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Schweizer Wand: 100 % Adrenalin und steile Buckel auf der Chavanette

Schweizer Wand - Swiss Wall

Die Schweizer Wand, auch bekannt als Schweizer Mauer oder Chavanette, im Skigebiet Les Portes du Soleil gehört zu den steilsten Pisten der Alpen. Mit „steil“ ist ein durchschnittliches Gefälle von 76 % (37,4°) gemeint, streckenweise bis zu 90 % (45°) im oberen Teil. Das macht die Pistenpräparierung unmöglich und die Buckel können manchmal bis zu zwei Meter hoch werden. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Schweizer Wand in Les Portes du Soleil.

2 Meter hohe Buckel auf der Schweizer Wand

Die Abfahrt ist extrem steil (durchschnittliches Gefälle von fast 40 Grad), damit trennt die Schweizer Wand die Skifahrerspreu vom Weizen. Selbst gestandene Profis kommen auf der tiefschwarzen Piste im Skigebiet Les Portes du Soleil ins Schwitzen. Je nach Schneelage können sich auf der Schweizer Wand Buckel mit bis zu 2 Metern Höhe auftürmen. Ganz oben, wo das Gefälle fast 90° erreicht, können keine Pistengeräte mehr arbeiten. Daher ist diese Strecke nicht präpariert und wird offiziell als Skiroute betrachtet. Vom Chavanette-Sessellift aus hat man bereits einen guten Blick auf das, was einen erwartet. Oben an der Bergstation angekommen, auf der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz, sind eine solide Buckelpistentechnik, Ausdauer und eine gehörige Portion Mut klar von Vorteil, wenn man die Schweizer Wand bezwingen möchte.

Zahlen und Fakten zu Le Mur Suisse - La Chavanette

  • Startpunkt: Bergstation Sessellift / Pas du Chavanette
  • Höchster Punkt: 2.144 Meter
  • Länge: 1.300 Meter
  • Höhenunterschied: 331 Meter
  • Gefälle: 76%
  • Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer (Buckelpiste)
  • Skigebiet: Les Portes du Soleil

Ost- oder Westabfahrt? Entscheide selbst!

Auf 2.144 Metern Höhe angekommen, gibt es an der Bergstation ein Panoramarestaurant, in dem du dich für die bevorstehende Abfahrt stärken kannst. Wer sich den steilen Osthang der Schweizer Wand nicht zutraut, kann entweder wieder mit dem Sessellift oder über einen Schlenker über Avoriaz und Les Crosets zurück nach Champéry fahren. Generell sind die Pisten auf der Westseite des Chavanette-Gebirgspasses etwas einfacher.

Schweizer Wand Les Portes du Soleil
© Spalder Media Group

So meisterst du die Schweizer Wand erfolgreich

Schuss fahren oder Carven sind auf den Buckeln der Schweizer Wand keine Option, hier kommt eine spezielle Buckelpistentechnik zum Einsatz. Wer diese lernen möchte, sollte bereits eine solide Kurzschwungtechnik, eine Portion Kraft und viel Geduld mitbringen - denn dieser Fahrstil benötigt jahrelange Übung. Die Gelenke sollten bei der Abfahrt immer bewegungsbereit sein, sodass sich die Knie beim Überfahren eines Buckels beugen und im Buckeltal wieder strecken. Diese Ausgleichsbewegung der Beine sorgt dafür, dass du immer Bodenkontakt zum Schnee hältst. An der höchsten Stelle der Buckel beugst du deine Knie und setzt möglichst dynamisch die Kurve an. Wer heil am Ende der Schweizer Wand ankommt, kann stolz auf sich sein!

Bewertung der Schweizer Wand im Skigebiet Les Portes du Soleil

Die Schweizer Wand ist ein Muss für SkifahrerInnen, die das Extreme suchen – genau wie das gigantische, 650 Pistenkilometer umfassende Skigebiet Les Portes du Soleil. Wer diese Höllenabfahrt erfolgreich meistert, kommt wahrscheinlich überall herunter. Die Schweizer Wand ist jedoch nur für wenige ein wirklicher Fahrgenuss, besonders bei bis zu zwei Meter hohen Buckeln. Selbst erfahrene Profi-Skifahrer sind nur langsam auf dieser Piste unterwegs. Adrenalin und Endorphine sind aber garantiert. Anfänger und reine Genuss-Skifahrer werden von der Schweizer Wand allerdings vollständig ausgeschlossen, da die Piste einfach zu steil ist. Deshalb unsere Bewertung: 3,5 von 5 Sternen.

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3237 - Winter - Miriam

Über Miriam

Skifahren, gutes Essen und entspannte Familienzeit – genau diese Mischung macht für Miriam den perfekten Skiurlaub aus. Als Redakteurin bei Snowplaza schreibt sie über familienfreundliche Skigebiete, kulinarische Highlights und persönliche Erlebnisse aus den Alpen. Dabei bringt sie ihre eigene Erfahrung als Mama und Genussmensch mit viel Herz und Authentizität ein.