22. November 2019 Von: Leonie in SkifahrenReisetippsFamilie & Kinder

Die glücklichen Eltern haben lange auf diesen Moment gewartet, endlich ist der kleine Spross da. Natürlich ist das Baby noch viel zu klein, um es auf Skier oder das Snowboard zu stellen. Eltern machen in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses meist deutlich weniger Meter auf den Skiern, bis irgendwann der Zeitpunkt kommt, dass das Kind selbst die ersten Schwünge machen kann. Aber keine Sorge. Es gibt viele Hotels in den Alpen, die Kinderbetreuung für Babys unter 3 Jahren anbieten. Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten, einen Wintersporturlaub mit einem Baby erfolgreich zu gestalten. In diesem Weblog haben wir 10 Tipps für den perfekten Skiurlaub mit Baby aufgelistet.

#1. Ein Skiurlaub mit Baby will gut geplant sein

Plötzlich fahren nicht mehr zwei, sondern drei Menschen in den Skiurlaub. Die ersten Skiferien mit Baby erfordern auf jeden Fall eine gute Vorbereitung. Für Familien ist es ratsam, mindestens 4 bis 5 Monate vor der Abreise mit der Planung des Skiurlaubs und der Suche nach einem Familienskigebiet zu beginnen. Auch die Suche nach einer geeigneten Unterkunft und geeigneter Kleidung erfordert oft mehr Zeit als erwartet.

(Foto: © Pixabay)

#2. Gemeinsam mit anderer Familie in den Skiurlaub

Wer in seinem Bekanntenkreis mehr Eltern mit kleinen Kindern hat, kann eventuell gemeinsam in den Winterurlaub fahren. Auf diese Weise können sich vier Personen die Betreuung teilen und Sie und Ihr Partner können noch ungestört Ski fahren. Eine gute Alternative zu einer befreundeten Familie können auch die Großeltern sein, wenn diese gern Ski fahren oder andere winterlichen Aktivitäten genießen. Sie übernehmen meist gerne für ein paar Stunden den Babysitter für das Enkelkind.

#3. Auf gute Ausrüstung achten

Auch wenn das Baby zum Skifahren zu klein ist, ist es wichtig, richtig ausgerüstet zu sein für die speziellen Umstände eines Winterurlaubs. Ein guter Skianzug schützt vor Kälte und auch warme Handschuhe sind unerlässlich. Schützen Sie Ihr Baby vor der hellen Sonne in den Bergen mit dem richtigen Sonnenschutz. Ein Hut und eine Sonnenbrille sollten minimal in die Packliste für den Winterurlaub mit Baby aufgenommen werden. Für besonders schneebegeisterte Eltern gibt es mittlerweile sogar Kinderwagen mit Skiern darunter!

#4. Ein vielseitiges Urlaubsziel auswählen

Ein Schwimmbad, ein Spielplatz und ein Streichelzoo können eine willkommene Abwechslung während eines Winterurlaubs mit Baby sein. Wenn das Wetter einmal einen Tag nicht so schön ist, gibt es dann immer noch viel mit dem Baby zu tun. Heutzutage gibt es auch zahlreiche Unterkünfte und Reiseziele, die über einen Indoor-Spielplatz verfügen.

#5. Mit dem Baby nicht höher als 2.000 Meter

Bei Erwachsenen kann es ab 2.500 Metern Höhe zu Höhenkrankheit kommen. Babys sind dafür noch viel anfälliger, so dass Experten allgemein raten, eine Grenze von 2.000 Metern nicht zu überschreiten. Babys haben mehr Probleme mit der dünnen Luft in (großer) Höhe und ebenfalls mit dem Druck auf ihren Ohren. Nicht nur die Höhe, sondern auch der überbrückte Höhenunterschied ist dabei wichtig. Wenn Sie mit der Gondel oder dem Sessellift fahren, kann es helfen, dabei zu stillen oder einen Schnuller zu geben. Es ist schwierig, eine Höhenkrankheit bei Säuglingen festzustellen, aber versuchen Sie auf Anzeichen wie Schläfrigkeit, mehr Weinen oder Nahrungsverweigerung zu achten.

