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11 Dinge, mit denen du dich nicht (mehr) auf der Skipiste blicken lassen kannst

Marlous vroeger

Kennst du das? Du bist auf der Piste unterwegs und hast auf einmal das Gefühl, eine Zeitreise gemacht zu haben? Dort begegnen dir die komischsten Dinge wie Hörner auf einer Skimütze, enge Leggings als Skihosen oder sogar Jeans? Wir sehen oft Dinge auf den Skipisten, die heute eigentlich nicht mehr der Mode und dem Zeitgeist entsprechen und in denen du dich lieber nicht mehr im Skiurlaub blicken lassen solltest. Zumindest ist das unsere Meinung. Einige Kleidungsstile sind wirklich ein Fall für die Modepolizei und gehören nur noch auf die nächste Bad-Taste Party oder in den Karneval anstatt auf die Skipiste.

Kurz zusammengefasst

  • Auf der Skipiste gelten bestimmte Dinge als veraltet oder unpraktisch, etwa Jeans beim Skifahren, alte Skischuhe oder stark überholte Skibekleidung.
  • Moderne, funktionale Ausrüstung wird bevorzugt, da sie Komfort, Bewegungsfreiheit und Sicherheit deutlich verbessert.
  • Auch Accessoires und Styling spielen eine Rolle: Unpassende oder unpraktische Extras wirken nicht nur altmodisch, sondern können das Skifahren zusätzlich erschweren.

1. Skischuhe mit Heckeinstieg

Mit der Zeit mitgehen, bedeutet in diesem Fall nicht mehr von hinten in die Skischuhe einzusteigen. Das hat man in den 80er und 90er-Jahren gemacht. Heute ist das nicht mehr zeitgemäß, obwohl einige Skihersteller eine moderne Version der Heckeinsteiger erst kürzlich wieder auf den Markt gebracht haben. Das hat uns wirklich überrascht!

2. Enge (Stretch) Skihosen für den Mann

Manche SkifahrerInnen sind auch heute noch davon überzeugt, die leibhaftigen Geschwister von Alberto Tomba zu sein. Doch, nicht nur wegen der Begabung auf der Skipiste, sondern auch, weil sie sich so kleiden. Und auch wenn diese superengen Skihosen in einigen Wintersportgeschäften noch immer erhältlich sind, haben wir unsere Zweifel daran, ob sie auch wirklich noch der aktuellen Mode entsprechen.

Skiurlauber auf der Skipiste
Moderne Skibekleidung bietet mehr Funktion

3. Mützen mit Bart, Eutern oder Geweihen

Bei einigen Trends konnten wir bis heute nicht herausfinden, warum diese überhaupt zu einem Trend geworden sind. Es gab eine Zeit, bevor coole Skihelme Mode waren, in der WintersportlerInnen Mützen mit komischen, herabhängenden Bommeln, Hahnenkämmen, Kuheutern und sogar Hirschgeweihen trugen. Um aufzufallen? Um sich im Schnee wiederzuerkennen? Um cool zu sein? Es ist uns ein Rätsel. Glücklicherweise trägt man heute lieber einen (sicheren) Helm. Auch wenn der ein oder andere Helm heutzutage wieder mit Hörnern oder Ohren versehen ist.

4. Fluoreszierende Kleidung

Wir wollen uns an dieser Stelle auf keinen Fall über farbenfrohe und auffallende Wintersportbekleidung. In bestimmten Situationen und bei schlechtem Wetter kann diese sogar sehr nützlich sein. Wir sprechen von Skianzügen und Kombis, die in den Achtzigern für Aufsehen gesorgt haben, da sie aussahen, als ob die Menschen in ihnen radioaktiv wären.

5. Bronze, Silber und Gold

Edelmetalle gehören als Medaillen zu Olympia um die Hälse der besten AthletInnen, aber nicht als Kleidungsfarbe auf die Skipiste. Der Schnee glänzt schon genug und der Kunstpelz, der immer öfter an diesen Kleidungsstücken dranhängt, versprüht einen eher billigen Charme. Unser Tipp: lieber mit einer guten Skitechnik glänzen!

6. Gürteltaschen

Es passt wie der Deckel auf einen Topf: Meistens tragen Wintersportler mit viel zu engen Skihosen auch gleich noch die passende Gürteltasche. Moderne, praktische und gut isolierte Wintersportbekleidung hat normalerweise ausreichend Taschen, in denen man ganz einfach einen Skipass, Mobiltelefon, einen Schokoriegel, ein Portemonnaie, Sonnenschutz, einen Labello und Taschentücher aufbewahren kann. Da braucht es eigentlich keine Gürteltasche, oder? Auch wenn auf den Straßen heute immer mehr Gürteltaschen zu sehen sind...

Wintersport Fashion in den 80er Jahren

7. Alte, meterlange Ski

Mit der Zeit gehen hält jung... und vor allem gesund. Daher empfehlen wir auch die sicheren Carving-Ski zu probieren oder die passende Ski- und Snowboardausrüstung auszuleihen, als sich mit Omas langen Latten den Hals zu brechen und auf der Skipiste ungewollt stehen oder sogar stecken zu bleiben. Und wer nicht kaufen will, der kann sich auch für einen Skiverleih entscheiden, eine nachhaltige Entscheidung.

