29. Februar 2020 Von: Thijs in Gaudi

Ich sehe oft Dinge auf den Skipisten, die mich etwas verwirren. Ihr auch? Dinge, die im Jahr 2020 eigentlich ausgestorben sind und mit denen du dich eigentlich nicht mehr blicken lassen kannst. Zumindest ist das meine Meinung. Einige Kleidungsstile sind wirklich ein Fall für die Modepolizei und gehören eigentlich auf die nächste Bad Taste Party anstatt auf die Skipiste.

#1. Skischuhe mit Heckeinstieg

Mit der Zeit mitgehen bedeutet in diesem Fall nicht mehr von hinten in die Skischuhe einzusteigen. Das hat man in den 80er und 90er Jahren gemacht. Heute ist das nicht mehr zeitgemäß, obwohl einige Skihersteller eine moderne Version der Heckeinsteiger erst kürzlich wieder auf den Mark gebracht haben. Das hat mich echt überrascht!

Heckeinstieg Skischuhe
(Foto: © Wikimedia Commons by Maury Markowitz)

#2. Enge (Stretch) Skihosen für den Mann

Mein Vater hielt bis vor kurzem noch daran fest, dass er der Halbbruder von Alberto Tomba ist. Vor allem seiner Skikünste wegen, dachte er, dass es wirklich so sein müsste. Darüber konnte ich nur lachen. Dass er aber auch dachte, dass eine rote enge Skihose für die überzeugende Darstellung nötig wäre, fand ich weniger lustig. Noch stets sind diese superengen Skihosen in den Shops zu erstehen und werden tatsächlich auf den Skipisten getragen. Habt ihr so ein Exemplar auch schon mal gesehen?

#3. Mützen mit Haaren, Eutern oder Geweihen

Von einigen Trends weiß ich nicht einmal warum sie zu Trends wurden! In der Zeit, wo noch mit mehr Mützen Ski gefahren wurde, musste ich mich doch einige Male wundern. Von komischen herabhängenden Bommeln, über Hahnenkämme bis hin zu Kuheutern und Hirschgeweihen waren da, auch außerhalb der Karnevalwoche, viele seltsame Mützen mit dabei. Glücklicherweise trägt man wieder mehr Helm.

#4. Fluoreszierende Kleidung

Ich will mich an der Stelle sicher nicht über auffallende Kleidung beschweren (die ist sogar sehr nützlich!). Ich will mich über Kleidung äußern, die blendet. Ich spreche von Skianzügen und Kombos, die in den Achtzigern für Aufsehen gesorgt haben. Jetzt haben wir das Jahr 2020 und ich würde mir wünschen, dass weniger Skifahrer und Snowboarder Kleidung tragen würden, die aussieht, als wäre sie radioaktiv.

#5. Bronze, Silber und Gold

Gehören als Medaillen zu Olympia, aber nicht als Kleidungsfarbe auf die Skipiste. Der Schnee glänzt schon genug und der Kunstpelz, der immer öfter an dieser Kleidung dranhängt, könnte vermuten lassen, dass jemand wirklich gerne Pelz trägt.

Metallfarbene Jacken

#6. Hüfttaschen

Skikleidung hat normalerweise viele Taschen, wo man ganz einfach Skipass, Telefon, einen Schokoriegel, ein Portemonnaie, einen Labello und Taschentücher aufbewahren kann. Eine Hüfttasche ist da wirklich nicht mehr nötig.

#7. Alte, meterlange Ski

Mit der Zeit mitgehen hält jung...und vor allem gesund. Angesehen wie sicher heutzutage man auf Carving-Skiern unterwegs ist, kann man die alten Latten vom Opa getrost im Keller stehen lassen.

#8. „The Gaper Gap“

Nein, das ist kein neuer Tanzstil beim Techno, sondern die allmächtige Lücke zwischen Skibrille und Helm. Empfehlenswert ist es immer, dafür zu sorgen, dass die Skibrille gut am Helm abschließt, vor allem wegen der Kälte. Außerdem sieht es auch besser aus! 

Gaper gap Skibrille Skihelm

#9. Jeans

Obwohl man denken würde, das gäbe es nicht mehr, glaube mir, ich sehe immer noch Skifahrer und Snowboarder in Jeans am Berg. Die werden es dann spätestens nach dem ersten Fall bereuen, weil Jeansstoff nicht gerade wasserabweisend ist und sich mit Feuchtigkeit vollsaugt, die dann wiederum gefriert. Das wünsche ich wirklich niemandem.

#10. Skihose in den Skischuhen

Okey, warum machen erwachsene Menschen so etwas? Haben die nicht gelernt, wie man sich richtig anzieht? Man ist doch schließlich kein Kleinkind mehr und will auf der Skipiste nicht für jemanden gehalten werden, der zum ersten Mal auf Skiern steht.

Skihose in Skiern
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Ich bin leidenschaftlicher Skifahrer und immer auf der Suche nach den besten Après-Ski-Lokalen. Spaß und gute Unterhaltung gehören im Skiurlaub einfach dazu. Bei Snowplaza kennen mich die Kollegen als Après-Ski-Experten mit den besten Tipps für die angesagtesten Nachtclubs, die gemütlichsten Berghütten und den neuesten Liedern zum Feiern.

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