1. März 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

Skifahren mit Blick über einmalige Berge

Wintersportler achten ja im Skiurlaub eher auf den Schwierigkeitsgrad oder auf die Länge der Skipiste. Berge sind dabei eher die stimmungsvolle Kulisse, die bei der Fahrt im Skilift bewundert wird. Manchmal wissen Skifahrer allerdings gar nicht so ganz genau, um welchen bekannten Berg es sich am Pistenrand vielleicht handeln könnte. Immerhin gibt es in zahlreichen Skidestinationen berühmte Berge, die auf der ganzen Welt bekannt sind und die Skifahrer auf jeden Fall kennen sollten. Snowplaza stellt die 13 berühmtesten Berge der Alpen vor und zeigt in welchen Skigebieten sie zu finden sind.

1. Mont Blanc in Frankreich (4.810 m)

Diesen Giganten sollte wirklich jeder Skifahrer kennen, denn der Mont Blanc, der auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien liegt, ist mit 4.810 Metern der höchste Berg der Alpen. Der gewaltige Gipfel bildet die beeindruckende Kulisse des Skigebiets Mont-Blanc Chamonix. Von den insgesamt 120 km Pisten bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf den "Schönen Großen", wie die Einheimischen ihn nennen. Skifahren auf dem Mont Blanc selber ist nicht möglich. Wintersportler müssen sich mit der Sicht auf diesen berühmten Berg begnügen.

Atemberaubender Panoramablick Frankreich

Atemberaubender Panoramablick vom Mont Blanc (Foto: Pixabay)

Das könnte Sie auch interessieren

2. Dufourspitze in der Schweiz (4.636 m)

Die Dufourspitze liegt in den Walliser Alpen und ist mit einer Höhe von 4.634 Metern der höchste Berg der Schweiz. Der Berg gehört zum Monte-Rossa-Massiv, das an der Grenze zu Italien liegt. Skitourengeher können den Berg im Rahmen einer geführten Skitour für sich entdecken. Von Zermatt aus wird für Tiefschneefans auch Heliskiing auf der Dufourspitze angeboten. Das nächstgelegene Skigebiet ist Zermatt-Matterhorn mit 360 km Pisten. Skifahrern kann es hier leicht passieren, dass sie von der Dufourspitze abgelenkt werden, denn in der Region liegen insgesamt 38 Viertausender.

Verschneite Dufourspitze Walliser Alpen

Verschneite Dufourspitze in den Walliser Alpen © Zermatt.ch

3. Dom in der Schweiz (4.545 m)

Mit einer Höhe von 4.545 Metern liegt der Dom mit seiner kompletten Basis in der Schweiz und gilt deshalb ebenfalls als der höchste Berg der Schweiz, da sich die Dufourspitze auf der Grenze von zwei Ländern befindet. Außerdem ist er der dritthöchste Gipfel der Alpen. Der imposante Berg kann übrigens auch mit Skiern bestiegen werden. Die Erstbesteigung mit Skiern fand im Jahr 1917 statt. Das nächstgelegene Skigebiet ist Saas-Fee. Die Freie Ferienrepublik Saas-Fee bietet neben dem Blick auf den Dom noch 100 Kilometer Skipiste mit bis zu 9 Kilometern Länge, das höchste Drehrestaurant der Welt sowie 20 Kilometer Rodelbahnen.

4.545 Meter hohe Dom

Der 4.545 Meter hohe Schweizer Dom © Zermatt.ch

4. Matterhorn in der Schweiz (4.478 m)

In direkter Umgebung des berühmten Schweizer Skiortes Zermatt liegt einer der höchsten Gipfel der Alpen. Das Matterhorn ist 4.478 Meter hoch und ist wegen seiner markanten Form und seiner Bergsteigergeschichte auf der ganzen Welt bekannt. In der Region liegt außerdem das höchste Skigebiet der Schweiz auf einer Höhe von 3.883 Metern, das Skigebiet Zermatt-Matterhorn. Das Matterhorn ski paradise bietet rund 360 präparierte Pistenkilometer. Auch vom Snowpark Zermatt bietet sich ein atemberaubender Blick auf das Matterhorn. Kilometersammler können auch an einer Matterhorn Skisafari teilnehmen und ein Selfie mit dem Matterhorn machen.