8. „The Gaper Gap“

Nein, das ist kein neuer Tanzstil für Technomusik oder ein Rap-Song. Wer beim Skifahren und Snowboarden einen kühlen Kopf bewahren will, benötigt dazu nicht unbedingt diese allmächtige Lücke zwischen Skibrille und Helm. Wir empfehlen WintersportlerInnen immer dafür zu sorgen, dass die Skibrille gut am Helm abschließt, hauptsächlich wegen der Kälte. Außerdem sieht es auch deutlich besser aus!

Koud (1)
Gaper gap zwischen Skibrille und Skihelm

9. Skifahren in Jeans

Obwohl man denken würde, das wäre wirklich nur noch eine Legende, könnt ihr uns glauben: Es gibt sie noch immer! SkifahrerInnen und SnowboarderInnen, die in Jeans auf den Pisten unterwegs sind. Das werden sie dann spätestens nach dem ersten Fall bereuen, weil Jeansstoff definitiv nicht wasserabweisend ist und sich mit Feuchtigkeit vollsaugt, die dann wiederum gefriert. Fashion Fail! Eine Erkältung oder Schlimmeres sind definitiv vorprogrammiert.

10. Skihose in den Skischuhen

Okay, eigentlich sollten wir diesen Punkt gar nicht hier erwähnen müssen. Doch leider gibt es immer noch Menschen, die nicht begreifen (wollen), dass wasserabweisende Skihosen nur dann funktionieren, wenn der Schnee nicht unter die Kleidung oder in die Schuhe kommen kann. Nun ja, wir wiederholen es gerne noch einmal: Die Skihosen gehören über, nicht in die Schuhe!

Fashion Fail Skihose in Skischuhen
© Spalder Media Group
Skihose in Skiern

11. Lange XXL-Shirts und Jacken, Skihosen im Baggy-Stil

Es ist das Fashionstatement von Freestylern, oder? Viel zu groß erscheinende Skihosen im Baggy-Stil, bis in die Knie reichende Skijacken oder bei höheren Temperaturen auch lange XXL-Shirts gehören in den Funparks der Skigebiete zum angesagten Style. Auf uns macht es allerdings eher den Eindruck, als hätte sich jemand beim Bestellen bei der Größe vertan.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Skiausrüstung

Was braucht man alles zum Skifahren?

Zum Skifahren benötigt man eine Grundausrüstung bestehend aus Ski, Skischuhen, Skistöcken, Helm und Skibrille sowie passende Skibekleidung im Schichtenprinzip mit Funktionsunterwäsche, Skijacke, Skihose, Handschuhen und Skisocken; zusätzlich sind Sonnencreme, Lippenbalsam und ein Skipass wichtig, während optionale Ausrüstung wie Rückenprotektor oder Rucksack je nach Bedarf sinnvoll sein kann.

Wie viel kostet eine komplette Skiausrüstung?

Eine komplette Skiausrüstung kostet für Einsteiger in der Regel etwa 1.200,- € bis 1.500,- €, während hochwertige oder professionelle Sets auch deutlich über 3.000,- € liegen können; der Preis setzt sich dabei aus Ski, Skischuhen, Helm, Skibrille und Skibekleidung zusammen, wobei einzelne Komponenten je nach Marke und Qualität stark variieren.

Was gehört zur Skiausrüstung?

Zur Skiausrüstung gehören im Kern Ski, Skischuhe, Skistöcke, ein Skihelm und eine Skibrille; ergänzt wird sie durch funktionale Skibekleidung im Schichtsystem, bestehend aus Funktionsunterwäsche, Skijacke, Skihose, Handschuhen und Skisocken. Optional, aber je nach Fahrkönnen und Einsatzbereich sinnvoll, sind außerdem Rückenprotektor, Rucksack sowie Sicherheits- und Komfortartikel wie Sonnencreme oder Lippenpflege mit UV-Schutz.

Warum ist Skiausrüstung so teuer?

Skiausrüstung ist so teuer, weil sie aus technisch anspruchsvollen und sicherheitsrelevanten Produkten besteht, die hohen Belastungen, Kälte und Feuchtigkeit standhalten müssen; Materialien wie spezielle Kunststoffe, Carbon oder mehrschichtige Funktionsstoffe sind kostenintensiv in der Herstellung. Dazu kommen Entwicklungs- und Sicherheitsstandards (z. B. bei Skischuhen und Helmen), kurze Innovationszyklen im Wintersport sowie vergleichsweise kleine Produktionsmengen im Vergleich zu Massenprodukten, was die Stückkosten zusätzlich erhöht.

1219 - Winter - Maria

Über Maria

Hi, ich heiße Maria und bin das ganze Jahr über in den Bergen unterwegs. Im Winter berichte ich für Snowplaza über alle Neuigkeiten zum Thema Skifahren, reise viel und erzähle von meinen Erfahrungen auf meinem Lieblingsbrett.