, dafür braucht es ja den Handschuh nic ….. verdammt! Hat mal jemand ein Pflaster? Ja, eigentlich weiß man es: Ski und Snowboards haben scharfe Kanten, die zudem auch noch regelmäßig geschliffen werden (sollten). Wie scharf diese Kanten tatsächlich sind, weiß nur der, der sich mal mit einer solchen die Handfläche aufgeschnitten hat. Besonders unangenehm wird es, wenn die Hände zuvor noch kalt waren und beim Aufwärmen das Gefühl und der pochende Schmerz in die Hand zurückkehrt. Deswegen immer Handschuhe tragen.

9. Kopfschmerz

Gemeint ist jetzt nicht, wenn der Skifahrer derart unglücklich gestürzt ist, dass es zu einer Gehirnerschütterung kommt. Gemeint ist stattdessen der morgendliche Brummschädel nach der exzessiven Druckbetankung beim Après-Ski, wenn man das Gefühl hat, der Kopf ist derart dick, dass er niemals durch den Türrahmen vom Schlafzimmer passen wird. Schon vor dem Einschlafen viel Wasser (!) trinken, gerne auch mit einer Zitronen- oder Orangenscheibe fürs Vitamin C, und bei offenem Fenster schlafen, dann wird der Kater am nächsten Morgen nicht ganz so heftig.

So lustig der Après-Ski, so übel der Morgen danach

10. Gepeinigter Hintern

Betrifft vornehmlich die Snowboarder und dabei besonders die Anfänger, denn das mit dem auf-die Füße-kommen-während-ein-Board-dran-hängt ist ja so eine Sache. Entweder holt man zu viel Schwung und fällt auf die Knie oder zu wenig und landet wieder auf dem Hintern. Aber egal, welche Seite es am Ende ist, blau grün und gelb sind am nächsten Morgen sowieso beide.

Vielleicht hilft ein Kissen in der Snowboardhose?

11. Schmerzende Oberschenkel

Vor dem Lunch: Ach, schön, meine Oberschenkel sind ja fitter als ich dachte. Tut gar nicht weh. Nach dem Lunch: Oh Gott, ich brauche einen Arzt. Und einen Kran. Nach einer Pause und einem guten Essen auf der Hütte kennt jeder Skifahrer diese Metallklötze unterhalb der Hüfte, wo vor dem Hinsetzen noch die Beine waren. Interessant wird auch der Gang aus der Hütte, zurück zu den Skiern. Geheimtipp: Wärmendes Schmerzgel in der Jackentasche.

12. Schmerzen in den Unterarmen

Ja, schon klar, Skifahren tut man vornehmlich mit den Beinen, aber wer erinnert sich nicht an die Zeit als Skianfänger, wo man sich während der Abfahrt derart krampfig an den Skistöcken festgehalten hat, weil es eben einfach auf der Todesabfahrt (blaue Piste) nichts anders zum Haltfinden gab. Das Umklammern des Griffs und die verkrampfte Haltung führen dann dazu, dass am nächsten Morgen nicht nur die untere Körperhälfte tot zu sein scheint, sondern einfach alles von den Augenbrauen abwärts.

Schmerzen vom Festkrallen an den Skistöcken

13. Abschiedsschmerz

Gefühlt ist der Skifahrer erst vor 12 Stunden im Skiort angekommen, da ist der Skiurlaub schon wieder vorbei und es heißt Abschied nehmen von dem köstlichen Essen, den wunderschönen weißen Gipfeln und der Geselligkeit beim Après-Ski. Und dann dauert es noch so lange bis die nächste Skisaison wieder anfängt, wenn man nicht gerade in der Nähe eines Skigebiets wohnt. Tipp: Regelmäßig Snowplaza besuchen und mit uns Skiurlaubsstimmung kommen.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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