17. März 2018 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

Wenn andere Skifahrer und Snowboarder schon im August völlig hysterisch werden, weil ja bald wieder die Skisaison anfängt und gar nicht mehr zu halten sind, wenn dann endlich die erste Schneeflocke vom Himmel fällt, reagieren Sie eher gelassen. Frühestens im Januar fangen Sie vorsichtig an, einen Kurz-Skiurlaub für die Skisaison zu planen. Ein langes Wochenende würde es aber theoretisch auch tun. Dann kann es gut sein, dass Sie Skifahren gar nicht mögen. Snowplaza hat Test und zeigt 10 Anzeichen, ob Sie Skifahren eigentlich gar nicht so gut finden.

1. Herrschen keine perfekten Bedingungen, gehen Sie nicht auf die Piste

Wie, letzte Nacht ist nicht mindestens ein Meter frischer Pulverschnee gefallen und darüber lacht keine Sonne? Dann sind Sie wohl eher nicht auf die Bretter zu kriegen. Denn Skibedingungen müssen perfekt sein, was Schnee und Wetter angeht, aber auch die Anzahl anderer Skifahrer im Skigebiet. „Ach ne, das ist irgendwie zu kalt und zu voll. Dazu hab ich jetzt keine Lust.“

2. Den Skipass kaufen Sie nur tageweise

Kann ja sein, dass es morgen bewölkt ist oder dann tut vielleicht irgendwo ein bisschen was weh oder Après-Ski gestern Abend war zu lang oder das Bett ist so schön warm und weich oder … Skifahrer und Snowboarder, die eigentlich gar nicht so begeistert vom Skifahren und Snowboarden sind, kaufen Skipässe immer nur für einen Tag, weil sie morgen vielleicht schon wieder was Besseres vorhaben.

3. Sie melden sich freiwillig fürs Kochen und Einkaufen

Während üblicherweise in Skigruppen eine Münze geworfen werden muss, wer in der Unterkunft bleibt, um das Essen vorzubereiten, wenn alle anderen Skifahrer von der Skipiste zurückkommen, ist das mit Ihnen sehr einfach. Sie melden sich freiwillig Kochrezepte für Skigruppen auszuprobieren. Selbst, wenn die Unterkunft mit Halbpension gebucht ist und es gar nichts zu kochen gibt. Dann bleiben Sie halt da und bewachen die Koffer. Einen Grund, der Skipiste fernzubleiben, findet sich schon.

4. Ihr Lieblingsplatz im Skiort ist nicht die Skipiste, sondern dieses hübsche kleine Café

Ein Cappuccino mit Blick auf die verschneiten Berge, dazu Zeitung lesen oder Menschen beobachten, nachmittags dazu vielleicht ein Stück Kuchen. Sie sind völlig zufrieden mit ihrer gemütlichen Zeit im Café und zu späterer Stunde in einer Bar bei einem Bier. Was der eigentliche Grund war, warum Sie in den Skiort gekommen sind, haben Sie schon wieder völlig vergessen.

5. Zufällig das Equipment vergessen

Der Skipass ist in der anderen Skijacke und die Handschuhe liegen noch im Hotel auf dem Bett. Begeisterte Skifahrer und Snowboarder würden jetzt in Windeseile zurückflitzen, um das Equipment zu holen und sich anschließend ins Skigebiet zu stürzen. Nicht so Sie, denn wenn sie eh zurücklaufen müssen, dann können Sie ja auch direkt dort bleiben. Bei dem enormen Zeitaufwand hätte sich das Skifahren für den Tag dann sowieso nicht mehr gelohnt.

6. Niemals mit dem ersten Lift nach oben

Während andere Skifahrer und Snowboarder schon beim ersten Hahnenschrei am Skilift Schlange stehen, um auch ja als erster auf der Skipiste zu sein und möglichst viele Abfahrten in den Skitag zu kriegen, drehen Sie sich in ihrem Bett noch ein- bis sechsmal um. Die Skipiste läuft ja nicht weg.

7. Und runter nehmen Sie anstatt der Talabfahrt auch lieber den Skilift

„Ich bin ja nach den drei Abfahrten des heutigen Tages schon irgendwie müde. Da ist mir das zu riskant mit der steilen Talabfahrt, wenn ich da stürze und mich verletze“. So lautet der organisierte Selbstbetrug, wenn Sie einfach keine Lust auf die Abfahrt haben und lieber die Skigondel die Arbeit machen lassen. Wieso auch selber fahren? Dafür wurde die Technik ja schließlich erfunden.

8. Sie sind nie der Letzte im Skigebiet

Das Pistenpersonal scharrt schon ungeduldig, der Motor vom Pistenbully ist schon mehr als warmgelaufen, da betteln begeisterte Skifahrer und Snowboarder noch herzzerreißend um noch eine letzte Abfahrt. Sie dagegen sind schon fertig umgezogen, geduscht und seit knapp 4 Stunden in der Unterkunft.

9. Beschäftigt mit tausend anderen Dingen, nur nicht mit Skifahren

Noch eben schnell ein Selfie für Facebook, damit alle sehen, dass Sie im Skiurlaub sind. Dann noch schnell fünf verschiedene Filter für Instagram ausprobieren, um auch wirklich das perfekte Bergpanorama zu posten. Danach noch fix zu Hause anrufen, weil ja gerade Zeit ist und oh, die Piste macht in einer halben Stunde zu? Macht nichts, morgen ist ja auch noch ein Tag.

10. Sie stiften andere zum Nicht-Skifahren an

Als heimlicher Saboteur in der Skigruppe verführen Sie andere Skifahrer und Snowboarder, doch eben mit ihnen einen gemütlichen Kaffee in der Sonne auf der Terrasse zu trinken oder an der Bar doch noch eben diesen einen neuen Schnaps auszuprobieren. Dabei verwickeln Sie denjenigen in derart lange Gespräche, dass er oder sie keine Gelegenheit findet, sich zur Skipiste aufzumachen.

Auswertung: Mögen Sie Skifahren eigentlich gar nicht?

Nur einmal eine eintägige oder halbtägige Phase, wo Ihnen nicht so nach Skifahren ist, oder liegt hier eher ein generelles Desinteresse am Skifahren und Snowboarden vor. Snowplaza hat die Auswertung:

  • 0x: Absolut keine Gefahr. Skifahren ist Ihr Leben!

  • 1-3x: Zwar würden Sie für eine Abfahrt nicht Ihre Oma verkaufen, aber Sie mögen Skifahren doch überdurchschnittlich gern.

  • 4-6x: Ihr Verhältnis zum Skifahren lässt sich wohl am besten mit „neutral“ beschreiben. Sie sind dabei, wenn es mal passiert, aber wenn das mal sechs Jahre lang nicht der Fall ist, ist es auch kein Drama.

  • 7-9x: Skiurlaub ist für Sie vornehmlich Ausschlafen, österreichisches Essen und vielleicht Wellness. Skifahren? Ja, eine Abfahrt in der Woche reicht völlig.

  • 10x: Skifahren ist sowieso immer das Gleiche und eigentlich totale Zeitverschwendung. Eigentlich sollte ihre Skigruppe sie dafür bezahlen, dass Sie sich überhaupt aufraffen, mitzufahren.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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