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Skiausrüstung, Skier und Skischuhe kaufen oder leihen?

Skier im Skiverleih

Die meisten SkifahrerInnen und SnowboarderInnen stellen sich früher oder später die Frage: Skiausrüstung kaufen oder leihen? Die Entscheidung hängt dabei ganz von den persönlichen Präferenzen, dem Fahrkönnen und Anspruch des Skifahrers ab. Auch die Anzahl der Skiurlaubstage im Jahr ist wichtig, um herauszufinden, ob es sich wirklich lohnt, die Skiausrüstung zu leihen oder zu kaufen. Snowplaza hilft dir, deine ganz persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung für den Skiurlaub aufstellen.

Kurz zusammengefasst

  • Ob Kaufen oder Leihen sinnvoll ist, hängt vor allem von Fahrkönnen, Nutzung und Kosten ab. Wer mehr als ca. zwei Wochen pro Jahr fährt, für den kann sich eigene Ausrüstung schnell rechnen
  • Leihen bietet Flexibilität, aktuelles Material und weniger Aufwand, lohnt sich besonders für AnfängerInnen oder GelegenheitsfahrerInnen; Kauf dagegen für Fortgeschrittene mit hohen Ansprüchen
  • Empfehlung: Kinder-Ausrüstung eher leihen und zuerst in eigene Skischuhe investieren, da diese für Komfort und Fahrgefühl am wichtigsten sind

Ab wann lohnt es sich, Skier zu kaufen oder zu leihen?

Preislich kann sich der Kauf von Wintersportequipment bereits ab einem Einsatz von zwei Wochen im Jahr lohnen. Rechnet man etwa 30,– € Leihgebühr pro Tag, sind das 360,– € pro Jahr bei 12 Skitagen. Ein eigenes Performance-Ski-Set inklusive Bindung bekommt man am Ende der Saison bereits für rund 400,– €. So hat sich der Skikauf bereits nach der zweiten Saison amortisiert. Umgekehrt lohnt sich für die meisten Fahrer, die maximal einmal im Jahr in den Skigebieten auf die Bretter kommen, ein Skikauf von finanzieller Seite her kaum. Dies gilt besonders für EinsteigerInnen, die noch gar nicht abschätzen können, ob sie überhaupt beim Skifahren bleiben. Fortgeschrittene WintersportlerInnen, die gerne mit genau abgestimmter Skiausrüstung unterwegs sind, werden um einen Skikauf allerdings nicht herumkommen.

Vorteile von Leihskiern

  • Leihmaterial ist in der Regel top-aktuell
  • Wechsel zwischen verschiedenen Modellen möglich
  • Keine Kosten für die Pflege
  • Bequeme Anreise per PKW, Zug und Flugzeug
  • Kein Transport vom Hotel zum Skilift
  • Kleinere Schäden sind in der Regel im Mietpreis eingerechnet
  • Rundum-Sorglos-Versicherungen bei Schäden und Diebstahl buchbar
Skiausrüstung leihen

Nachteile von Leihskiern

  • Bindungen sind in der Regel etwas schwerer
  • Skier sind die ganze Saison im Einsatz
  • Durch Dauereinsatz geht die Spannung im Ski verloren
  • Profis bemerken eventuell Performance-Einbußen
  • Einzelposten können schnell teuer werden

Skiausrüstung für Kinder leihen oder leasen

Kinder wachsen meistens so schnell, dass man jedes Jahr neue, passende Ski und Schuhe kaufen müsste, sollen diese nicht viel zu klein sein oder vorab zu groß gekauft werden. Hier macht Leihen absolut Sinn. Einige Sportgeschäfte bieten auch Leasing-Angebote an. Dort kann man einen Kinderski kaufen und diesen jedes Jahr für kleines Geld gegen ein passendes Modell eintauschen. Alternativ bieten sich auch Skibasare an, wo günstiges Material gekauft werden kann.

