17. Februar 2017 Von: Sarah in 'Skifahren'' | 0 Kommentare

Après-Ski ist unbestreitbar ein Teil von jedem Skiurlaub. Nichts ist besser, als nach einem langen Tag auf der Skipiste den Skitag mit ein paar Getränken, Musik und guter Stimmung ausklingen zu lassen. Und dann bitte noch mitsingen, denn ohne wäre es kein richtiger Après-Ski. Vielleicht werden aus den paar Getränken auch noch ein paar Getränke mehr, denn einige Skifahrer und Snowboarder fahren ja eigentlich nur für Après-Ski in den Skiurlaub. Ob Sie jemand sind, der völlig verrückt nach Après-Ski ist, zeigt Snowplaza im Skifahrer-Test. Einfach mitzählen und am Ende herausfinden, welcher Typ "Après-Skifahrer" Sie sind.

1. Textsicher, egal welches Après-Ski-Lied

Helene Fischer, das rote Pferd oder Anton aus Tirol. Die Après-Ski-Klassiker und auch die aktuellen Après-Ski-Hits 2017 sind wortgenau im Gehirn aller Après-Ski-Verrückten gespeichert und werden meist nicht schön, aber laut in die Welt hinausgeschmettert. Und falls doch mal eine Zeile fehlt, wird souverän improvisiert. Schalalala.

2. Sie suchen Skigebiete nicht nach Pisten, sondern nach Bars aus

Wenn sich Skifahrer gar nicht darum kümmern, dass sie in ein Skigebiet fahren, wo die Skipisten so kurz sind, dass man mit dem Skilift nach oben länger braucht als wieder runter, dann ist der Grund sicher Après-Ski. Denn Skifahren ist ja eh nur eine angenehme Nebensache. Zum Glück gibt es Skigebiete, die tolle Pisten und Bars haben.

3. Sie haben alle Drinks von A bis Z durchprobiert

Après-Ski verrückte Skifahrer und Snowboarder haben sämtliche Getränkekarten in den Bars im Skigebiet schon durchprobiert und können ihre Lieblingsdrinks im Schlaf aufsagen. Manchmal machen sie das auch, wenn der Abend wieder etwas länger geworden ist und sie wieder kein Ende gefunden haben.

4. Zur Mittagszeit nie auf der Skipiste zu sehen

Wenn Sie zwischen, sagen wir mal, 11 Uhr und 2 Uhr mittags, nie auf der Skipiste anzutreffen sind, sondern schon die Sonnenterrassen belagern und mit den Kellnern an der Bar flirten, dann ist das ein eindeutiges Zeichen, dass Sie Après-Ski verrückt sind.

5. Und am Vormittag eigentlich auch nicht

Während andere Skifahrer und Snowboarder gerade erst im Skigebiet auflaufen und sich vielleicht sogar noch den Schlaf aus den Augen reiben, hat der Après-Ski-Verrückte schon seinen Stammplatz für sich eingenommen und sondiert die Lage, was der Tag so an Partys zu bieten hat. Und die Skier? Lehnen irgendwo in der Ecke.

6. Ausgestattet mit Après-Ski-Gadgets

Skifahrer und Snowboarder fahren mit der eigenen Ausrüstung, Skikleidung und vielleicht einer GoPro in den Skiurlaub. Nicht so aber Après-Ski-Verrückte. Da werden die Lederhose oder auch das Dirndl eingepackt, zusammen mit dem Tirolerhut mit echtem Gamsbart. Kein Platz mehr im Auto? Dann bleibt halt der linke Ski zu Hause. Wird eh nicht gebraucht.

7. Auch nach dem Urlaub ständig bei Après-Ski-Partys

Ob nun in der Indoor-Skihalle oder bei der Motto-Party in der Dorf-Scheunen-Disko. Sobald irgendwo eine Après-Ski-Party steigt, gibt es für Après-Ski-Verrückte kein Halten mehr. Und falls zufällig gerade keine im Umkreis von 800 Kilometern stattfindet, wird einfach zu Hause eine organisiert. Hochsommer? Macht nichts, man kann ja gar nicht früh genug anfangen, sich auf die Saison vorzubereiten.

8. Après-Ski-Stars grüßen Sie mit Handschlag

Die Künstler und Künstlerinnen nur aus weiter Ferne sehen und als Unbekannter unauffällig in der Masse untergehen? Nicht so Après-Ski-Verrückte. Zu Hause ziert die Autogrammsammlung die Wände und bei Facebook gibt es haufenweise Alben mit Selfies mit den Stars.

9. Die Einstimmung fängt schon auf der Hinfahrt an

Spätestens auf der Autobahn in Richtung Süden wird der Lokalsender ausgeschaltet und wahlweise die selbstgebrannten CDs Après-Ski Hitmix 1 bis 7 oder ein 2 Gigabyte USB-Stick mit Après-Ski-Liedern kommen zum Einsatz. Einsprüche und Gnadengesuche von weniger Après-Ski verrückten Mitreisenden werden ignoriert.

10. Der Flachmann ist immer dabei

Um auch bloß nicht den Einsatz zu verpassen, wenn es dann nachmittags wirklich mit dem Après-Ski losgeht, fängt der Après-Ski-Verrückte sicherheitshalber schon mal mit dem Vorglühen an, sobald die Uhrzeit zweistellig ist. Man kann ja nie wissen, ob sich da nicht in der Gondel spontan eine Party entwickelt.

Wie Après-Ski verrückt sind Sie? Das Ergebnis!

Haben Sie gezählt, wie oft ein Anzeichen auf Sie zutrifft? Dann kommt hier die Auflösung:

  • 0x: Après-Ski? Ihr persönlicher Albtraum und selbst aus der Ferne kaum zu ertragen, weil da schon das Fremdschämen einsetzt.

  • 1x bis 3x: Ein Bier nach dem Skifahren ist okay, dann reicht es aber schon wieder. Eskalieren tut es bei Ihnen so gut wie nie.

  • 4x bis 6x: Après-Ski ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Skiurlaubs, aber nicht der Wichtigste. Ihnen ist durchaus bewusst, dass es da auch noch Skipisten und Abfahrten gibt.

  • 7x bis 9x: Après-Ski ist absolut ihr Ding. Atempausen sind selten, kommen meist nur zwischen zwei Après-Ski-Liedern vor. Hey! Wir wollen die Eisbären sehen!

  • 10x: Lassen Sie sich von uns gar nicht ablenken. Bitte weiterfeiern! Prost!

Jetzt testen: 11 Anzeichen, dass Sie skiverrückt sind >

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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