4. März 2019 Von: Sarah in 'Genuss''

Skifahrer kennen dieses Entscheidungsproblem, wenn sie ausgehungert von der Skipiste kommen, aber nicht wissen, was sie essen sollen. In Skigebieten ist die Auswahl an verschiedenen Hütten und Restaurants mittlerweile schier unendlich. Einerseits wird lokale Küche serviert, andererseits bieten viele Skigebiete auch internationale Kost an. Allerdings gibt es einige Klassiker, die Skifahrer im Skiurlaub einmal bestellt haben sollten. Dazu zählen Klassiker wie Wiener Schnitzel, Käsespätzle und Gulaschsuppe. Diese gehören zum Skiurlaub dazu wie Schnee und Après-Ski. Snowplaza listet die neun Gerichte auf, die Skifahrer im Skiurlaub unbedingt bestellen sollten.

1. Wiener Schnitzel mit Pommes

Ein Klassiker aus Österreich, der mittlerweile in der ganzen Welt bekannt ist. Das Wiener Schnitzel. Meistens werden dazu Pommes serviert, oft jedoch auf einem Extra-Teller, wenn das Schnitzel alleine schon so groß ist, dass sonst nichts anderes mehr auf den Teller passt. Für ein besonderes Geschmackserlebnis gibt es dazu oft noch Preiselbeeren. Das Wiener Schnitzel ist auf jeden Fall geeignet, um die Kraftreserven von Skifahrern wieder aufzufüllen. Allerdings sollte es vielleicht lieber am Abend gegessen werden, weil danach niemand mehr Ski fährt.

Klassiker aus Österreich

Nichts geht über ein Wiener Schnitzel mit Pommes (Foto: Pixabay)

2. Kaiserschmarrn

Es ist süß, es ist deftig und hat ungefähr eine Milliarde Kalorien. Ein Grund mehr, dass Skifahrer im Skiurlaub mindestens einmal Kaiserschmarrn bestellen sollten, denn schließlich verbrennt Skifahren ja auch reichlich Kalorien. Die süße Speise kann entweder als Hauptgericht bestellt werden oder am Nachmittag zum Kaffee. Der Kaiserschmarrn wird entweder mit Puderzucker oder mit Marmelade gereicht. Wem eine ganze Portion zu viel ist, der kann sie sicher auch mit Skifreunden teilen. Es findet sich sicher ein Freiwilliger.

3. Käsefondue

Dieses Schweizer Gericht ist der Inbegriff der Gemütlichkeit, wenn Skifreunde am Abend gemütlich in einer Hütte zusammensitzen, während es draußen kalt ist und die dicken Flocken fallen. Dann versammeln sich alle um einen großen Topf geschmolzenen Käse und tauchen abwechselnd kleine Brotstücke an Spießen hinein. Anschließend passiert meistens nicht mehr viel, außer dass alle schlafen gehen, denn dieses Gericht macht richtig satt und müde.

Schweizer Gericht

Satt und glückliche Skifahrer nach einem leckeren Käsefondue (Foto: Pixabay)

4. Alpenmacaroni

Dieses Gericht ist ebenfalls typisch für die Schweiz und besteht aus Pasta, Kartoffeln und sehr viel Käse. Für einen würzigen Geschmack werden noch Schinken und Speck ergänzt. Dieses Gericht macht ebenfalls ziemlich voll, weshalb es eher am Abend gegessen werden sollte, wenn keine weiteren Abfahrten mehr geplant sind. Alternative können auch ein paar Stunden mit einem Verdauungsschläfchen im Liegestuhl verbracht werden und danach geht es dann wieder auf die Skipiste.

Pasta, Kartoffeln und sehr viel Käse

Pasta, Kartoffeln und sehr viel Käse - Alpenmacaroni (Foto: Snowplaza.nl)

5. Rösti

Ein Schweizer Klassiker, dem Skifahrer im Skigebiet immer wieder begegnen, häufig in der Form der Beilage. Denn die Kartoffelecken aus der Schweiz werden häufig zu Fleischgerichten und Gulasch gereicht. Andere Varianten gibt es auch mit einem Spiegelei oder mit Käse. Mancherorts treffen Skifahrer sogar auf eine Röstizza, also auf eine Pizza mit Rösti als Grundlage.

Rösti als Pizzagrundlage

Röstizza mit Hühnchenfleisch (Foto: Snowplaza.nl)

6. Würstel mit Brot

Dies ist ein typisches Gericht, das Skifahrer durchaus auch tagsüber bestellen können, ohne danach in einen mehrstündigen Verdauungsschlaf zu verfallen. Denn Würstchen mit Brot und dazu scharfem Senf geben zwar genug Kraft für die nächsten Stunden auf der Skipiste, sind aber nicht so schwer, dass danach an Sport nicht mehr zu denken ist. Das gericht eignet sich übrigens auch als zweites Frühstück, falls jemand nicht bis zur Mittagspause warten kann.

Würstel mit Brot

Würstchen mit Brot und dazu scharfer Senf (Foto: Pixabay)

7. Tiroler Gröstl

Ein köstlicher Mix aus allem, was die österreichische Küche so zu bieten hat. Zu den richtigen Tiroler Gröstl gehören Kartoffeln, ein Spiegelei, Zwiebeln und Speck oder Rindfleisch. Das ganze wird in einer großen Pfanne direkt aus dem Ofen serviert. Der würzige Geschmack dieses Gerichts passt perfekt zu der rustikalen Atmosphäre in einer Berghütte.

8. Gulaschsuppe

Wenn das Warten am Skilift wieder einmal etwas länger gedauert hat oder wenn nach zu vielen Abfahrten die Kälte nun doch in den Knochen steckt, dann ist eine heiße Gulaschsuppe auf der Hütte im Skigebiet genau das richtige. Der würzige Geschmack weckt die Lebensgeister und gibt Energie für einen Nachmittag auf der Skipiste. Dazu wird oft köstliches, selbstgemachtes Bauernbrot gereicht.

Gulaschsuppe

Eine heiße Gulaschsuppe ist immer die richtige Wahl (Foto: Pixabay)

9. Käsespätzle

Dieses typisch österreichische Gericht ist ein weiterer Klassiker, den Skifahrer mindestens einmal im Skigebiet bestellen sollten. In einer heißen Pfanne serviert, ziehen die Käsespätzle lange Fäden und die gerösteten Zwiebeln oben drauf verfeinern das Ganze mit einem besonderen würzigen Geschmack. Auch wenn die Portion vielleicht etwas klein aussehen mag, sollten Skifahrer das Gericht nicht unterschätzen. Käsespätzle haben es wirklich in sich.

typisch österreichische Gericht

Klein aber oho - eine Portion Käsespätzle hat es in sich! (Foto: Pixabay)

Oder einfach selber kochen für die Skigruppe

So groß das Angebot der regionalen Spezialitäten in Skigebieten auch sein mag, so geht jeden Abend essen gehen vielleicht doch irgendwann ins Geld. Eine Alternative ist es da, einfach in der Ferienwohnung mit der Skigruppe gemeinsam zu kochen. Dabei muss das Kochen gar nicht aufwendig sein, denn es gibt viele einfache Rezepte, die ganz schnell gemacht sind. Selbst Käsespätzle können schnell und unkompliziert mit der Skigruppe selbst gemacht werden.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.