Die Erneuerung der Walmendingerhornbahn im Kleinwalsertal läutet das Ende einer Ära ein. Nach mehr als sechzig Jahren verabschiedet sich das Skigebiet von einer Liftanlage, die Generationen von WintersportlerInnen auf den Berg gebracht hat. An ihre Stelle tritt eine moderne Gondel, die das Gebiet fit für die Zukunft machen soll.
Neue Walmendingerhornbahn im Überblick:
- 🚡 Neue Gondel ersetzt über 60 Jahre alte Liftanlage
- 💶 Investition von 26 Millionen Euro
- 👀 Panoramakabinen mit großem Ausblick
- ♿ Barrierefreier Zugang für mehr Komfort
- 📅 Eröffnung für Winter 2026/2027 geplant
Ende einer Legende
Für viele WintersportlerInnen ist die bisherige Walmendingerhornbahn weit mehr als nur ein Lift. Jahrzehntelang brachte sie Gäste auf einen der beliebtesten Berge im Gebiet, das Walmendingerhorn auf 1.996 Metern. Nun ist der Moment gekommen, Abschied von diesem Skilift-Klassiker zu nehmen.
Die Skisaison ist nun offiziell beendet, die alten Seile und Kabinen der Bahn wurden inzwischen demontiert, und auch die ersten Schritte für den Rückbau der Talstation sind bereits erfolgt. In den kommenden Monaten baut das Skigebiet an einer komplett neuen Gondelbahn, die besser zu den Anforderungen der heutigen Zeit passt.
Zahlen & Fakten zur neuen Walmendingerhornbahn
Was dich bei der neuen Walmendingerhornbahn im Kleinwalsertal erwartet, zeigen die wichtigsten Daten im Überblick:
- Lift-Typ: Gondelbahn mit Kabinen für 80 Personen
- Talstation: 1.200 Meter Höhe
- Bergstation: 1.946 Meter Höhe
- Geschwindigkeit: 10 Meter pro Sekunde
- Investition: 26 Millionen Euro
- Projekt: Teil von „OK in Bewegung“
- Funktion: Ersatz der bestehenden Bahn
- Schwerpunkt: mehr Komfort, Kapazität und Barrierefreiheit
- Eröffnung: Dezember 2026, rechtzeitig zur Wintersaison 2026/2027
Mehr Komfort und beeindruckende Ausblicke
Die neue Liftanlage wird mit Fokus auf ein besseres Erlebnis konzipiert. So erhalten die Kabinen große Panoramafenster vom Boden bis zur Decke, wodurch der Ausblick während der Fahrt nach oben noch besser zur Geltung kommt. Zusätzlich wird die Bahn vollständig barrierefrei gestaltet. Das sorgt für:
- einfaches Einsteigen mit Skiern, Kinderwagen oder Rollstuhl
- mehr Komfort für Familien und SeniorInnen
- einen besser zugänglichen Berg für ein breiteres Publikum
Auch die Kapazität wird erhöht. Das soll für einen besseren Besucherfluss und kürzere Wartezeiten sorgen.
Wichtiger Schritt für die Zukunft des Gebiets
Die neue Gondel ist Teil des größeren Investitionsprogramms „OK in Bewegung“. Damit investieren die Bergbahnen in eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Region.
Das Walmendingerhorn spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Berg gilt als ruhiger und gut zugänglicher Bereich, der besonders bei WintersportlerInnen beliebt ist, die es etwas entspannter mögen als in den großen und oft volleren Skigebieten.
Nachhaltig bauen mit Rücksicht auf die Berge
Beim Bau wird ausdrücklich auf die Umgebung geachtet. Der Betreiber betont, dass das Projekt mit Respekt vor der alpinen Landschaft umgesetzt wird. Moderne Techniken sollen die Auswirkungen auf Natur und Umfeld so gering wie möglich halten.
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Zugang auch während der Bauarbeiten
Trotz der Bauarbeiten bleibt das Walmendingerhorn in diesem Sommer weiterhin erreichbar. Wanderwege, Almen und Aussichtspunkte bleiben zugänglich. Damit bleibt der Berg auch in der warmen Jahreszeit ein attraktives Ziel für WanderInnen und NaturliebhaberInnen.
Mehr über Skiurlaub im Kleinwalsertal
Das Kleinwalsertal ist ein wunderschönes und sehr schneesicheres Skital im österreichischen Vorarlberg. Mit dem Auto erreichst du es ausschließlich über Deutschland, was auch dazu beiträgt, dass es hier meist nicht extrem voll wird. Gemeinsam mit dem deutschen Oberstdorf bildet das Kleinwalsertal das Skigebiet Oberstdorf Kleinwalsertal. Die mehr als 130 Pistenkilometer verteilen sich auf mehrere Berge in beiden Ländern. Nicht alles ist direkt miteinander verbunden, aber mit dem kostenlosen Skibus kommst du bequem von einem Bereich zum anderen. Im Kleinwalsertal kannst du in vier charmanten Dörfern übernachten.