#6. Buche ein kinderfreundliches Hotel

Wenn Sie sich für ein kinderfreundliches Hotel entscheiden, von dem es in Österreich viele gibt, kann man vieles getrost zu Hause lassen. Diese Unterkünfte haben nämlich Hochstühle, Kinderbetten, Flaschenwärmer und alle möglichen anderen Dinge, die wichtig sind vor Ort und sind auf Kinder vorbereitet. Viele Hotels bieten eine Auswahl an Babynahrung am Buffet an. Wer vorab bereits mit dem Hotel Kontakt aufnimmt, um das Angebot zu klären, kann noch entspannter in den Urlaub starten.

#7. Kinderbetreuung nutzen

Wenn Sie sich im Bergrestaurant nicht beim Aufpassen abwechseln wollen, wählen Sie dann gezielt ein Hotel mit Kinderbetreuung aus. In einigen Fällen können Kinder dort sogar bis zu 12 Stunden am Tag betreut werden. Tagsüber und auch zum Abendessen wird die Kinderbetreuung durch erfahrenes pädagogisches Personal gewährleistet. So können Eltern einen Tag auf der Piste in Ruhe und ohne Sorgen verbringen.

#8. Ruhig noch ein paar Jahre mit dem Skiunterricht warten

Natürlich ist das Baby jetzt noch viel zu klein, um selbst Ski fahren zu lernen. Die meisten Kinder lernen die ersten Kurven beim Skifahren erst zwischen vier oder fünf Jahren. Allerdings können Kinder ab 3 Jahren bereits am Skikurs teilnehmen, wobei in diesen Kursen hauptsächlich im Schnee gespielt wird. Jüngeren Kindern macht es jedoch oft schon Spaß mit Mama und Papa auf dem Schlitten einen Hügel hinunterzufahren. 

#9. Nicht mit dem Baby auf dem Rücken Ski fahren

Regelmäßig sieht man Eltern mit einem Baby auf dem Rücken auf den Pisten. Kinderärzte raten hiervon jedoch dringend ab, da auch bei vorsichtigem Fahren zu jeder Zeit die Gefahr eines Sturzes besteht. Im Falle eines Sturzes hat das Baby dann eine Fallhöhe von etwa 1,50 m. Außerdem sind die Schwerkraft und Hangneigung zu berücksichtigen. Zudem haben Babys, die auf dem Rücken ihres Vaters oder ihrer Mutter mitfahren, schnell mit kalten Händen und Füßen zu kämpfen. Im Falle eines Sturzes oder einer Kollision mit einem anderen Wintersportler kann dies unangenehme Folgen für das Baby haben und auch mental für die Eltern schwierig sein. Lieber also auf Nummer sicher gehen und das Baby während des Skifahrens anderweitig betreuen lassen.

#10. Beim Skiurlaub mit Baby einen Gang runterschalten

Fläschchen geben, Windeln wechseln, spielen und Mittagsschläfchen machen sind Aktivitäten, für die man sich auch im Winterurlaub mit Baby die Zeit nehmen sollte. Unterschätzen Sie außerdem nicht die Intensität der Sonne im reflektierenden Schnee und verbringen Sie regelmäßig Zeit drinnen. Rodeln oder Pferdeschlittenfahrten sind lustige Aktivitäten, die dem Baby helfen können, sich an den Schnee zu gewöhnen. Schalten Sie im Winterurlaub mit Baby einen Gang runter und planen Sie Ihren Tag nicht zu voll!

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Aufgewachsen am Rand des Sauerlands und Kölnerin im Herzen, reise ich für mein Leben gern. Verschneite Bergwelten entdecke ich am liebsten wandernd!

 
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