5. August 2016 Von: Gerrit in 'News'' | 1 Kommentare

Geplanter Verlauf der Peak-to-Peak Verbindung

Geplanter Verlauf der Peak-to-Peak Verbindung

Die Pläne für den Bau einer “Peak-to-Peak”-Skigebietsverbindung der Skigebiete Hochzillertal-Hochfügen und Spieljoch werden umgesetzt. Die Zusammenführung der Skigebiete in der Ersten Ferienregion im Zillertal soll mit einer 3S-Umlaufbahn realisiert werden. Zusätzlich plant der neue Eigentümer der Fügener Bergbahnen Investitionen in Höhe von insgesamt 75 Millionen Euro für die Modernisierung der Skiregion im Zillertal. Snowplaza stellt die Pläne für die geplante Skiverbindung im Zillertal vor und informiert über den zeitlichen Ablauf des Großprojekts zur Modernisierung im Hochzillertal.

So soll Spieljoch/Hochfügen mit Hochzillertal verbunden werden

Der größte private Seilbahnbetreiber Österreichs, die Schultz Gruppe, ist neuer Besitzer des Skigebietes in der Ersten Ferienregion im Zillertal. Mit der Übernahme der Fügener Bergbahnen kann nun mit der Umsetzung des Modernisierungsplanes bis 2020 begonnen werden. Ein Hauptbestandteil des Großprojektes ist die direkte Gondelverbindung vom Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen mit dem Spieljoch. Bisher ist ein Wechsel vom Hochzillertal zum Spieljoch für Skifahrer nur mit dem Skibus möglich. Der Plan sieht dabei eine in Europa einmalige Gondel-Konstruktion vor. Eine 3S-Umlaufbahn soll eine „Peak-to-Peak“-Verbindung vom Riederer Wetterkreuz zum Onkeljoch ermöglichen. Der Bahnabstand zum Talboden kann bis zu 1000 Metern betragen. Eine derartige Konstruktion gibt es bisher nur im Skigebiet Whistler Blackcomb in Kanada.

Aus der Vogelperspektive: Skiverbindung vom Riederer Wetterkreuz zum Onkeljoch

Aus der Vogelperspektive: Skiverbindung vom Riederer Wetterkreuz zum Onkeljoch

Hochzillertal-Hochfügen investieren 75 Millionen für Modernisierung

Doch die Skigebietsverbindung ist dabei nur ein Teil des Modernisierungsplanes für die Erste Ferienregion im Zillertal. Neue und teils erweiterte Gondelbahnen und Lifte, Restaurants sowie eine moderne Beschneiungsanlage samt Speichersee (Fassungsvermögen bis zu 100.000 m³ Wasser) ergänzen den umfangreichen Investitionsplan von rund 75 Millionen Euro. Damit soll die Spieljoch-Region für den Winter- und Sommerbertieb modernisiert und für den Tourismus aufgewertet werden.

Zeitplan für die Skiverbindung Hochzillertal/Hochfügen und Spieljoch

Nachdem der Fügener Gemeinderat und die Vollversammlung des Tourismusverbandes der Erste Ferienregion im Zillertal dem Großprojekt jetzt zugestimmt haben, sollen die Bauarbeiten mit dem Abriss der bestehenden Zubringerbahn bereits im März 2017 beginnen. Der Winterbetrieb im Skigebiet Spieljoch ist schon zur Skisaison 2017/2018 in Planung. Die Fertigstellung und der Abschluss der Bauarbeiten an allen Beschneiungs- und Liftanlagen wird zum Start in die Wintersaison 2019/2020 in Aussicht gestellt. Skifahrer und Wintersportler können dann vom Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen zum Spieljoch wechseln, ohne den Skibus benutzen zu müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Lust auf's Skifahren bekommen? Hier planen Sie Ihren Skiurlaub >

Kommentare

Von: Daan am 8. August 2016

Karte ist nicht gut gezeichnet. Die rote line muss kurzer sein.



Kommentar schreiben

Grüß Gott! Mein Name ist Gerrit, und ich bin schon von Anfang an bei Snowplaza.de dabei. Ich habe quasi die ersten Online-Stunden live miterlebt. Im Reiseblog halte ich Sie regelmäßig über die neuesten Trends im Wintersport, Reiseangebote und Infos aus den Skigebieten auf dem Laufenden.

 
Top 3 Angebote
travel Top 3
Skiurlaub Angebote