18. November 2017 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

Meist gibt es ja für jede Sportart so gewisse Standardsätze, die Sportler ständig entweder selbst gebrauchen oder zu hören bekommen. Skifahren ist da keine Ausnahme! Entweder Skifahrer hören sie in ihrer eigenen Skigruppe, oder auf den Skipisten von anderen Ski-Begeisterten, beim Après-Ski oder auf den Skihütten. Die 15 Sätze, die man während der Skisaison am häufigsten hört, hat Snowplaza zusammen getragen. Welche davon benutzen Sie selbst, welche hören Sie ständig beim Skifahren und Snowboarden in Ihrer Umgebung im Skiurlaub? Schreiben Sie einen Kommentar!

1. „Ich dachte, du hast meine Skistöcke?!“

Tja, blöd, wenn der eine Skifahrer vom anderen glaubt, er habe dessen Equipment mit eingepackt, als es von der Unterkunft zum Skibus ging. Noch blöder, wenn das auch erst beim Skibus auffällt. Dann heißt es: Zurücklaufen und hoffen, dass man den nächsten Bus noch schafft. Ganz mies ist es natürlich, wenn das Fehlen der Ausrüstung erst auf der Piste auffällt.

Mist, doch noch was vergessen (c) Gstaad

2. „Wartet mal eben kurz. Ich brauch 'ne Pause!“

Klar kommen in einer Skigruppe immer Menschen unterschiedlicher Konditionen und Fahrkünste zusammen. Da ist dann auch immer ein Skifahrer dabei, der öfter mal um eine Pause bittet. Und den anderen ist es insgeheim sehr recht, weil sie ebenso außer Atem sind, aber so lange ausgeharrt haben, bis sich ein anderer die Blöße gibt.

3. „Selfie. Selfie!“

Mit Selfie-Sticks und GoPros fühlen sich immer mehr Menschen genötigt, sich auf der Skipiste vor dem herrlichen Panorama der weißen Berge selbst zu fotografieren. Dass sie dabei mitten auf der Abfahrt einfach stehen bleiben und alle anderen Skifahrer und Snowboarder blockieren, scheint wenig zu stören. Deswegen mittlerweile der Warnruf „Selfie!“, damit niemand in eine Fotoszene hineindonnert.

4. „Huch, ganz schön steil.“

Nicht, dass es zu erwarten gewesen, nachdem die Markierung der Skipiste mehr als deutlich die schwarze Farbe angezeigt hat, aber einige Menschen scheint die Prozentzahl des Gefälles dann irgendwie doch immer wieder zu überraschen. Allerdings hören Skifahrer und Snowboarder den Satz auch gelegentlich auf blauen oder roten Pisten. Verständlich, wenn jemand noch nicht lange Ski fährt. Keine Panik, einfach ruhig bleiben.

Manchem kann auch eine blaue Piste steil vorkommen

5. „Schaaaaatz, trägst du meine Ski?“

Ob es hier nun um einen wirklich derart schwachen Bizeps oder einfach um das Keinen-Bock-Syndrom handelt, sei dahin gestellt, aber oftmals wird der männliche Partner im Skiurlaub dann mit Bambi-Augen angesehen, bis er die Ski seiner Liebsten auch noch schleppt. Man könnte es natürlich auch Arbeitsteilung nennen: Er trägt das Equipment, sie die Verantwortung.

Wenn die Ski zu schwer sind, trägt der Freund

6. „Hier links. Ach ne, rechts! Ich kenn da eine Abkürzung“

VORSICHT. Ein ganz gefährlicher Satz. Denn dieser Skifahrer wäre nicht der erste, der sich rettungslos in einem großen Skigebiet verfährt und seine Skibegleiter hoffnungslos in die Irre führt. Gerne enden solche Aktionen dann nämlich im Nachbartal und zurück zur Unterkunft kommt die ganze Gruppe per Taxi.

7. „Auf dem Stück musst du schnell sein, sonst bleibst' stecken!“

Wie oft hört man den Satz auf der Piste und doch schafft es immer wieder mindestens ein Skifahrer, auf dem flachsten Stück stecken zu bleiben. Und die Fortbewegung, die dann folgt, sieht eher aus wie Schlittschuh laufen mit sehr langen Kufen. Alternativ kommt ein exzessiver Stockgebrauch zum Einsatz, wobei das Gerudere eher aussieht, als wolle dieser jemand schwimmen.

8. „Auch hier zum Skifahren?“

Da dachte Frau, sie hätte nun wirklich alles gehört und es könne nicht mehr schlimmer werden, da kommt der nächste Ski-Depp mit dem selbst erdachten Anmachspruch. Auch gern genutzt: „Schönes T-Shirt, die Farbe passt gut zu meinem Schlafzimmerteppich.“ Oder: „Ich bin Skilehrer, soll ich mal deine Kurven angucken?“ Liebe Männer, bitte merken, was im normalen Club auch schon dämlich klingt, wird nicht automatisch besser, nur weil man es vor einer verschneiten Bergkulisse sagt.

9. „Hä, aber meine Ski haben doch gerade noch hier gestanden.“

Zur Mittagszeit kann es konfus werden, wer wo welche Ski und Stöcke geparkt hat. Also bitte sehr gut merken, wo sich das eigene Equipment befindet, anderenfalls fällt erst nach dem Anziehen auf, dass die Skistöcke vor dem Mittagessen noch nicht bis zum Kinn gingen. Passiert besonders gerne mit Ausrüstung aus dem Skiverleih, da die Stücke meist alle gleich aussehen.

Im Chaos kann man die eigenen Ski schon mal verlieren

10. „Ich hab Hunger. Sollen wir jetzt schon essen gehen?“

Gefühlt hat man erst vor einer halben Stunde gefrühstückt, aber Skifahren und Snowboarden machen halt hungrig, schließlich verbrennt man bei der Anstrengung in der Kälte ja auch reichlich Kalorien. Da ist es auch völlig okay, wenn man sich ein zweites Frühstück, einen Vor-Lunch-Snack und dann ein frühes Mittagessen gönnt.

11. „Dieses verdammte Eis auf der Piste!“

Wenn sich der Skitag dem Ende zuneigt, wird aus dem, was am Morgen noch eine schön präparierte Piste war, gerne eine verharrschte Eisfläche, auf der Skifahrer und Snowboarder eher nach unten rutschen als das sie fahren. Besonders nervig, wenn es ohnehin die letzte Abfahrt war und die Kräfte sich dem Ende zuneigen.

12. „Aber die Schwarze fahr ich nicht!“

Wird gerne in der Skigruppe schon morgens am Frühstückstisch angekündigt, obwohl nicht wirklich jemand danach gefragt hat. Wiederholt wird der Satz dann jedes Mal, wenn man gemeinsam an einem Pistenbild vorbeikommt, dass irgendwie etwas stärker pigmentiert ist als Himmelblau. Bei manchen Menschen scheint diese Pistenfarbe echte Phobien auszulösen, ganz so, als würde man dem Tod ins Auge sehen.

Panikfaktor schwarze Piste

13. „Leute, ich muss nochmal zurück ins Hotel.“

Irgendwer hat immer irgendwas vergessen, seien es nun die Handschuhe, die Skibrille, der Skipass. Die Liste lässt sich beliebig fortführen. Dabei ist auch unerheblich, ob vor dem Losgehen nochmal alle gebeten wurden, zu prüfen, ob sie auch alles dabei haben. Auf jeden Fall bekommt man die betreffende Person dann erst einmal die nächsten 3 bis 5 Stunden nicht mehr zu Gesicht.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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