Traumhaftes Winter Matterhorn

Traumhaftes Winterpanorama mit Matterhorn-Blick © Zermatt.ch/ Pascal Gertschen

5. Eiger Mönch Jungfrau in der Schweiz (4.158 m)

Die markante Dreiergruppe bestehend aus den Gipfeln Jungfrau, Mönch und Eiger befindet sich ebenfalls in der Schweiz, allesamt mit einer Höhe von rund 4.000 Metern. Skifahren im Berner Oberland rund um Eiger, Mönch und Jungfrau ist möglich, und zwar im Skigebiet Jungfrau-Region. Die Skiregion bei Grindelwald, Wengen, Lauterbrunnen und Mürren bieten hochwertige und lange Abfahrten mit traumhaften Aussichten auf die Berge. Insgesamt stehen in dem Skigebiet Jungfrau Region 200 Kilometer Skipisten aller Niveaus zur Verfügung.

Berg Winter Schweiz

Dreiergruppe Jungfrau, Mönch und Eiger im Winter (Foto: Pixabay)

6. Sella Massiv in Italien (3.152 m)

Das Sella Massiv liegt in Südtirol zwischen Gröden und Alta Badia und dessen höchster Gipfel, der Piz Boé übersteigt die 3.000 Meter-Marke. Im Winter kann das Massiv auf Skiern umrundet werden, wobei die berühmte Sellaronda genutzt wird. Dazu brauchen Skifahrer nur einen Skipass und einen Tag Zeit. Skifahrer, die keine Skitour machen möchten, finden auch im Skiverbund Dolomiti Superski rund um das Sella Massiv weitere Pisten für ihre persönlichen Vorlieben. Der Skiverbund umfasst 12 Skigebiete und 1.200 Skipistenkilometer.

Skifahren am Sella Massiv

Skifahren am Sella Massiv in Italien © Alta Badia

7. Ortler in Italien (3.905 m)

Der Ortler ist mit einer Höhe von 3.905 Meter die höchste Erhebung der italienischen Provinz Südtirol. In der Region kommen sowohl Skifahrer als auch Langläufer, Schneeschuhwanderer und Rodler auf ihre Kosten. Am Ortler stehen sowohl die Skigebiet Sulden am Ortler und Trafoi am Ortler zur Verfügung. Außerdem besteht mit der Zwei Länder Skiarena von Nauders am Reschenpass bis Sulden im Vinschgau die Möglichkeit, Skispaß in Nord- und Südtirol zu erleben. Die dortige Bergwelt mit ihren Dreitausendern ist außerdem perfekt geeignet für Skitouren.

Höchster Berg Südtirol

Höchster Berg in Südtirol ist der Ortler (Foto: Pixabay)

8. Großglockner in Österreich (3.798 m)

Der Großglockner ist der höchste Berg Österreichs und ragt mit einer Höhe von 3.798 Meter auf. Wegen seiner Steilheit war der Berg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vornehmlich Ziel für Extremskifahrer. In unmittelbarer Nähe des Giganten befindet sich das Skigebiet Großglockner/Heiligenblut. Das Skigebiet liegt direkt am Großglockner und hat zahlreiche Herausforderungen für Freerider zu bieten. Ebenso sind am Berg auch spektakuläre Skitouren möglich, allerdings wird mit Skiern nicht bis zum Gipfel aufgestiegen.

höchsten Berg Österreichs

Blick vom höchsten Berg Österreichs (Foto: Pixabay)

9. Kitzsteinhorn in Österreich (3.203 m)

Nahe Kaprun in Salzburg liegt das Kitzsteinhorn. Der Gipfel erreicht eine Höhe von 3.203 Meter. Unterhalb davon führ eine Seilbahn, deren Stationsdach eine Aussichtsplattform beherbergt. Von dort aus gelangen Wintersportler zu Fuß zum Eingang des Skigebiets Kitzsteinhorn. Die Region Zell am See - Kaprun am Kitzsteinhorn umfasst drei verschiedene Skigebiete, zwei schöne Skiorte und einen malerischen See. Für Skifahrer stehen rund 150 Pistenkilometern, einige Snowparks und Funslopes zur Verfügung. Der Kitzsteinhorn-Gletscher garantiert absolute Schneesicherheit.

