1. Juli 2018 Von: Katharina in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Die 10 größten zusammenhängenden Skigebiete der Welt

Grenzenloser Skispaß, der das Herz eines jeden Wintersportlers höher schlägen lässt! Langweile Fehlanzeige! Immer mehr Skigebiete schließen sich zu großen Skiverbunden zusammen, die Abwechslung pur bieten. Kilometerlanger Abfahrtsgenuss, unzählige Liftanlagen, eine atemberaubende Kulisse und eine hervorragende Infrastruktur – in den gigantischen Riesen-Skigebieten können sich Skifahrer und Snowboarder so richtig austoben. Gleich ob Österreich, Frankreich, die Schweiz oder Italien – Snowplaza hat für Sie die Top 10 der größten zusammenhängenden Skigebiete der Welt zusammengefasst.

1. Les 3 Vallees

Les Trois Vallées in Savoyen in den französischen Alpen ist ein Skigebiet der Superlative. Mit Stolz trägt es den Titel „größtes zusammenhängendes Skigebiet der Welt“. Gigantische 600 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden warten darauf von Skifahrern und Snowboardern aus aller Welt erobert zu werden. Knapp 180 Liftanlagen verbinden die Skigebiete von Courchevel, Méribel, Val Thorens/Orelle und Les Menuires/Saint Martin zu einem sagenhaften Skiverbund. Bei insgesamt 320 beschilderten Abfahrten ist Abwechslung auch bei längeren Aufenthalten garantiert.

Les Trois Vallées (© OT Val Thorens)

2. Les Portes du Soleil

Les Portes du Soleil erstreckt sich gleich über zwei Länder. Sowohl das französische Département Haute-Savoie wie auch der Schweizer Kanton Wallis haben Anteil an dem Skiverbund. Mit nur einem Skipass stehen skibegeisterten Urlaubern unglaubliche 580 Pistenkilometer zur Verfügung. Nur mit einer Geschwindigkeit von knapp 100 Stundenkilometern wäre der Ski-Gigant an einem Tag zu meistern. Aber das ist utopisch! Les Portes du Soleil ist jedoch nicht nur enorm groß. Es besticht darüber hinaus auch mit auffallend breiten und langen Abfahrten sowie einer hervorragenden Infrastruktur.

3. Les 4 Vallees

Les Quatre Vallées ist das größte Skigebiet der Schweiz und erstreckt sich über vier Seitentäler im Kanton Wallis. Der höchste Berg ist der sagenumwobene Mont-Fort mit einer Höhe von 3.330 Metern. Ihm zu Füßen finden Skifahrer und Snowboarder 410 Pistenkilometer. Bekanntester Skiort des Verbunds ist Verbier, ein Mekka für Freerider und Après-Ski-Enthusiasten aus der ganzen Welt. Weiteres Plus: Das Funitel ist die leistungsstärkste Bahn der Schweiz mit einer Förderleistung von bis zu 3.000 Personen pro Stunde.

Les Quatre Vallées (© Zwitserland Toerisme - Sarah Bourne)

4. Via Lattea

Das größte Skigebiet Italiens umfasst klanghafte Skiorte wie Sestrieres, Sauze d’Oulx, Cesana, Claviere und San Sicario. Vor allem Sestrieres punktet mit hervorragenden Bedingungen für anspruchsvolle Wintersportler. Regelmäßig ist der Traditionsort Austragungsstätte für alpine Skiweltcuprennen. 1997 fand hier die Skiweltmeisterschaft statt und im Rahmen der Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wurden in Sestrieres die alpinen Skiwettbewerbe durchgeführt. Neben den Rennstrecken wartet Via Lattea mit knapp 400 weiteren Pistenkilometern in allen Schwierigkeitsgraden auf.

Via Lattea (© SESTRIERES S.p.A)

5. Zermatt

Auf knapp 4.000 Metern Höhe liegt das höchstgelegene Skigebiet der Schweiz. Das Skigebiet von Zermatt-Matterhorn am Fuße des Matterhorns liefert nicht nur endlose Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden. Eine atemberaubende Bergkulisse mit den höchsten Viertausendern der Alpen ist hier ebenso garantiert wie absolute Schneesicherheit das ganze Jahr über. Im Winter locken rund 360 Kilometer präparierte Pisten. Aber auch im Sommer treffen sich am Matterhorn die Skifahrer und Snowboarder. Mit 21 Pistenkilometern bietet Zermatt das größte Sommerskigebiet Europas.

Zermatt-Matterhorn (© Zermatt Tourismus by Marc Weiler)

6. Les Sybelles

Les Sybelles, das drittgrößte Skigebiet Frankreichs, ist vor allem bei Familien beliebt. Kinder und Einsteiger finden in den sechs perfekt miteinander verbundenen Teilgebieten viele breite und flache Hänge. Aber auch versierte Wintersportler kommen auf ihre Kosten. Die Bartavelle-Piste am La Balme verlangt zum Beispiel auch Könnern einiges ab. Weiteres Plus: Eine Vielzahl der insgesamt über 300 Pistenkilometer liegt auf der Sonnenseite. Die Region ist daher auch bei Sonnenanbetern sehr geschätzt.

