10. Dezember 2016 Von: Sarah in 'News''

Die Skisaison ist endlich wieder da, zahlreiche Skigebiete haben ihre Skipisten wieder geöffnet und viele Skifahrer und Snowboarder tummeln sich auf den Skihängen. Also, einfach die Skier unterschnallen und los geht’s. Bitte nicht! Vor jeder neuen Saison sollte die Skibindung neu eingestellt werden, um Verletzungen zu verhindern. Wer seine Skibindung noch vor der ersten Abfahrt von einer Fachperson überprüfen lässt, startet sicher in die Schneesportsaison. Das ist wichtig. So wichtig, dass sogar James Bond dafür Werbung macht. Ja, echt, James Bond!

James Bond will, dass Skifahrer ihre Skibindung einstellen lassen

Roger Moore wird von einer hübschen Frau angesprochen, ob er mit ihr Skifahren will. Zu aller Überraschung sagt er Nein. Denn die Dame hat ihre Skibindung einstellen lassen. Das Schweizer Institut bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung macht mit dieser Kampagne darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, die Skibindung in der neuen Skisaison auf Größe, Gewicht, Alter, Schuhsohlenlänge und Skifahrertyp einstellen zu lassen. Denn nur dann stimmt auch der Auslösewert. In der Schweiz gibt es dafür sogar, nach dem Einstellen der Skibindung, die bfu-Skivignette. Hätte die Dame in dem Video die Skivignette gehabt, wäre James Bond sicher mit ihr gefahren.

Skibindung einstellen: In Deutschland prüft der TÜV

Empfehlenswert ist es, die Skibindung vor jeder neuen Saison vom Fachpersonal im Skigeschäft einstellen zu lassen, da den Mitarbeitern dort vom TÜV geprüfte Geräte zur Einstellung der Skibindung zur Verfügung stehen. Die sog. DIN ISO Norm 11088 regelt Montage, Einstellung und Überprüfung der Funktionseinheit „Alpinski-Bindung-Schuh“ und beinhaltet neben der Montage und Einstellung auch die Überprüfung mit Hilfe eines speziellen Prüfgerätes. Diese basiert auf dem Z-Wert (DIN-Wert), einer Maßeinheit zur Auslösekraft der Skibindung, also den Wert, ab dem die Bindung auslöst. Berücksichtigt werden dabei Gewicht, Größe und Sohlenlänge.

Was passiert, wenn die Skibindung falsch eingestellt ist?

Es könnte ja Skifahrer geben, die keine Lust haben, vor jeder Saison wieder ins Skigeschäft zu gehen und denken, so schlimm wird es schon nicht sein, wenn die Bindung nicht richtig eingestellt ist. Allerdings geht damit ein großes Verletzungsrisiko einher. Ist die Skibindung zu locker eingestellt, löst die Skibindung vielleicht aus, obwohl es gar keinen Sturz gegeben hat. Und wenn plötzlich ein Ski am Fuß fehlt, dann stürzt der Skifahrer garantiert. Ist die Bindung zu fest eingestellt, löst die Skibindung im Fall eines Sturzes vielleicht gar nicht aus und hat Verletzungen der Bänder, Gelenke und Knochen zur Folge. 13 typische Schmerzen, die jeder Skifahrer kennt >

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.