29. August 2016 Von: Sarah in 'Familie & Kinder'' | 1 Kommentare

Winterurlaub mit Baby im Schnee

Gespannt haben die glücklichen Eltern auf den Nachwuchs gewartet, nun ist der kleine Zwerg da. Allerdings ist das Baby natürlich noch viel zu klein, um auf die Ski oder das Snowboard gestellt zu werden. Trotzdem müssen Eltern nicht auf das Skifahren verzichten, bis der Nachwuchs alt genug ist, um selber zu fahren. Deswegen bieten viele Hotels in den Skigebieten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich Kinderbetreuung auch für Babys unter 3 Jahren an. Dazu gibt es weitere Möglichkeiten, wie ein Skiurlaub mit den kleinen Skifahrern gelingen kann. Snowplaza gibt die wichtigsten Tipps für einen Winterurlaub mit Baby.

1. Winterurlaub mit Baby gut planen

Auf einmal sind es drei und nicht mehr zwei Personen, für die geplant werden muss. Besonders der erste Winterurlaub mit Baby bedarf einer guten Vorbereitung. Familien empfehlen mindestens 4 bis 5 Monate vor Abreise mit der Planung des Skiurlaubs zu beginnen und ein geeignetes Familien-Skigebiet zu suchen. Die passende Unterkunft ist dabei ebenso wichtig, wie die richtige Kleidung und Ausstattung. Denn für das Baby geht es in eine neue Umgebung und Lebenslage.

Kleinkinder entdecken den Schnee spielerisch und werden so langsam ans Skifahren gewöhnt

Kleinkinder entdecken den Schnee spielerisch und werden so langsam ans Skifahren gewöhnt. (Foto: Tirol Werbung)

2. Winterurlaub mit einer weiteren Familie buchen

Gibt es im Freundeskreis ein anderes Paar junger Eltern, ist es sicher sinnvoll, mit der jungen Familie gemeinsam in den Winterurlaub mit Baby zu fahren. So können sich vier Personen die Babybetreuung teilen, anders als bei einem Paar, wo der Skifahrer dann immer alleine unterwegs sein muss. Alternativ kommen sicher auch Oma und Opa als Begleitung in Frage, die das Babysitting im Winterurlaub sehr gern übernehmen.

3. Equipment fürs Baby mitnehmen

Auch wenn es zum Skifahren noch zu klein ist, ist die richtige Ausstattung für ein Baby im Winterurlaub wichtig. Für die Sonne in den höheren Lagen braucht die zarte Babyhaut besonderen Sonnenschutz. Auch eine Mütze sowie eine Sonnenbrille gegen eine extreme Blendung sollten auf der Packliste für den Winterurlaub mit Baby nicht fehlen. Außerdem kann eine Wärmflasche für den Kinderwagen sinnvoll sein.

4. Skigebiet mit Unternehmungsmöglichkeiten aussuchen

Ein Schwimmbad, ein Spielplatz, eine Rodelbahn oder ein Streichelzoo am Zielort können eine willkommene Abwechslung für Baby und Eltern darstellen. Aktivitäten dieser Art können beide Eltern auch gemeinsam unternehmen, wenn ein Tag Pause vom Skifahren geplant ist. Oft sind ein (Indoor-)Spielplatz auch Teil von speziellen Hotels, die sich auf Winterurlaub mit Baby und Kindern eingestellt und spezialisiert haben.

5. Langlauf als Alternative zum alpinen Skifahren

Eine gute Alternative zum alpinen Skifahren ist Langlaufen. Denn für Langläufer bietet sich die Möglichkeit, das Baby in einem Loipenschlitten hinter sich herzuziehen. Wer vorher noch nie Langlauf mit Baby betrieben hat, sollte das bitte erst mit einem Schlitten ohne Inhalt ausprobieren, um zu testen, wie das mit der Balance so geht. Dabei sollten die Touren nicht zu lang gewählt werden, damit der kleine Passagier nicht auskühlt.

