16. November 2018 Von: Sarah in 'Genuss'' | 1 Kommentare

Das Gericht ist einer der Klassiker, wenn Skifahrer im Skiurlaub ausgehungert von der Piste kommen und die nächste Hütte stürmen, auf der Suche nach traditionell österreichischen Delikatessen. Die Rede ist vom Tiroler Gröstl. Allerdings muss es dafür nicht immer die Almhütte sein, denn gerade, wer mit seiner Familie im Skiurlaub ist, lässt am Abend gerne gut Geld im Restaurant. Deutlich billiger ist dabei die Variante, einfach in der Ferienwohnung selber zu kochen. Und dafür gibt es hier mein liebstes Rezept für Tiroler Gröstl.

Zubereitung: So gelingt das perfekte Tiroler Gröstl

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne in ausgelassenem Fett oder in Butter anrösten. Den Speck und das gekochte Rindfleisch hinzugeben und ebenfalls rösten. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in die Pfanne geben, alles gemeinsam gut anrösten und mit Salz und Kümmel abschmecken. Die Eier in einer zweiten Pfanne in Butter zu Spiegeleiern braten. Das Tiroler Gröstl mit den Spiegeleiern und kleingehacktem Schnittlauch anrichten. Ich persönlich mag dazu am liebsten noch etwas Frisches, einen grünen Salat zum Beispiel.

Zeit und Schwierigkeitsgrad

  • Vorbereitungszeit: knapp 30 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach und schnell

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g gekochte und geschälte, erkaltete Kartoffeln
  • 300 g Speck und gekochtes Rindfleisch
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Kümmel
  • Schnittlauch
  • ausgelassenes Fett oder Butter
  • 4 Eier, Butter

Tiroler Gröstl geht auch vegetarisch

Ich bin gar kein so großer Fleisch-Fan und auch in den Skigebieten stellen sich immer mehr Restaurants auf vegetarische oder sogar vegane Wünsche ihrer Gäste ein. Wer eine vegetarische Variante des Tiroler Gröstls kochen möchte, muss gar nicht so viel anpassen. Anstatt des Rindfleischs kann einfach Tofu genommen werden. Ich persönlich empfehle dafür Räuchertofu, da der herbe Geschmack perfekt zu dem Gericht passt. Ist kein Räuchertofu verfügbar, könnt ihr auch einfach Naturtofu in einer selbstgemachten Marinade einlegen und nach Belieben abschmecken.

Weitere Informationen zum Thema

Jede Skidestination hat ihre Köstlichkeiten, für die Skifahrer (vielleicht) sogar die Skier oder das Snowboard (zumindest für eine Weile) stehenlassen würden. In Österreich sind das typischerweise das Wiener Schnitzel oder die Gulaschsuppe. In der Schweiz sind es zum Beispiel Rösti oder das allseits beliebte Käsefondue, obwohl danach wohl niemand mehr auf die Skipiste zurückkehrt. Deswegen sollte diese Kalorienbombe lieber für einen gemütlichen Abend in der Unterkunft eingeplant werden.

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Kommentare

Von: Gearrilla am 19. November 2018

Sehr gutes Rezept. Genau so macht es meine Freundin, die aus Tirol kommt, auch. Das Rezept kommt von ihrer Oma und ist somit ein absolutes Toprezept. Beste Grüße Leo



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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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