27. Januar 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

(c) Pascal Gertschen

Es bricht einem fast das Herz, zu sehen, wie Skifahrer leiden, wenn sie aus dem Skiurlaub zurück nach Hause, in den Alltag und zur Arbeit müssen. Da gibt es lange Gesichter, traurige Mienen und manchmal sogar Tränen. Weil der Skiurlaub so schön gewesen ist, will einfach niemand nach Hause. Und dafür gibt es sehr viele Gründe, von den perfekt präparierten Skipisten, über die Hüttengaudi bis hin zu dem guten Essen in den Alpen. Snowplaza stellt 7 Gründe zusammen, warum Skifahrer nach dem Skiurlaub wirklich nicht nach Hause wollen. Sie waren bereits im Skiurlaub? Hier bewerten Sie das Skigebiet >

1. Daheim gibt es keine Skipisten

Skifahrer fahren ja aus dem offensichtlichen Grund in den Skiurlaub, weil es bei ihnen zu Hause an Bergen und Skipisten eher mangelt. Und da Skifahren bekanntlich der schönste Sport der Welt ist, fällt der Abschied entsprechend schwer, weil Skifahrer ganz genau wissen, dass sie eben daheim nicht schnell die Skier unterschnallen können, sondern wirklich bis zur nächsten Skisaison warten müssen. Da tut das Scheiden gleich doppelt weh.

Skilift

Zuhause gibt es keine Skilifte

2. Keine frische Bergluft mehr

Für Wintersportler gibt es kaum etwas Schöneres als morgens die Fenster im Hotel oder in der Pension aufzureißen, um die frische, kalte und klare Bergluft hineinzulassen, die so schön nach frischgefallenem Neuschnee riecht. Und nach Skipisten und Wäldern und Bergen … Diesen schönsten Duft der Welt wird es dann zu Hause nicht mehr geben und schon bald wird die Erinnerung daran verblassen. Eben eine echte Tragödie.

3. Sporttreiben fällt wieder schwer

Zu Hause werden die haarsträubendsten Argumente und Entschuldigungen hervorgeholt, wenn es darum geht, Sport zu machen oder sich ins Fitnessstudio zu bewegen. Im Skiurlaub stattdessen können Skifahrer vom Sport gar nicht genug kriegen, weil es eben so viel Spaß macht. Aber daheim, da wartet dieser fiese kleine Schweinehund und auf dem Laufband denken Wintersportler mit Tränen in den Augen an die wunderschönen Skipisten zurück.

Skifahren

Wenn Skier dabei sind, ist Sport gar nicht mehr so schlimm

4. Wieder Stress mit dem Outfit am Morgen

Welches Hemd, welche Schuhe, welches Kleid? So viele stressige Fragen, die im Skiurlaub völlig unnötig sind. Da werden die Skihose und die Skijacke gegriffen und die einzige Variation liegt vermutlich in dem T-Shirt, das unter dem Fleece-Pullover getragen wird, denn im Skiurlaub gilt es, die Zeit sinnvoller zu nutzen als mit der täglichen Kleiderfrage. Klar, dass das ein Grund ist, warum Wintersportler nicht nach Hause wollen.

Ski-Kleidung

Einfach jeden Tag den Skianzug anziehen ist doch so einfach

5. Kein Après-Ski zu Hause

Wenn die wichtigste Entscheidung des Tages die ist, in welche Schirmbar oder Après-Ski-Bar am Abend gegangen werden soll, dann ist das Leben schön und einfach. Wenn es doch nur immer so wäre… Ist es aber leider nicht, denn nach dem Skiurlaub rufen der Alltag und der Job wieder und da heißt es nicht, um vier Uhr das erste Bier in der Hand zu haben und auf Tischen zu Après-Ski-Hits tanzen.

6. Anstatt Wiener Schnitzel wieder selber kochen

Wie bequem ist es doch, wenn einem die netten Kellner dieses gigantische Schnitzel, das kaum auf den Teller passt, weil es so groß ist, einfach vor die Nase stellen… oder die Tiroler Gröstl… oder den Kaiserschmarrn oder … Zuhause müssen Skifahrer dann wieder Einkaufslisten schreiben, damit der Kühlschrank nicht komplett leer ist, sich mit knurrendem Magen erst an den Herd stellen und wird meist auch noch festgestellt, dass ohne Bergpanorama alles irgendwie fad schmeckt.

Wiener Schnitzel

Kein Vergleich zwischen dem Hütten-Essen und dem Essen daheim

7. Trennungsschmerz von den ganzen netten Menschen

Es waren Gleichgesinnte, Freunde, Brüder und Schwestern im Geiste. Menschen, mit denen man die Skipisten unsicher gemacht hat, Schneeballschlachten veranstaltet hat und die Nächte durchgefeiert hat, und jetzt soll man sie einfach so verlassen müssen? Vielleicht sieht man sie ja niemals wieder? Dieser Abschied von den netten Menschen im Skigebiet trifft Skifahrer auch besonders hart und sorgt oft dafür, dass kurz vor der Abreise schon einmal Tränen fließen. Unser Tipp: Am besten Sie planen direkt Ihren nächsten Skiurlaub!

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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