3. Dezember 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Das Skigebiet Mayrhofen liegt im Herzen des Zillertals. Ein Stück Bekanntheit ist wohl der berüchtigten Harakiri geschuldet. Doch auch ansonsten gibt es einiges zu entdecken. So ist der gleichnamige Skiort Mayrhofen für sein breites Après-Ski-Angebot bekannt. Events wie das Snowbombing-Festival ziehen Jahr für Jahr tausende Feierwütige von Nah und Fern an. Ab der kommenden Skisaison 2018 / 2019 gibt es im Skigebiet außerdem eine neue Seilbahn. Snowplaza stellt das Skigebiet Mayrhofen mit seinen Pistenhighlights, Neuigkeiten und bevorstehenden Veranstaltungen ausführlich vor.

Mayrhofen im Überblick

Am 1. Dezember 2018 startete Mayrhofen in die Skisaison 2018 / 2019. Im Hochwinter stehen Skifahrern dann insgesamt 139 Pistenkilometer zur Verfügung. Am Actionberg Penken sind die Abfahrten tendenziell eher steiler und deshalb eher für fortgeschrittene Skifahrer geeignet. Unter anderem befinden sich hier die berühmt-berüchtigte Harakiri und der Penken Park, in dem Freestyle-Skifahrer Sprünge zum besten geben. Gemütlicher geht es am Genießerberg Ahorn mit seinen familienfreundlichen, weniger steilen Skipisten zu. Abends treffen sich alle im Tal zum gemeinschaftlichen Après-Ski.

Das ist neu zur Wintersaison 2018 / 2019

In der aktuellen Wintersaison 2018 / 2019 geht erstmals die Möslbahn in Betrieb. Die moderne 10er-Gondelbahn führt vom Ortsteil Mösl hinauf zum Hochschwendberg. Neben der neuen Piste Nr. 16 inklusive Ski-Movie-Strecke, warten außerdem zwei neue Winterwanderwege auf Winterurlauber. Einer steht unter dem Thema Zeitreise und ist vom Actionberg Penken aus zu erreichen. Der andere befindet sich am Ahorn und führt zum Filzenkogel. Am Genießerberg des Skigebiets steht zudem ein neu eröffneter Kunstraum bereit.

Pistentipp: Harakiri

Die Harakiri macht ihrem Namen alle Ehre. Bis zu 78% Gefälle müssen Skifahrer auf der 1,5 Kilometer langen Abfahrt meistern. Insgesamt überwinden sie dabei einen Höhenunterschied von 376 Metern. Besonders das steilste Stück erfordert eine gute Skitechnik, um es ohne Stürze zu meistern. Allerdings ist es nicht besonders lang. Für alle, die sich trotzdem nicht sicher sind, ob sie sich die Harakiri schon zutrauen, ist der Devil's Run empfehlenswert. Die schwarze Abfahrt unter dem Schneekar-Lift ist nicht umsonst als "Harakiri-Testabfahrt" bekannt.

Eventhighlights im Skigebiet Mayrhofen

In Mayrhofen ist mit seinen Après-Ski-Hütten, Schirmbars und Clubs immer was los. Abgerundet wird die Party-Szene mit einem breiten Event-Angebot. Los geht's vom 13. bis zum 16. Dezember mit dem Powder & Bass-Festival. In diesem Zeitraum steigt auch das Skitourenrennen Rise&Fall. Im Laufe der Saison gibt's dann regelmäßig Events wie die White Lounge Iglu Parties. Ein Highlight ist das Snowbombing-Festival im Frühjahr, das viele Skifahrer aus Großbritannien anzieht. Vom 8. bis zum 13. April 2019 bringen weltbekannte DJs angesagte Clubsounds in die Zillertaler Bergwelt.

© Jenna Foxton / Snowbombing

Fazit

Mayrhofen fordert mit seinen steilen Skipisten selbst den fortgeschrittenen Skifahrer heraus. Allerdings sollten Pistenprofis einkalkulieren, dass sie auf Hotspots wie der Harakiri kaum alleine unterwegs sein werden. Ein einsameres Highlight für fitte Skifahrer ist die Skirunde, die bis zum Hintertuxer Gletscher führt. Zurück geht es mit dem Skibus. Familien und Anfänger versuchen hingegen erstmal an der Baby-Tour Penken oder genießen den Ausblick auf der Skipiste Nummer 66, die nicht umsonst Panorama-Abfahrt heißt. Durch den Penken-Park und Snowboard-Events wie das Snowbombing-Festival sind auch viele Freestyler im Skigebiet unterwegs.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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