5. März 2019 Von: Marlene in 'Material'' | 0 Kommentare

Nicht nur im Bereich der Ski tut sich im Laufe einer Saison so einiges. Auch Skischuhe werden immer weiterentwickelt. Sie sollen leichter werden, optimal anliegen und gleichzeitig eine noch bessere Kraftübertragung auf den Ski ermöglichen. Die neuen Modelle werden jedes Jahr schon im Februar auf der ISPO in München vorgestellt. Besonders innovative Neuheiten werden außerdem mit dem sogenannten ISPO-Award ausgezeichnet. Welche Skischuhe in der Skisaison 2019 / 2020 besonders interessant sein könnten, berichtet Snowplaza.

Skischuh-Neuheiten auf der ISPO vorgestellt

Zur neuen Skisaison 2019 / 2020 setzen Skischuhhersteller weiterhin auf vielseitig einsetzbare Skischuhe. So wurde beispielsweise der Ranger One aus dem Hause Fischer als Freetouringschuh mit einem ISPO-Award ausgezeichnet, doch ist er nicht nur fürs Gelände bestimmt. Auch auf der Piste macht der neue Skistiefel eine gute Figur. Eine Linie für Anfänger und Genussskifahrer bringt Atomic im nächsten Winter in den Handel. Einsteiger sollten sich die Savor-Skischuhe genauer anschauen. Dort gibt es Modelle für Männer und für Frauen. Und für die Zeit nach dem Skitag hat sich Full Tilt mit dem Après Bootie was besonderes einfallen lassen.

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Mit Auszeichnung: Skischuh für Tourengeher

Fischer Ranger

© Fischer

Der Ranger One von Fischer hat einen der begehrten ISPO-Awards erhalten. Der Tourenschuh ist ausgesprochen leicht und verfügt über einen Walk-Ski-Modus. Dadurch ist er sowohl zum Aufsteigen komfortabel, sorgt aber dennoch für Stabilität in der Abfahrt. Ein leichteres An- und Ausziehen soll selbst bei frostigen Temperaturen durch einen intelligenter Einstiegsmechanismus ermöglicht werden. Außerdem ist die Sohle mit der Grip-Walk-Technologie ausgestattet, die ein besseres Abrollen des Fußes ermöglicht und zudem besseren Halt auf eisigen Untergründen bieten kann. Für die optimale Passform lässt sich der Ranger One schließlich anpassen.

Kinderskischuh: Erster anpassbarer Skischuh für Kinder

Nordica Skischuh

© Nordica

Mit dem Speedmachine J 3 Plus hat Nordica den ersten Kinder-Skischuh rausgebracht, der an den Fuß angepasst werden kann. So können sowohl die harte Außenschale als auch der Innenschuh verformt werden. Für zusätzliche Einstellmöglichkeiten sorgt der Weight Adjuster Button. Gleichaltrige Kinder bringen nicht unbedingt die selben physischen Voraussetzungen mit. Je nach Gewicht, Körpergröße und Fahrkönnen kann der Flexwert des Skischuhs in drei Stufen nochmal separat an die Wünsche und Anforderungen des jungen Fahrers angepasst werden. Für die Innovation erhält Nordica einen ISPO-Award.

Damenskischuh: Ideal für Einsteiger

Atomic Savor

© Atomic

Mit der Savor-Serie bringt Atomic eine Linie auf den Markt, die sich an Einsteiger oder Gelegenheits-Skifahrer richtet. Der Savor 95 ist der Damenskischuh der Serie. Er ist an die Anatomie des weiblichen Fußes angepasst und ermöglicht Frauen ein einfaches An- und Ausziehen. Fixiert wird der Skischuh durch die einzige Schnalle am Schaft. Obwohl er optisch an Vorgänger aus den letzten Jahrzehnten erinnern mag, hat sich der Skistiefel doch in der Performance weiterentwickelt. Der Flexwert liegt bei 95 und ist damit ein sportlich-bequemes Modell für Genussskifahrer.

Alpin-Skischuh: Stabil und mit Walk-Modus

K2 Mindbender

© K2

Der K2 Mindbender Skischuh ist vollständig anpassbar und kommt mit einer extra leichten Schale daher. Für einen optimalen Halt und die bestmögliche Kraftübertragung sorgt der harte Flexwert von 130. Damit richtet sich der Skischuh eher an gute bis sehr gute Skifahrer, die die nötige Kraft und Erfahrung haben, um den richtigen Druck aufzubauen. Um auch abseits der Skipiste eine gute Figur zu machen, ist der Skistiefel mit einem Walk-/Ski-Modus ausgestattet. So wird der Weg vom Auto zur Gondel komfortabler. Außerdem kann so auch der eine oder andere leichtere Anstieg im Gelände bequemer zurückgelegt werden.

Für Danach: Après-Ski-Booties

FullTilt Après Booties

© FullTilt

Full Tilt bringt den neuen Classic Pro-Skischuh zur kommenden Skisaison 2019 / 2020 heraus und stattet alle Modelle mit neuen innovativeren Innenschuhen aus. Außerdem macht sich die Firma Gedanken um die Zeit vor und nach dem Skifahren. So bringt der Skischuhhersteller den Après Bootie neu heraus. Mit dem komfortablen knöchelhohen Schuh kommt man zwar in keine Bindung, dafür sorgt er für warme Füße bei der Anreise und für mehr Bequemlichkeit beim Après Ski.

Ab wann lohnt sich eigene Skiausrüstung?

Vor allem bei Gelegenheitsskifahrern und Skiurlaubern, die nur einmal im Jahr in den Genuss des Wintersports kommen, stellt sich immer die Frage nach der Rentabilität eigener Skiausrüstung. Soll man sich eigenes Equipment kaufen, oder doch besser leihen? Grob lässt sich sagen, dass man pro Tag mit mindestens 30 Euro Leihgebühr kalkulieren sollte. Je nach skifahrerischem Niveau wird die Summe teurer. Einsteigermodelle gibt es im Handel bereits ab etwa 360 Euro. Wer also etwa auf 12 Skitage in der Saison kommt, sollte zu eigener Ausrüstung greifen. Die kann man dann im Zweifel auch noch an die eigenen Wünsche anpassen lassen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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