La Toussuire (© Office de Tourisme – La Toussuire)

7. Ski Arlberg

Mit der Eröffnung der Verbindungsbahn zwischen Lech und St. Anton in der Saison 2016 / 2017 sind alle Skiorte am Arlberg auf Ski erreichbar. Ski Arlberg, das nun größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, bietet 305 Pistenkilometer. Die Wiege des alpinen Skilaufs punktet darüber hinaus mit über 200 Kilometern Tiefschneeabfahrten. Vor allem geübte Skifahrern und Freerider sind am Arlberg „zu Hause“. Geheimtipp: Der Run of Fame, eine spektakuläre Skirunde, führt sportliche Skifahrer an einem Tag von St. Anton über Lech Zürs bis nach Warth-Schröcken und zurück. Am Ende winkt eine Plakette, die schon jetzt Kultstatus hat.

Ski Arlberg (© Klostertal Tourismus)

8. Espace Killy

Die weltbekannten Skidestinationen Val d´Isère und Tignes bilden zusammen ein Skigebiet der Superlative. Tignes-Val d'Isère wurde nach dem legendären dreimaligen Olympiasieger Jean-Claude Killy benannt. Zwei Gletscher und über 300 Kilometer Pisten warten darauf, erobert zu werden. Vor allem Tignes ist ein Paradies für Freerider, die hier ein schier grenzenloses Angebot finden. Einsteiger können auf neun Naturides üben. Diese sind lawinengesichert, werden jedoch nicht präpariert. Familien fühlen sich in Val d´Isère besonders wohl. Neben anspruchsvollen Abfahrten finden sich in Espace Killy auch viele Möglichkeiten für Kinder und Einsteiger.

Espace Killy (@ Val d´Isère)

9. SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

Gleich sechs Tiroler Skigebiete haben sich in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental zu einem sagenhaften Verbund zusammengeschlossen. Insgesamt neun direkte Einstiegsorte mit über 284 Pistenkilometern und 90 top modernen Liftanlagen bringen Skifahrer und Snowboarder aller Könnensstufen zum Schwärmen. Wer die Wahl hat, hat die Qual! Allein 21 Talabfahrten warten auf die Wintersportler. Und für alle, die tagsüber nicht genug bekommen können, bietet die SkiWelt Söll mit zehn Kilometern beleuchteten Skipisten Österreichs größtes Nachtskiangebot.

SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental (© Kitzbüler Alpen by Nusser Aichner)

10. Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

Das „Home of Lässig“ ist der Place to be sowohl für klassische Skifahrer wie auch für Skitourengeher und Freerider. Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn bietet Skivergnügen auf höchstem Niveau und gilt als eines der größten und besten Skigebiete Österreichs. 270 Pistenkilometer und 70 topmoderne Liftanlagen garantieren Skivergnügen von Dezember bis in das Frühjahr hinein. Freeskier tummeln sich in den zahlreichen Snowparks. Über 60 gemütliche Hütten laden zum Einkehrschwung.

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (© Tourismusverband Saalbach Hinterglemm)

Wie viele Pistenkilometer schaffen Skifahrer in einem Skiurlaub?

Skifahrer suchen häufig bewusst nach großen Skigebieten, um möglichst viel Auswahl im Skiurlaub zu haben. Da spielt die Anzahl der Pistenkilometer eine entscheidende Rolle. Doch sind 600 Pistenkilometer in 6 Tagen überhaupt zu schaffen? Das würde bedeuten, dass ein Skifahrer pro Tag 100 Kilometer Piste befahren müsste. Im Vergleich dazu hat die berühmte Skicircus Challenge im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn eine Distanz von 72 Abfahrtskilometern. Dafür benötigen Skifahrer rund 5,5 bis 7 Stunden. Wenn morgens um 8:00 Uhr die Lifte öffnen und man bis 16:30 durchfährt, ist das stressfrei machbar. Viel mehr Pistenkilometer sind jedoch aufgrund von Wartezeiten am Lift und anderen Skifahrern auf der Piste wohl nicht zu schaffen. 600 Pistenkilometer in einem 6-tägigen Skiurlaub sind also für durchschnittliche Skifahrer utopisch.

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Servus! Mein Name ist Katharina. Die Liebe zum Schnee wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Als Tochter zweier skibegeisterter Eltern, stand ich im zarten Alter von zwei Jahren das erste Mal auf Ski. Zu Hause bin ich seit jeher in München. Das Beste an meiner Heimatstadt: Die Nähe zu den Bergen!

 
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