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Val Gardena

Während in vielen Tälern bereits Sommerstimmung aufkommt, zeigt sich der Juni in den Alpen zunächst von seiner winterlichen Seite. Bis Freitag ziehen mehrere Störungen über das Gebirge. Oberhalb von etwa 2000 bis 2600 Metern kann dabei Schnee fallen. Lokal sind sogar 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee möglich. In den Tälern bedeutet das vor allem Regen und frische Luft, auf den Gletschern und höchsten Gipfeln könnte es dagegen vorübergehend wieder tiefwinterlich aussehen.

Kurz zusammengefasst

  • ❄️ Bis Freitag besteht in den höheren Alpenlagen Schneefallgefahr.
  • 🌧️ Am Donnerstag erreicht die nächste Störung die Alpen von Westen.
  • 🏔️ Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 2000 und 2600 Metern.
  • 🌬️ In den Bergen bleibt es kühl und zeitweise windig.
  • ☀️ Ab Freitagnachmittag und am Wochenende beruhigt sich das Wetter vielerorts.

Mittwoch: Nasser Start, später Auflockerungen

Der Mittwoch beginnt in Teilen der Alpen grau und regnerisch. In den nördlichen französischen Alpen gehen am Vormittag noch einzelne Schauer nieder, die Schneefallgrenze liegt dort bei etwa 2200 Metern. Im Tagesverlauf wird es von den Tälern aus zunehmend trockener und die Sonne zeigt sich häufiger.

Auch in Österreich hält sich zunächst noch kühle und feuchte Luft. In Tirol kann am Vormittag auf der Alpennordseite oberhalb von rund 2300 Metern Schnee fallen, auf der Alpensüdseite liegt die Schneefallgrenze näher bei 2700 Metern. Im Laufe des Tages trocknet die Luft von Westen her langsam ab, auf 3000 Metern bleiben die Temperaturen jedoch um den Gefrierpunkt.

Am Donnerstag folgt die nächste Wetterfront

Der Donnerstag startet in vielen Alpenregionen noch freundlich. Besonders in der östlichen Hälfte Österreichs scheint zunächst teilweise die Sonne. Im Laufe des Tages verdichten sich die Wolken von Westen her und neue Schauer sowie örtliche Gewitter ziehen auf.

In den nördlichen französischen Alpen verschlechtert sich das Wetter deutlich. Die Schneefallgrenze sinkt dort im Tagesverlauf von rund 2600 auf etwa 2300 Meter. Die Niederschläge halten anschließend auch in der Nacht zum Freitag an.

Donnerstagabend und Freitagmorgen bringen die meiste Schnee

Die winterlichste Phase wird zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag erwartet. Dann können die Niederschläge vor allem in den westlichen und nördlichen Alpen deutlich intensiver ausfallen. Auf den Gletschern und in den Hochlagen ist erneut mit einer frischen Schneedecke zu rechnen.

In Tirol beginnt der Freitag vielerorts nass. Die Schneefallgrenze liegt häufig um oder sogar knapp unter 2000 Metern. Im weiteren Tagesverlauf lassen die Niederschläge zunächst im Westen und später auch weiter östlich nach.

Wo könnte es wieder weiß werden?

Die größten Chancen auf Neuschnee bestehen oberhalb von 2000 bis 2600 Metern. Betroffen sind vor allem die Gletscherregionen und hoch gelegenen Skigebiete in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Norditalien. Mögliche Kandidaten für frischen Schnee sind:

Je nach Intensität der Niederschläge und Temperatur sind auch größere Neuschneemengen möglich. In den Tälern fällt dagegen überwiegend Regen. Erwartete Neuschneemengen in den Hochlagen:

  • Schweiz: über 20 cm
  • Österreich: 20 bis lokal 50 cm
  • Norditalien: 15 bis 30 cm
  • Frankreich: bis etwa 20 cm

Ab Freitagnachmittag beruhigt sich das Wetter

Ab Freitagnachmittag setzt sich in vielen Regionen wieder freundlicheres Wetter durch. In den nördlichen französischen Alpen können am Morgen noch Restwolken und einzelne Schneeflocken oberhalb von etwa 2200 Metern unterwegs sein. Später lockert es zunehmend auf.

 

Auch in Österreich verbessert sich die Wetterlage nach einem nassen Freitagmorgen. Der Samstag startet vielerorts freundlich, auch wenn sich im Tagesverlauf erneut einzelne Schauer entwickeln können. Der Sonntag verspricht deutlich mehr Sonne und steigende Temperaturen.

 

Damit endet der überraschend winterliche Start in den Juni vorerst wieder – zumindest in den Tälern. Auf den höchsten Gipfeln und Gletschern dürfte der frische Schnee aber noch einige Zeit für eindrucksvolle Bilder sorgen.

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Über Maria

Hi, ich heiße Maria und bin das ganze Jahr über in den Bergen unterwegs. Im Winter berichte ich für Snowplaza über alle Neuigkeiten zum Thema Skifahren, reise viel und erzähle von meinen Erfahrungen auf meinem Lieblingsbrett.