5. Januar 2019 Von: Florien in 'Allgemein'' | 0 Kommentare

Wenn Skifahrer und Snowboarder in den Skiurlaub fahren, wünschen Sie sich neben viel Schnee und perfekten Skipisten vor allem eines: Sonnenschein und einen strahlend blauen Himmel. Leider ist das in der Realität oft nicht der Fall und Schnee, Wind, Nebel und dicke Wolken nehmen einem die Sicht, manchmal sogar mit Regen. Obwohl das nicht gerade nach einem perfekten Skiurlaub klingen mag, lassen sich echte Wintersportler die Lust und Laune nicht verderben. Snowplaza hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie einen Skitag mit schlechtem Wetter am besten nutzen können.

1. Die richtige Skibrille wählen

Wenn das Wetter einmal so ganz und gar nicht mitspielt, kommt es vor allem auf die richtige Skibrille an. Verschiedene Marken bieten dazu auch verschieden-farbige Gläser an. Scheint die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, sollte die Wahl auf möglichst dunkle Skibrillen-Gläser fallen, um die Augen zu schützen. Schneit es und ist es neblig-trüb, dann sollten sich Winterurlauber für helle Gläser für mehr Kontrast und Tiefe entscheiden. Alles über die richtige Wahl der Skibrille gibt es hier >

2. Schwimmen gehen oder (Brett-)Spiele spielen

Ist es so richtig kalt, schneit es kräftig, weht eine steiffe Brise und die Sicht liegt fast bei Null? Dann sollten Skifahrer und Snowboarder ehrlich zueinander sein und sich gegebenfalls nach ein paar alternativen Aktivitäten umsehen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tag im Schwimm- oder Erlebnisbad? Wenn ihr Brett- und Familienspiele mögt, organisiert doch einfach einen Spielenachmittag mit Häppchen und heißen Getränken! Egal für was sich Wintersportler im Skiurlaub neben dem Skifahren entscheiden, Skiurlaub ist Urlaub, und dass muss man einfach genießen!

3. Sich eine extra Pause gönnen

Schlechtes Wetter ist immer eine gute Entschuldigung für eine extra Verschnaufpause. Einfach mal die Ski oder das Board abschnallen und sich mit einer heißen Schokolade mit Sahne aufwärmen und verwöhnen. Natürlich darf es dann auch ein Stück Apfelstrudel mit Vanillesauce sein. Ist es bereits Mittagszeit, dann ist eine extra lange Mittagspause mit Alpen-Köstlichkeiten drin. Unser Tipp: Lasst beim Mittagsessen aber lieber den Rum in der Schokomilch oder das Bier weg und hebt euch den Alkohol für die Après-Ski Party am Ende des Skitages auf. So kommt ihr auch sicher im Tal an!

Warme Schokomilch mit Sahne in einer Berghütte

4. Skifahren unterhalb der Baumgrenze

Nebel und häftiger Schneefall? Dann gilt es unterhalb der Baumgrenze Ski zu fahren. Die Bäume sorgen dafür, dass die Skipiste mehr Tiefe erhält und dadurch die Sicht verbessert wird. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, von der Skipiste abzukommen und verloren zu gehen. Oberhalb der Baumgrenze, also in den Wolken bzw. Nebel, gilt es nämlich von Schild zu Schild und Zaun zu Zaun zu fahren und das ist nun wirklich nicht der Sinn der Sache, oder?

Baum Wald Kontrast Tiefe

5. Die Warnungen im Skigebiet ernst nehmen

Skifahrer und Snowboarder, die trotz wiedriger Bedingungen einem Tag im Schnee nicht wiederstehen können, sollten sich unbedingt vor dem Aufstieg über den Zustand und die geöffneten Skipisten an den Warnschildern und interaktiven Pistenkarten im Skigebiet informieren. Auch ein Blick auf den aktuellen Lawinenbericht ist anzuraten, um sicher den frischen Neuschnee genießen zu können. Sollte etwas unklar sein oder ihr an der Aktualtität der Informationen Zweifel haben, dann zögert nicht und sprecht das Pistenpersonal direkt an.

Schlechtes Wetter viel neuschnee auf der Skipiste

6. Auf Nummer sicher gehen und zusammen Skifahren

Bei schlechtem Wetter ist es nicht ratsam allein zum Skifahren auf die Skipiste zu gehen. Bleibt in jeden Fall zusammen und sprecht regelmäßig zusätzliche Treffpunkte ab. Damit kann am Ende eines Skitages auf keinen Fall jemand verloren gehen oder zurück gelassen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Skifahrer und Snowboarder gegenseitig in der Spur folgen können.

Wo sind die anderen skifahrer und snowboarder

7. Die richtige und wetterfeste Kleidung anziehen

"Kleiden wie eine Zwiebel", heißt die Divise. Das bedeutet mit anderen Worten: eine gute Unterschicht (Thermounterwäsche), eine isolierende Mittelschicht (Fleece, Daunen, etc.) und eine schützende Außenschicht (Softshell oder Skijacke). Wird es ein besonders kalter Tag, dann kommt einfach eine Extraschicht dazu. Unser Tipp: Schaut euch unbedingt die Wettervorhersage des Tages genauer an und wählt die Skikleidung dementsprechend. Alles über die richtige Wahl der Skibekleidung >

Windgeschützt wetterfest Skikleidung

8. Tempo beim Skifahren anpassen

An einem sonnigen Skitag ist es herrlich auch einmal schneller die Skipiste hinunter zu sausen, sicher und vorausschauend natürlich. Doch wenn das Wetter nicht mitspielt, gilt es sich anzupassen und das Tempo zu verringern. Schneefall und Nebel sorgen dafür, dass die Tiefe und der Kontrast auf der Abfahrt fehlt und somit auch kleinere Schneehügel und Dellen sich vor dem Skifahrerauge verstecken. Wintersportler wollen doch gesund wieder nach hause kommen und nicht mit blauen Flecken oder einem gebrochenem Bein, oder?

Langsam Skifahren schlechtes wetter

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