14. Februar 2019 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 3 Kommentare

Skifahrer und Snowboarder kennen das Problem im Skiurlaub. Dieser unangenehme Moment, wenn eine ziemlich hohe Summe für den Skipass bezahlt werden muss. Das geht besonders für Familien mit Kindern im Skiurlaub gut ins Geld. Daher wollen Wintersportler, wenn sie schon viel Geld für einen Skipass ausgeben müssen, natürlich auch möglichst viel für ihr Geld bekommen. Das bedeutet, möglichst viele Pistenkilometer. Snowplaza zeigt, in welchen Skigebieten Skifahrer die meisten Pistenkilometer für ihren Skipass kriegen und wo es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gibt.

Die Skipasspreise pro Pistenkilometer im Überblick

Hätten Sie’s gewusst? Bis auf wenige Ausnahmen kostet ein Skipistenkilometer weniger als einen Euro. Das sind Zahlen, über die sich Skifahrer sicher freuen dürfen. Aber auch bei den günstigen Preisen gibt es noch Unterschiede. Denn in einigen Skigebieten kostet ein Skipistenkilometer nur knapp 20 Cent, so etwa in Zermatt-Matterhorn, Ski Arlberg, in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental. Das entspricht einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Rund 50 Cent kostet ein Skipistenkilometer in Obertauern und im Stubaital. Damit liegen beide Skigebiete im Durchschnitt. Vergleichsweise teuer für Wintersportler wird es in den deutschen Skigebieten, z.B. in Winterberg, Willingen und in Sudelfeld. Dort übersteigt der Preis pro Skipistenkilometer einen Euro.

Obergurgl-Hochgurgl

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Tabelle zeigt den Preis pro Pistenkilometer in den beliebtesten Skigebieten der Alpen basierend auf dem Tagespreis für eine Skikarte für Erwachsene in der Hauptsaison 2018/19.

Skigebiet Tagespreis in € Anzahl km Pisten Preis pro km in €
Avoriaz
44
600
0,08
Ski Arlberg
54,50
325
0,17
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental
51
284
0,18
Tignes-Val d'Isère
53,50
300
0,18
Zermatt-Matterhorn
69
362
0,19
Saalbach
55
270
0,20
Ischgl-Samnaun
50,50
240
0,21
Schladming
53,50
239
0,22
Serfaus-Fiss-Ladis
52
214
0,24
Davos-Klosters
64,50
251
0,26
Montafon
54
192
0,28
Arosa-Lenzerheide
65,88
225
0,29
Les Arcs
60
200
0,30
Gröden (Val Gardena)
56
175
0,32
KitzSki
57
179
0,32
Sölden
54,50
157
0,35
Val Thorens
55
150
0,37
Oberstdorf
48
130
0,37
Snow Space Salzburg
53
120
0,44
Obertauern
47
100
0,47
Kronplatz
57
119
0,48
Stubaital
53,50
109
0,49
Liftverbund Feldberg
37
62
0,60
Garmisch-Classic
44,50
40
1,11
Sudelfeld
39
31
1,26
Skiliftkarussell Winterberg
35
27
1,30
Willingen
31
16
1,93

Alle Angaben ohne Gewähr

Rabatte auf Mehrtagesskipässe

Die Skigebiete mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis bieten meistens auch eine große Anzahl von Skipistenkilometer an, stellenweise sogar über 300 Kilometer. Das ist für Skifahrer an einem einzigen Tag allerdings kaum zu schaffen und es lohnt sich länger zu bleiben. Bei Mehrtageskarten gibt es dann weitere Rabatte, die den Preis pro Skipistenkilometer entsprechend senken. So sind Mehrtagespässe, wie zum Beispiel der 3-Tages-Skipass in Sölden für mehrere Skigebiete gültig. Dieser umfasst auch Obergurgl-Hochgurgl.

Skipasspreise werden teurer

Der Vergleich oben zeigt, wo Skifahrer die meisten Pistenkilometer für ihr Geld bekommen. Blickt man hingegen allein auf den Tagespreis ändert sich die Reihenfolge der Skigebiete. Auf Basis von 6-Tages-Skipässen in den Alpen und dem Mittelgebirge zeigte sich außerdem, dass die Skipässe in der Saison 2018/19 im Durchschnitt knapp 3 Prozent teurer geworden sind. Das entspricht Mehrkosten von knapp 4,30 Euro. Trotz der Erhöhungen zählen deutsche Skigebiete nach wie vor im internationalen Vergleich zu den günstigsten Skigebieten.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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