21. Juli 2020 Von: Sarah in Skigebiete unter der Lupe

Wenn Skifahrer schon das ganze Jahr darauf hingefiebert haben, dass es endlich wieder in den Skiurlaub geht, dann gibt es kaum etwas Schlimmeres als im Skiort anzukommen und dort eine grüne Wiese vorzufinden, wo vielleicht auch schon die Krokusse sprießen. Deswegen sollten Skifahrer unbedingt auf Nummer Sicher gehen und einen Skiurlaub in einem Skidorf buchen, wo es eine Schneegarantie gibt. Damit eben dieses gerade skizzierte Horrorszenario gar nicht erst aufkommt. Snowplaza stellt daher die sieben schneereichsten Skidörfer in Österreich vor.

1. St. Anton im Skigebiet Ski Arlberg

Dank einer besonders günstigen Wetterlage, nämlich durch den Nordstau, werden die Skidörfer St. Anton, Stuben, Lech, Zürs, Warth und Schröcken im Skigebiet Ski Arlberg geradezu mit Schnee überschüttet. Was da genau passiert? Feuchte Luftmassen, die aus dem Norden oder Nordwesten vom Atlantik kommen, bleiben an den Alpen hängen und wenn sie bei ausreichend niedrigen Temperatur abregnen, dann fällt das eben als Schnee zu Boden.

st. anton am arlberg
St. Anton am Arlberg (Foto: © TVB St. Anton am Arlberg )

2. Turracher Höhe

Die Turracher Höhe liegt auf 1.800 m und erschließt ein kleines und gemütliches Skigebiet mit 40 Pistenkilometern. Dank der Höhenlage fällt auch hier jedes Jahr sehr viel Schnee, was einerseits das Skifahren die ganze Saison über sicher macht und auch zahlreiche Skitouren in der Umgebung ermöglicht. Besonders schön ist die 12 km lange Umrundung des Turracher Sees.

3. Damüls in Vorarlberg

Gäbe es offiziell einen Titel für das schneereichste Skidorf der Welt, dieser Ort würde ihn wohl bekommen. Nein, Moment, den gibt es ja. Im Jahr 2007 wurde Damüls mit dem Titel schneereichstes Dorf der Welt ausgezeichnet. Schließlich fallen im Skigebiet Damüls Mellau Faschina im Jahr durchschnittlich wahnsinnige 9,6 Meter Schnee. Falls das noch nicht klar war, das sind fast 10 (zehn!) Meter.

Damüls
Damüls im Abendlicht (Foto: © Damüls-Fachina Tourismus)

4. Kühtai: Schneesicherheit dank Höhenlage

Was ist ein wichtiger Faktor für Skifahrer, wenn sie den richtigen Skiort mit der höchsten Schneesicherheit auswählen wollen? Richtig, die Höhenlage. Denn Niederschlag und niedrige Temperaturen ergeben Schnee. Mit einer Höhe von 2.020 Metern ist Kühtai einer der höchstgelegenen Skiorte Österreichs und das bedeutet auch eine hohe Pulverschneegarantie. Rund um den hübschen, urigen Ort bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Skitourengehen.

5. Gargellen: Nordstaulage bringt jedes Jahr viel Schnee

Der Ort Gargellen ist ein kleines idyllisches Skidorf auf 1.423 m im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Zusammen mit anderen Destinationen erschließt es das Skigebiet Montafon, das 235 Pistenkilometer aufweißt. Gargellen gilt als extrem schneereiches Skidorf mit durchschnittlich 3 m Schnee pro Saison in den letzten 10 Jahren. Die großen Mengen an Schnee verdankt Gargellen einerseits seiner Höhenlage und dem Nordstau.

6. Die Schneesschüssel Obertauern

Der Spitzname sagt schon alles: Hier finden Skifahrer, was sie suchen. Auf 1.740 Meter gelegen gilt der Skiort Obertauern im Salzburger Land laut einer wissenschaftlichen Studie als schneereichster Wintersportort Österreichs. Durchschnittlich sind hier 264 Zentimeter Schnee zu finden. Das bedeutet echtes Naturschneeglück für Skifahrer.

Obertauern
Obertauern (Foto: © obertauern.com)

7. Fieberbrunn: Schneereichster Ort in den Kitzbüheler Alpen

Das Skidorf Fieberbunn ist seit 2015 mit dem Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn verbunden und definitiv das schneereichste Dorf im Skigebiet. Gemittelt fielen in den letzten zehn Jahren jedes Jahr 4,30 m Schnee im gesamten Jahr. Kein Wunder, dass an den Hängen im Teilskigebiet Fieberbrunn auch jedes Jahr die Freeride World Tour gastiert. Dabei messen sich die besten Freerider der ganzen Welt am Wildseeloder und buhlen um die Gunst der Jury.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.