4. August 2017 Von: Marlene in 'News''

Google zeichnet Strecke im Skigebiet auf

Google Maps erkennt Pistenverlauf im Skigebiet

Google Maps kann nicht nur den schnellsten Weg ins Skigebiet anzeigen, sondern dank Ski-Erkennung nun auch Pistenkilometer tracken. Das dürfte vor allem Wintersportler freuen, die gern einen Blick auf ihre Tagesleistung werfen möchten. Aber auch weniger ambitionierte Skifahrer und Snowboarder können nun sehen, wie viele Pistenkilometer zurückgelegt werden. Da das Smartphone beim Skifahren aus Sicherheitsgründen immer im Ski-Rucksack sein sollte, kann die Funktion zukünftig einfach mit Google Maps mitgenutzt werden - ganz ohne zusätzliche App. Snowplaza verrät Ihnen alles, was Sie über das neue Google-Maps-Feature Ski-Erkennung für den nächsten Skiurlaub wissen müssen.

Google Maps weiß, wie lange Sie auf Skiern unterwegs waren

Google erkennt schon lange, wann und welche Strecken zu Fuß oder mit dem Auto zurückgelegt werden. So kann nicht nur navigiert werden, sondern in der Google Maps Zeitachse ist dann auch ersichtlich, wie viele Kilometer am Tag man gelaufen ist, oder ob man überhaupt gelaufen ist. Seit einiger Zeit kann Google ebenfalls die zurückgelegten Kilometer auf der Skipiste feststellen und messen, wie viel Zeit insgesamt beim Skifahren verbracht wurde. All diejenigen, die ihre Ergebnisse oder den Ist-Stand abrufen möchten, können das zukünftig über die Zeitachse von Google Maps einsehen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Standortdienst eingeschaltet ist.

Google Zeitachse zeichnet die Zeit auf Skiern auf

Google Zeitachse zeichnet die Zeit auf Skiern auf © Google Watch Blog

So misst Google die Daten

Die Funktion funktioniert nur mit eingeschalteten Standortdiensten. So "weiß" Google, wo man sich gerade aufhält und kann errechnen, wie schnell man sich bewegt. Mithilfe der Geschwindigkeit stellt das Programm dann fest, ob die Strecke zu Fuß, mit dem Fahrrad oder eben mit dem Auto zurückgelegt wurde. Wann die Öffentlichen Verkehrsmittel genutzt wurden, ist daran erkennbar, dass die zurückgelegte Strecke an den eingetragenen Haltestellen jeweils kurz gestoppt hat. Mithilfe der Geschwindigkeit ist demnach auch zu erkennen, wann und wie lange im Skigebiet tatsächlich Ski gefahren wurde.

Weitere praktische Apps zum Skifahren im Überblick

Das Smartphone gehört mittlerweile zur Standardausrüstung und sollte aus Sicherheitsgründen auch im Skigebiet zumindest im Rucksack mitgeführt werden. Darüber hinaus können verschiedene Apps das Gerät zum praktischen Helferlein für unterwegs machen. Einerseits lassen sich GoPro-Aufnahmen schnell und unkompliziert übertragen, man kann der zuhausegebliebenen Social-Media-Anhängerschaft die Nase lang machen und mit Apps wie Map2Snow oder Skiline lassen sich genauso wie mit Google Maps die zurückgelegten Strecken aufzeichnen. Für Freerider und Tourengeher sind darüber hinaus Apps wie Lawine Tirol und weitere Wetter- und Lawinenlage-Auskünfte für den Skiurlaub interessant.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

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