Kitzsteinhorn Salzburger Land

Das Kitzsteinhorn hat eine Höhe von 3.203 Meter © Gletscherbahnen Kaprun

10. Wildspitze in Österreich (3.768 m)

Mit einer Höhe von 3.768 Metern ist die Wildspitze der höchste Berg Nordtirols und der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner ist der Gipfel der zweithöchste Berg Österreichs. Interessant zu wissen ist, dass die Aussicht von diesem Berg nur durch die Erdkrümmung begrenzt ist. Der nächstgelegenste Skiort ist St. Leonard auf einer Höhe von 1.370 Meter. Das dort gelegene Pitztal bietet drei Skigebiete und Schneesicherheit durch den Pitztaler Gletscher. Die Wildspitze kann auch per Skitouren erkundet werden.

Blick Gipfelkreuz Wildspitze

Blick auf das Gipfelkreuz der Wildspitze © Pitztal

11. Zugspitze in Deutschland (2.962 m)

Ein weiterer berühmter Berg der Alpen ist die Zugspitze, die mit einer Höhe von 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands ist. Der Westgipfel verläuft auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Das Zugspitzmassiv liegt südlich von Garmisch-Partenkirchen. Im Winter sind neun Skilifte im Skigebiet auf dem Zugspitzplatt in Betrieb und bringen Wintersportler ab Ehrwald und Eibsee auf den Berg. Zurück nach Ehrwald führt eine extrem schwierige und gefährliche Steilabfahrt, genannt Neue Welt. Insgesamt bietet das Skigebiet über 60 Pistenkilometer auf deutscher Seite sowie rund 150 km Pisten auf österreichischer Seite.

Höchster Berg Deutschland

Zugspitze mit dem berühmten goldenen Gipfelkreuz (Foto: Pixabay)

12. Watzmann in Deutschland (2.713 m)

Der Watzmann ist ein berühmter Berg in den Berchtesgadener Alpen und 2.713 Meter hoch. Die besondere Form des Bergmassivs wird durch weitere Gipfel, nämlich die Watzfrau und die Watzkinder, gebildet. Um den Gipfel ranken sich verschiedene Legenden. In der Nähe des Berges liegen Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Ramsau. Das Skigebiet Berchtesgadener Land verfügt über fünf Teilgebiete und hält für Wintersportler 33 Kilometer Skipisten aller Niveaustufen bereit. Die Kulisse des Watzmannmassivs und des Königsees lädt auch zu Winterwanderungen und Langlaufen ein.

Verschneites Berchtesgadener Land

Verschneites Berchtesgadener Land mit überragendem Watzmann © Königssee.com

13. Nebelhorn in Deutschland (2.224 m)

Auch wenn der Name weniger an Berge und mehr an Küste erinnert, liegt das Nebelhorn in den Allgäuer Alpen mit einer Höhe von 2.224 Metern. Der Gipfel ist ab Oberstdorf mit der Nebelhornbahn zu erreichen. Das Skigebiet Nebelhorn ist mit zwei Sesselliften, drei Gondelbahnen und einem Schlepplift von Oberstdorf aus erreichbar. Der Skiort ist vornehmlich bekannt für die spektakuläre Skiflugschanze, aber auch Wintersportler, die selber Skifahren wollen, kommen dort auf ihre Kosten. Das Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal bietet neben der Tatsache, dass dort in zwei Ländern Ski gefahren werden kann, die längste Talabfahrt Deutschlands.

Gipfelkreuz Nebelhorn Oberstdorf

Nebelhorn in den Allgäuer Alpen (Foto: Pixabay)

Schon gewusst? Interessante Fakten über die Alpen

Jedes Jahr wachsen die Alpen um ein paar Millimeter weiter. Denn der afrikanische Kontinent, dessen Kollision mit Europa vor 25 Millionen Jahren die Alpen entstehen ließ, bewegt sich immer noch. Außerdem wären die Alpen einige tausend Meter höher, würden ihnen nicht täglich Schnee, Regen, Eis und Wind zusetzen und ihre Form durch Erosion, also die Abtragung von Gestein, beeinträchtigen. Täglich stürzen in den Alpen deswegen mehrere Tonnen Gestein von den Felswänden ab. Demnach könnte es sein, dass Skifahrer, wenn sie in 30 Jahren wieder in die Alpen fahren, plötzlich ganz andere Formationen erkennen können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentar schreiben

Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
Top 3 Angebote
travel Top 3
Skiurlaub Angebote