29. Juni 2018 Von: Marlene in 'News'' | 0 Kommentare

Viele Skifahrer wären gerne über die komplette Saison hinweg im Skigebiet unterwegs. Manch einer erfüllt sich diesen Traum und wird Skilehrer, Bergbahnmitarbeiter oder Hüttenwirt. Andere finden das Glück hinter dem Steuer einer Pistenraupe. Doch wie wird man eigentlich Pistenraupenfahrer? Wer die riesigen Walzen selbst bewegen möchte, sollte sich zuvor mit der Theorie vertraut machen und anschließend Erfahrung in der Praxis sammeln. Snowplaza stellt den Online-Kurs vor, in dem sich Interessierte im Internet auf die Anforderungen des Pistenbully-Fahrens in der Theorie vorbereiten können.

Mit Online-Training zum Pistenbully-Fahrer

Die Firma PistenBully bietet klassische Trainings und Technikschulungen für Pistenraupenfahrer an. Jetzt hat das Unternehmen auch ein Online-Angebot für werdende Präparerungsprofis geschaffen. Dabei werden zum Preis von 95 Euro im Jahr Theorieeinheiten zum Selbststudium angeboten. Die Kursinhalte können innerhalb von 12 Monaten jederzeit frei wählbar abgerufen werden. Wer am Ende des Trainings ein Zertifikat erhalten möchte, muss an den angebotenen Prüfungen im Rahmen des Online-Lehrgangs teilnehmen. Ziel des Kurses ist es, sich auf den Beruf des Pistenraupenfahrers vorzubereiten, die Technik kennenzulernen und sicher mit den riesigen Maschinen umgehen zu können.

© Skinachrichten

Lerninhalte im Überblick

Während des Kurses bekommen die Teilnehmer des Trainings zuerst die Pistenraupe im Aufbau und in der Funktionsweise erklärt. Anschließend wird über die Sicherheit gesprochen. Dazu gibt es spezielle Regeln, die es zu beachten gibt und es wird dargestellt, wie Unfälle vermieden werden können. Im dritten Hauptteil geht es darum, die einzelnen Bestandteile einer Pistenraupe näher kennenzulernen. Dabei konzentriert sich der Online-Kurs auf das Bremssystem, die Lenkung und das Fronträumschild. Zudem werden die verschiedenen Einstellungen der Nachlauffräse und der Überkopfseilwinde erklärt. In der letzten Einheit werden dann noch Aspekte zum Thema Umweltschutz behandelt.

Traumberuf Pistenraupenfahrer? Erstmal reinschnuppern!

Die Arbeitszeiten beginnen meist ab 16:30 Uhr, nachdem die Liftanlagen geschlossen haben. Dann machen sich die Pistenraupenfahrer an die Arbeit und präparieren oft bis nach Mitternacht die Skiabfahrten, Schlepplifttrassen und Ziehwege. Skitourengeher, die auf der Skipiste aufsteigen, und Schneefall erschweren den Arbeitsalltag. Da ist die Nacht oft kurz. Nur selten steht ein Pistenraupenfahrer am nächsten Tag um 8:00 Uhr selbst mit Skiausrüstung am Lift an. Wer in den Dienst eines Pistenraupenfahrers vorerst hereinschnuppern möchte, kann in vielen Skigebieten auf dem Beifahrerplatz Platz nehmen und dem Präparierungsprofi zuerst einmal über die Schulter schauen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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