10. Februar 2017 Von: Marlene in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Ziehwege sind langweilig? Von wegen! Nicht, wenn Tobi Heinle dabei ist. Tobi weiß, wie man selbst auf flachen, skifahrerisch nicht anspruchsvollen Pisten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Seit Didier Cuche 2002 den Didier Cuche Flip vorgemacht hat, findet sich vor fast jeder Après-Ski-Hütte mindestens ein Nachahmer. Ob der Trick, den Tobi Heinle in seinem Video zeigt, wohl ebenso viele Anhänger finden wird? Snowplaza zeigt Ihnen das Video mit dem erweiterten Didier Cuche-Skitrick, der mit etwas Übung nicht nur auf blauen Pisten Eindruck schinden wird.

Bindung auslösen, Ski balancieren und weiterfahren

Statt stehenzubleiben öffnet der Ski-Artist die Bindung mit dem Stock während der Fahrt, ohne den Fuß zu heben. Mit einer geschickten Bewegung aus dem Sprunggelenk schnellt der Ski dann nach vorne und fliegt im Salto ganz lässig in die Hand des Skifahrers. Statt stehenzubleiben, legt Tobi noch einen drauf. Noch immer in Fahrt, platziert er den Ski vorsichtig auf der Spitze des freien Skischuhs und balanciert ihn eine Weile. Sobald er den Fuß absenkt, gleitet der Ski wieder auf der Piste. In voller Fahrt schafft er schließlich den Weg in die Bindung zurück und bremst am Ende ganz herkömmlich mit beiden Skiern.

Tobi Heinle - Ski Balance

🎥 Unser Montags Motivator für euch... Einfach mal mit einer gewissen "Lässigkeit" in die Woche starten, so wie unser #Mammut Freeride Athlet und "Teilzeit 🎿 Akrobat" Tobi Heinle​ ;)

Posted by Mammut Deutschland on Sonntag, 22. Januar 2017

So geht der Skitrick der Woche

Um es Tobi gleichzutun, muss auf einem flachen Stück zuerst die Bindung gelöst und das Gewicht auf das andere Bein verlagert werden. Der Kick, um den Ski inklusive Salto in die Hand zu befördern, bedarf zugegebenermaßen etwas Übung. Das probieren Sie am besten zuerst auf einer freien Fläche im Stand aus. Anschließend folgt der Balanceakt. Eine ruhige Fahrweise ist dabei genauso wichtig wie genügend Kraft im ausgestreckten Bein. Jetzt sind Koordination und Timing gefragt. Durch geschicktes Absenken des Beins gleitet der Ski wieder auf die Piste. Nun muss nur noch der richtige Zeitpunkt abgepasst werden, um wieder in die Bindung zu steigen.

Erweiterung eines Klassikers

Den Ski lässig hochzuschleudern und aufzufangen ist nichts neues. Damit hat bereits 2002 Didier Cuche nach dem Zieleinlauf in Chuenisbärgli in Adelboden das Publikum beeindruckt. Obwohl der Schweizer Skirennläufer zu diesem Zeitpunkt gerade erst die wohl schwierigste Riesenslalomstrecke der Alpen gemeistert hat, sieht das bei ihm ganz locker aus. Seitdem kann der Trick in sämtlichen Skigebieten bei mehr oder weniger erfolgreichen Nachahmern beobachtet werden. Wenn Sie Tobi Heinles Trick beherrschen, können Sie zukünftig sogar auf langweiligen Ziehwegen beeindrucken.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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