4. Januar 2018 Von: Marlene in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Diese 10 Dinge tun Skifahrer beim Anstehen

Diese 10 Dinge tun Skifahrer beim Anstehen

Lange Wartzeiten am Lift mag keiner. Trotzdem gehören sie in der Hauptferienzeit zum Skifahren dazu. Kein Wunder also, dass sich in der Schlange Langeweile breit macht und die Skifahrer und Snowboarder fieberhaft nach Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, um die Wartezeit zu überbrücken. Dabei entstehen nicht nur sinnvolle Ideen, sondern oftmals auch kindische Verhaltensmuster, die jeder Wintersportler beim Warten am Skilift schon erlebt hat. Snowplaza hat wartende Skiurlauber am Sessellift und an der Gondel beobachtet und 10 typische Situationen beim Anstehen am Lift zusammengestellt.

1. Bindung anderer Skifahrer öffnen

Sobald es beim Anstehen endlich vorwärts geht, gibt es immer diesen Scherzkeks, der von hinten auf die Bindung eines anderen Skifahrers tritt, sodass sie sich löst. Will der Skifahrer nun weiter nach vorne, rutscht sein Fuß aus der Bindung und er hält den Verkehr auf. Sehr zur Freude seines Kumpels, der sich diesen Spaß erlaubt hat.

Schlange an der 3S-Eisgratbahn am Stubaier Gletscher

2. Fremde Helme antippen

Jemanden auf die Schulter zu tippen und dann so zu tun, als sei man es nicht gewesen, ist nichts Neues. Beim Warten am Lift ergibt sich dieses Spiel in einer abgewandelten Form. Vereinzelt schnellt ein Handschuh hervor und tippt den Helm des Vordermanns an. Wenn dieser sich dann umständlich umdreht, ist es keiner gewesen. Das Spiel ist zwar kindisch, lässt die Zeit bis zum Einstieg aber wie im Flug vergehen.

3. Über Skier rutschen

Eine Situation, die alle kennen, ist die, dass von hinten jemand auf die eigenen Skier draufrutscht. Dadurch muss man entweder dagegenhalten, um nicht nach vorne gedrückt zu werden, oder der Hintermann steht so fest drauf, dass ein Vorkommen beinahe unmöglich ist. Das einzig beruhigende: Kratzer im Belag tun mehr weh als Kratzer auf der Oberseite des Skis.

4. Gefährliche Stockmanöver

Kaum neigt sich die Schlange dem Ende zu und die Schleuse, die sich vor dem Förderband automatisch öffnet, kommt in Sichtweite, gibt es diese Skifahrer, die in Rennhaltung verfallen. Enthusiastischen fahren sie an das Metallgatter heran und bremsen sich mit den Händen rechts und links an den Stangen ab. Dadurch vergessen sie häufig, dass sie noch Stöcke in der Hand halten, die bei diesem Manöver gefährlich auf Augenhöhe des Hintermannes schnellen können. Zum Glück geht meist alles gut.

5. In der Gruppe einsteigen

Die Schlange kann noch so lang sein, es wird immer die Skifahrer geben, die nur in der eigenen Gruppe Sessellift oder Gondel fahren. Wenn vor ihnen nur ein Fremder an der Schleuse steht, wir die Gruppe geschlossen warten und den Sessel beinahe leer nach oben fahren lassen, ehe sie den nächsten belegen.

6. WIFI suchen

Der Handyempfang lässt in den Bergen oftmals zu wünschen übrig. Dafür werden immer mehr Seilbahnen mit WIFI ausgestattet. Kein Wunder, dass beim Anstehen viele Skifahrer ihr Smartphone hervorholen. So können während des Wartens aktuelle Fotos und Videos von Kaiserwetter und perfekten Pistenverhältnissen an die Daheimgebliebenen verschickt werden.

7. Nächste Abfahrt planen

Skifahrer, die die Wartezeit am Lift sinnvoll überbrücken wollen, können sich bereits Gedanken über die nächste Abfahrt machen. Dazu halten sie meist bereits einen Pistenplan bereit und wägen in mit ihren Begleitern alle Vor- und Nachteile der geplanten Route ab. Das dauert in der Gruppe bekanntlich länger.

8. Skioutfits checken

Während des Wartens bleibt ausreichend Zeit, um die Skibekleidung der anderen Wintersportler zu mustern. Der Blick gleitet aber nicht nur über Markenlogos und bleibt an altmodischen Skianzügen hängen, sondern beäugt auch skeptisch die Farbkombi mancher Skifahrer und Snowboarder. Doch keine Sorge. Sie sind sicher nicht der einzig Urteilende. Auch die Blicke der anderen lassen darauf schließen, dass man eine orange Skihose wohl besser nicht zur fliederfarbenen Pelzjacke kombinieren sollte.

9. Flirtpartner suchen

Während des Skifahrens bleibt keine Zeit, um nach potentiellen Partnern Ausschau zu halten. Im Lift hingegen ist ausreichend Zeit zum Flirten. Viele Wintersportler versuchen deshalb den Platz im Sessel neben der attraktiven Skifahrerin oder dem gutaussehenden Skirennfahrer zu erhaschen.

10. Vordrängeln

Schlange stehen ist Zeitverschwendung. Das denken zumindest einige ungeduldige Wintersportler und schieben sich an anderen Wartenden vorbei. Während Sie bereits seit 10 Minuten in der Schlange stehen, kommt von hinten plötzlich ein anderer Skifahrer oder Snowboarder und möchte noch vor Ihnen in den Lift einsteigen.

Vordrängeln ist nicht gern gesehen

Vordrängeln ist nicht gern gesehen

So kommen Sie am schnellsten in den Lift

Vordrängeln ist nicht gern gesehen und sollten sie vermeiden. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sie schneller in den Lift kommen. Diese Technik nennt man auch aktives Anstehen. Wer möglichst zügig einsteigen möchte, sollte sich nicht in der Mitte, sondern besser am Rand anstellen. Manchmal gibt es sogar sogenannte Singlespuren, auf denen EInzelfahrer schneller nach vorne kommen. Halten Sie außerdem die Augen nach Lücken offen und nutzen Sie diese genau wie die Unentschlossenheit anderer Anstehender. Weitere Tipps, um schneller in den Lift zu kommen >

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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