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Unbeständiger Wochenstart in den Alpen: bis zu 80 cm Schnee, dann kommt der Frühling zurück

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Die Alpen starten unbeständig in die neue Woche. Ein Mittelmeertief sorgt in den kommenden Tagen für turbulentes Wetter und lenkt eine große Menge feuchter Luft in den Alpenraum. Vor allem am Montag und Dienstag zeigt sich das Wetter wechselhaft, mit den höchsten Niederschlagschancen an der Süd- und Westseite der Alpen. Dort können bis zu 80 cm Schnee fallen. Ab Mittwoch dreht die Wetterlage dann wieder: Die Sonne zeigt sich häufiger und der Frühling bekommt erneut mehr Raum.

In Kürze:

  • Montag und Dienstag verlaufen in weiten Teilen der Alpen wechselhaft, mit Schauern und viel Schnee in höheren Lagen, vor allem an der Süd- und Westseite.
  • Wetterwarnungen gelten in mehreren Regionen Italiens und der Schweiz wegen Regen, starkem Schneefall in höheren Lagen, Gewittern und Lawinengefahr (4 von 5).
  • Vor allem in Teilen der Schweiz, im italienischen Aostatal und Piemont sowie entlang der französisch-italienischen Grenze kann in der Höhe viel Schnee fallen.
  • Ab Mittwoch bessert sich das Wetter. Vor allem am Donnerstag und Freitag kehrt mit mehr Sonne und steigenden Temperaturen wieder Frühlingswetter ein.

Montag: grauer Start mit viel Schnee in höheren Lagen

Der Montag ist der unruhigste Tag dieser Wetterphase. Vor allem in der Schweiz, in den französischen Alpen, im Norden Italiens und im Westen Österreichs fällt immer wieder Niederschlag. Schwerpunkte liegen im Wallis und im Simplongebiet, in den Skigebieten Saas-Fee und Zermatt sowie entlang der französisch-italienischen Grenze.

Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 1.800 und 2.200 Metern, lokal vorübergehend auch etwas tiefer. Im Wallis und im Monte-Rosa-Gebiet können oberhalb von 2.000 Metern 20 bis 50 cm Schnee fallen, lokal sogar bis zu 80 cm. Entlang der italienischen Grenze in den französischen Alpen sind in höheren Lagen 15 bis 30 cm Neuschnee möglich. In vielen Tälern fällt dagegen überwiegend Regen.

In Österreich wird es vor allem in Vorarlberg, Tirol und im Westen Kärntens nasser, während an der Alpennordseite lokal Föhn auftritt. Auch in den deutschen Alpen steigt im Tagesverlauf die Regenwahrscheinlichkeit.

Wetterdienste warnen vor Schnee und turbulenten Bedingungen

Der unruhige Wochenstart bleibt nicht ohne offizielle Wetterwarnungen. In Italien hat der Zivilschutz für Montag, den 13. April, in mehreren Regionen Warnungen wegen Regen, Schnee und örtlich auch Gewittern ausgegeben. Betroffen sind Teile des Aostatals und des Piemonts. Für das südliche Simplongebiet warnt MeteoSchweiz mit gelber Warnstufe vor starkem Schneefall oberhalb von 1.800 Metern, örtlich mit sehr großen Neuschneemengen. Außerdem gilt unter anderem in Teilen des Aostatals, des Piemonts und im Osten des Wallis Lawinengefahr der Stufe 4 von 5. Das bedeutet, dass die Lawinengefahr groß ist.

Dienstag: weiter wechselhaft, aber erste Wetterberuhigung in Sicht

Am Dienstag bleibt das Wetter in weiten Teilen der Alpen noch unbeständig. Vor allem in der Schweiz, in Österreich und in Teilen Norditaliens dominieren die Wolken und örtlich fällt noch Regen oder es gehen Schauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt in der Schweiz bei rund 1.500 bis 1.800 Metern, in Österreich meist zwischen 1.800 und 2.200 Metern. Die Mengen fallen jedoch geringer aus: Ab etwa 2.000 Metern sind noch 5 bis 10 cm Schnee möglich, lokal etwas mehr.

In den französischen Alpen lockert es im Tagesverlauf immer häufiger auf, während es in Österreich noch öfter grau bleibt. Im Westen und Südwesten Österreichs sind noch einzelne Schauer möglich. Auch in den deutschen Alpen bleibt es meist trüb und etwas kühler als am Montag. Von einem stabilen Frühlingstag kann also noch keine Rede sein, aber es ist ein klarer Schritt in Richtung ruhigeres Wetter.

Mittwoch: der Frühling kämpft sich durch

Am Mittwoch folgt in weiten Teilen der Alpen der Übergang zu freundlicherem Wetter. In Frankreich, der Schweiz und in großen Teilen Norditaliens zeigt sich immer häufiger die Sonne, und die Nullgradgrenze steigt auf 2.600 bis 3.100 Meter. Vor allem in den Westalpen fühlt es sich damit deutlich milder und angenehmer an als noch zu Wochenbeginn. Ganz wolkenlos wird es aber noch nicht überall. Österreich bleibt etwas anfälliger für Schauer. Vor allem an der Alpennordseite können örtlich noch zähe Wolken hängen bleiben.

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Donnerstag und Freitag: häufiger trocken und frühlingshaft

Am Donnerstag und Freitag schlagen die Alpen vielerorts einen freundlicheren Wetterkurs ein. In den französischen Alpen, in der Schweiz und in großen Teilen Norditaliens dominiert dann häufiger die Sonne, am Nachmittag zeigen sich höchstens ein paar Quellwolken. Meist bleibt es trocken und die Temperaturen steigen weiter an. In Österreich zeigt sich das Wetter etwas weniger stabil. Vor allem in den Bergen kann noch ein einzelner Schauer entstehen, auch wenn es zwischendurch viele trockene und angenehme Abschnitte gibt. Die deutschen Alpen profitieren ebenfalls von ruhigerem Wetter mit mehr Sonnenschein.

1219 - Winter - Maria

Über Maria

Hi, ich heiße Maria und bin das ganze Jahr über in den Bergen unterwegs. Im Winter berichte ich für Snowplaza über alle Neuigkeiten zum Thema Skifahren, reise viel und erzähle von meinen Erfahrungen auf meinem Lieblingsbrett.