Zusammen mit den Kleinkind und Baby in der Sonne im Skiurlaub

Zusammen mit den Kleinkind und Baby in der Sonne im Skiurlaub. (Foto: Tirol Werbung)

6. Babyhotels für den Winterurlaub reservieren

Wer sich für den Winterurlaub mit dem Kleinkind für ein Babyhotel entscheidet, von denen es gerade in Österreich eine ganze Menge gibt, der muss fast nichts mehr fürs Kind selber mitbringen. Die Unterkünfte haben Hochstühle, Babybetten, Flaschenwärmer und auch sonst alles vor Ort, was benötigt wird und wichtig ist. Viele Hotels bieten sogar beim Buffet eine spezielle Sektion mit verschiedenen Breien an.

7. Tauschen auf der Mittelstation

Fährt doch ein Paar allein mit seinem Baby in den Skiurlaub, besteht die Möglichkeit, sich auf der Mittelstation aufzuhalten und dort gelegentlich zu tauschen. Ist das Baby schon etwas älter, lässt es sich vielleicht auch schon vom Anblick der Pistenfahrzeuge unterhalten. Allerdings sollte dabei eine Piste mit etwas weniger Trubel gewählt werden, sonst wird es dem Kleinen dann doch schnell zu viel.

8. Kinderbetreuung für Babys nutzen

Wer nicht „Schichtdienst“ beim Babyhüten betrieben will, für den bieten zahlreiche Hotels eine umfassende Kinderbetreuung an - durchaus auch bis zu 12 Stunden am Tag. Während der Betreuung werden die Kleinen von erfahrenen Erziehern beaufsichtigt, oftmals auch während der Zeit des Abendessens oder für einen gesamten Tag, damit die Eltern trotz Baby im Winterurlaub auf ihre Kosten kommen.

9. Skischule ist noch nicht fürs Baby geeignet

Natürlich ist das Baby noch viel zu klein, um selber Skifahren zu können. Richtiges Kurvenfahren lernen die Kleinen erst ab 5 Jahren in der Skischule, bis 3 Jahre wird empfohlen erstmal nur im Schnee zu spielen. Sobald es selbständig sitzen kann, können sich Eltern mit ihrem Kind auf einen Schlitten setzen und ganz gemächlich einen Hügel hinunterfahren. Und natürlich gibt es Ausnahmen...


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10. Vorsicht beim Skifahren mit Baby

Immer wieder sieht man Eltern auf der Skipiste, die mit ihrem Nachwuchs auf dem Rücken Skifahren. Kinderärzte raten davon vehement ab, vornehmlich durch die hohe Sturzgefahr, die das Skifahren mit sich bringt. Bei einem Sturz hat das Kind in der Regel eine Fallhöhe von knapp 1,50 m. Hinzu kommen die Auswirkungen des Fahrtwindes, des Gefälles und der Schwerkräfte, denen das fixierte Baby ausgesetzt ist. Außerdem kommt es häufig zu Erfrierungen an den Händen oder Füßen. Bei einem Zusammenstoß mit dem Skistock oder bei einer anderen Person drohen dramatische Konsequenzen für das Baby und im Ernstfall der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung für die Eltern.

11. Winterurlaub mit Baby ruhig angehen

Lassen Sie den Winterurlaub mit Baby unbedingt ruhig angehen! Pausenzeiten zum Stillen, Windeln wechseln und schlafen sollten enthalten sein. Da der zukünftige Wintersportler zudem sehr temperaturempfindlich ist, sollte die Dauer in der Sonne oder im Schneegestöber nicht unterschätzt werden. Gemeinsames Rodeln oder eine Pferdeschlittenfahrt sind gute Ideen, um sich an Bewegungen im Schnee zu gewöhnen. Auch für die Eltern ist dies eine willkommene Verschnaufpause.

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Kommentare

Von: Tommy am 29. Dezember 2017

Sehr hilfreicher Artikel. Vielen Dank :) Nicht nur für den Urlaub sondern auch für den Winter ziehe ich mein Baby in Merinowolle an. Sie sind super warm und perfekt für kaltes Wetter. Manchmal kann der Winter hier in Berlin sehr kalt werden. Also Merino ist perfekt für ihn. Ich kaufte ein Shirt und eine Hose aus einem Geschäft namens green-rose.de. Jetzt ist mein Baby bereit für Winter- und Winterferien :)



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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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