Skischuhe auf dem Skischuhtrockner

Skischuhe sollten gekauft werden

Ein Skischuh sollte gut sitzen, ohne zu drücken. Leihschuhe sind meistens ausgeleiert und bieten dadurch weder Komfort noch wird ein guter Halt gewährleistet. Der Fuß rutscht im Schuh hin und her und die Verbindung zum Ski wird gestört. Für AnfängerInnen empfiehlt sich allerdings ein Leihset mit Ski, Skischuhen und Helm. Wer dann am Ball bleiben möchte, sollte sich zunächst eigene Skischuhe zulegen, bevor Skier gekauft werden. Das ist eine nachhaltige Investition, die deinen Füßen locker fünf Jahre lang Freude bereiten dürfte.

Skihelm, Stöcke und Skibrille im Leihpaket inklusive

Skihelme und Skibrillen sind häufig gegen einen geringen Aufpreis von ca. 20,– € im Mietset enthalten. Gute Modelle gibt es bereits zwischen 75,– € und 150,– €. Hier geben sich Mieten und Kaufen also nicht viel. Wer aber länger dabei bleibt und einen passgenauen Helm haben möchte, der nicht schon auf 20 anderen Köpfen gesessen hat, sollte über einen Helmkauf nachdenken. Die Skistöcke sind in der Regel im Mietpreis der Skier enthalten. 

Skier zum Trocknen im Skikeller

Skiverleih: Online mieten oder vor Ort?

Der Online-Skiverleih ist eine attraktive Alternative zur klassischen Vor-Ort-Miete. Vorteile sind eine (meistens) geringere Leihgebühr, besonders bei frühzeitigen Buchungen und in der Nebensaison. Auch sind die Wartezeiten bei der Abholung sehr kurz, da das Material schon ausgesucht und eingestellt ist. Skineulingen empfehlen wir aber immer noch die klassische Vor-Ort-Miete mit einer kompetenten Beratung.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Skiausrüstung

Was braucht man alles zum Skifahren?

Zum Skifahren benötigt man eine Grundausrüstung bestehend aus Ski, Skischuhen, Skistöcken, Helm und Skibrille sowie passende Skibekleidung im Schichtenprinzip mit Funktionsunterwäsche, Skijacke, Skihose, Handschuhen und Skisocken; zusätzlich sind Sonnencreme, Lippenbalsam und ein Skipass wichtig, während optionale Ausrüstung wie Rückenprotektor oder Rucksack je nach Bedarf sinnvoll sein kann.

Wie viel kostet eine komplette Skiausrüstung?

Eine komplette Skiausrüstung kostet für Einsteiger in der Regel etwa 1.200,- € bis 1.500,- €, während hochwertige oder professionelle Sets auch deutlich über 3.000,- € liegen können; der Preis setzt sich dabei aus Ski, Skischuhen, Helm, Skibrille und Skibekleidung zusammen, wobei einzelne Komponenten je nach Marke und Qualität stark variieren.

Was gehört zur Skiausrüstung?

Zur Skiausrüstung gehören im Kern Ski, Skischuhe, Skistöcke, ein Skihelm und eine Skibrille; ergänzt wird sie durch funktionale Skibekleidung im Schichtsystem, bestehend aus Funktionsunterwäsche, Skijacke, Skihose, Handschuhen und Skisocken. Optional, aber je nach Fahrkönnen und Einsatzbereich sinnvoll, sind außerdem Rückenprotektor, Rucksack sowie Sicherheits- und Komfortartikel wie Sonnencreme oder Lippenpflege mit UV-Schutz.

Warum ist Skiausrüstung so teuer?

Skiausrüstung ist so teuer, weil sie aus technisch anspruchsvollen und sicherheitsrelevanten Produkten besteht, die hohen Belastungen, Kälte und Feuchtigkeit standhalten müssen; Materialien wie spezielle Kunststoffe, Carbon oder mehrschichtige Funktionsstoffe sind kostenintensiv in der Herstellung. Dazu kommen Entwicklungs- und Sicherheitsstandards (z. B. bei Skischuhen und Helmen), kurze Innovationszyklen im Wintersport sowie vergleichsweise kleine Produktionsmengen im Vergleich zu Massenprodukten, was die Stückkosten zusätzlich erhöht.

3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.