15. Februar 2018 Von: Marlene in 'News''

In welchem Skigebiet ist der Einkehrschwung am teuersten? Das verrät der Schnitzel-Index. Snowplaza hat die Preise des beliebten Skiurlaubs-Gericht, das es an nahezu jeder Berghütte zu kaufen gibt, verglichen. So liefert der Schnitzel-Index einen Anhaltspunkt über die Preisstruktur des jeweiligen Skigebiets, um Skiurlaubern die Kalkulation der Nebenkosten zu erleichtern. Verglichen wurden die Preise von 20 Bergrestaurants, die an den höchsten Punkten des jeweiligen Skigebiets liegen und Schnitzel auf der Speisekarte führen. Guten Appetit!

Was ist der Schnitzel-Index?

Der Schnitzel-Index vergleicht analog zum Germknödel-Index die Schnitzel-Preise in den höchstgelegenen Bergrestaurants von 20 Top-Destinationen in den Alpen. Beim Vergleich des beliebten Wintersportgerichts wurde nur auf den Preis geschaut, der in der Speisekarte aufgeführt ist. Geschmack, Regionalität, Zubereitungsart, Größe und Ambiente spielen nicht in die Statistik mit ein. Zudem bieten nicht alle Lokalitäten Wiener Schnitzel vom Schwein an. In Mayrhofen wird beispielsweise Kalbsschnitzel serviert. Außerdem sind nicht alle Hütten Servicerestaurants, sondern einige verfügen ausschließlich über einen Selbstbedienungsbereich.

So teuer ist das Schnitzel in den Alpen

Der Preis für das Wiener Schnitzel in den einzelnen Skigebieten unterscheidet sich elementar. So kostet das Schnitzel in der Schneekarhütte in Mayrhofen 22,50 Euro. In Obertauern gibt es das Schnitzel hingegen bereits ab 11,00 Euro. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass es sich bei einigen Schnitzeln um ein Kalbsschnitzel handelt, während in vielen anderen Betrieben das klassische Schnitzel Wiener Art vom Schwein serviert wird. Der Durchschnittspreis für ein Schnitzel liegt demnach bei 14,80 Euro. Das ist ein Preisanstieg von rund 4 Prozent in den untersuchten Hütten. Vor einem Jahr haben Skifahrer noch 60 Cent weniger für ihr Schnitzel bezahlt.

Skigebiet Restaurant Höhe Preis
  Mayrhofen* Schneekarhütte
2.250 m 22,50 €
  Lech am ArlbergRestaurant Rüfikopf
2.350 m18,50 €
  Zillertal Arena Gipfeltreffen
2.300 m 17,50 €
  Ischgl Restaurant Pardorama
2.600 m 17,00 €
  Kronplatz Gipfel Restaurant
2.275 m 16,00 €
  Zugspitze Gipfelrestaurant
2.952 m 15,90 €
  Montafon Schafberghüsli
2.130 m 14,60 €
  Innsbruck Restaurant Alpenlounge Seegrube
1.900 m 14,50 €
  Hochzillertal Wedelhütte
2.500 m 14,50 €
  Kitzbühel Panorama-Alm
2.004 m 14,10 €
  Snow Space Salzburg Gipflstadl
1.991 m 13,50 €
  Gröden Restaurant Seceda
2.500 m 13,50 €
  Sölden Tiefenbachgletscher
2.796 m13,00 €
  Saalbach-Hinterglemm Westgipfelhütte
2.096 m 12,90 €
  Schladming-Dachstein Gletscher-Restaurant
2.700 m 12,90 €
  Oberstdorf Gipfelrestaurant Nebelhorn
2.220 m 12,90 €
  Serfaus-Fiss-Ladis Bergdiamant
2.400 m 12,50 €
  Stubai Restaurant Jochdohle
3.150 m 12,50 €
  SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental Restaurant Hohe Salve
1.829 m 12,00 €
  Obertauern Hochalm
2.000 m 11,00 €

*Wiener Schnitzel vom Kalb

22,50 Euro für ein Schnitzel

Warum ist das Schnitzel in der Schneekarhütte in Mayrhofen so viel teurer als andere Wiener Schnitzel in anderen Skigebieten? Die exklusive Skihütte in Form einer Pyramide liegt auf 2.250 Metern und begeistert mit einer ausgezeichneten Küche. Das Bio-Kalbsschnitzel aus regionaler Züchtung wird wahlweise mit Petersilienkartoffeln oder Pommes und Preiselbeeren serviert. Genießen kann man das Gericht schließlich auf der Sonnenterrasse mit Blick auf etliche 3.000er, oder in der gemütlichen Gaststube. Wer gar nicht genug von dem Ambiente bekommen kann, kann in der Schneekarhütte sogar übernachten.

Wo können Sie im Skiurlaub sparen?

Der Schnitzel-Index soll bei der Kalkulation der Nebenkosten im Skiurlaub helfen. Doch selbst die Einkehr auf einer verhältnismäßig günstigen Skihütte kann vor allem im Urlaub mit der ganzen Familie teuer werden. Auch die Kosten für Skipass und Unterkunft sind nicht gerade gering. Wer möglichst kostengünstig verreisen möchte, sollte sich statt nach einem Hotel an der Liftstation besser nach einer Ferienwohnung in der Umgebung umsehen. In weiter entfernten Skiorten gibt es oft deutlich günstigere Übernachtungsmöglichkeiten. Außerdem lässt sich dank Rabattwochen und Familientarifen bares Geld an der Liftkasse sparen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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