10. Januar 2019 Von: Sarah in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Skirunden gibt es sicher viele, aber keine findet in einer so atemberaubenden Kulisse statt wie die Gebirgsjägertour im Skigebiet Dolomiti Superski. Schließlich ist die Gebirgslandschaft Teil des Unesco Weltkulturerbes und deshalb versetzt diese Skitour Skifahrer und Snowboarder während der knapp 8 Stunden, die sie dauert, mehr als einmal in Staunen und Begeisterung. Wir finden, jeder Skifahrer sollte die Gebirgsjägertour mindestens einmal im Leben gefahren sein. Snowplaza stellt zusammen, was Skifahrer über die Gebirgsjägertour in Dolomiti Superski wissen müssen.

Was Skifahrer über die Gebirgsjägertour wissen müssen

82 Kilometer Rundfahrt, 31 Kilometer Skipiste, neun Gipfel und sieben bis acht Stunden Qualitätsskispaß. So könnte man die Gebirgsjägerrunde im Skigebiet Dolomiti Superski beschreiben, wenn es nur um Zahlen ginge, aber die Skirunde ist viel mehr als das, denn sie verbindet Weltgeschichte und Skisport mit sehr viel Fingerspitzengefühl. So erleben Skifahrer und Snowboarder bei der Gebirgsjägertour die Geschichte des 1. Weltkrieges hautnah und sehen Fundstücke aus der Kriegszeit, Laufgräben mitten durch die Felsen, Wehrgänge und Forts zusammen mit dem massiven Panorama von Sella, Marmolada, Civetta, Pelmo, Cinque Torri, Tofana, Lagazuoi, Conturines und Sassongher.

Verlauf Skirunde Dolomiti Superski

© Dolomiti Superski

Der Verlauf der Gebirgsjägerrunde: Station 1

Die Gebirgsjägerrunde kann sowohl mit als auch entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren werden. Wir beschreiben im Folgenden den Verlauf entgegen dem Uhrzeigersinn. In Alta Badia startet die Skirunde in Corvara und führt über den Campolongo-Pass bis Marmolada-Arabba. Über Arabba und Porta Vescovo erreichen Skifahrer und Snowboarder Malga Ciapela/Marmolada. Hier besteht die Möglichkeit, einen Abstecher auf den Marmolada-Gletscher in die Skirunde einzubauen und die imposante Landschaft aus einer Höhe von 3.342 Metern zu überblicken. Alternativ können Skifahrer sich bei Serrai auch die vereisten Wasserfälle ansehen.

Der Verlauf der Gebirgsjägerrunde: Station 2

Anschließend heißt es kurz ausruhen, denn es geht in den Skibus. Gefahren wird bis Alleghe, wo Skifahrer sich auf den Skipisten der Skiregion Civetta austoben können. Als Alternative besteht hier die Möglichkeit, den Col di Dof und und den Palafavera in die Skirunde einzubauen. In Pescul angekommen, heißt es wieder ein wenig sitzen, denn der Skibus fährt bis zur Hütte Fedare.

Der Verlauf der Gebirgsjägerrunde: Station 3

Von der Fedare-Piste am Giau-Pass geht es mit dem Sessellift Croda Negra zur Forcella Negra und von dort aus über den Skiweg Averau-Troi zu den Skipisten am Col Gallina. Dort wartet auch schon die Lagazuoi Seilbahn, um die Gebirgsjägerrunde fortzusetzen. Auf diesem Abschnitt besteht auch die Möglichkeit, der Variante nach Skiregion Cortina zu folgen. Skifahrer und Snowboarder, die die Gebirgsjägerrunde in Alta Badia beenden wollen, bleiben dann noch ein wenig auf den Brettern und fahren über die Lagazuoi Skirunde.

Highlights der Gebirgsjägertour in Dolomiti Superski

Das optische Highlight und gleichzeitig der Symbolberg der Skirunde im Skigebiet Dolomiti Superski ist der Col di Lana, wo sich im 1. Weltkrieg ab Mai 1915 hunderttausende italienische und österreichisch-ungarische Soldaten gegenüberstanden. Wer etwas weniger tragische Geschichte und stattdessen lieber Skispaß haben möchte, für den gibt es ein weiteres Highlight und zwar die Piste, die von der Spitze des Lagazuoi nach Armentarola in Alta Badia führt. Dabei handelt es sich um die längste Piste der Dolomiten und eine der spektakulärsten Abfahrten der Tour.

Weiterführende Informationen zum Skigebiet

Dolomiti Superski ist der größte Skiverbund der Welt und umfasst 1.200 Kilometer Skipiste verteilt auf 12 Skigebiete in Italien zwischen Kronplatz, Sextner Dolomiten, Gröden und Obereggen. Ein echter Besuchermagnet ist die atemberaubende Naturkulisse der Dolomiten, die zum Unesco Welterbe gehört. Weitere Highlights sind die vielen Sonnenstunden, die hochwertigen Snowparks, die modernen Liftanlagen (insgesamt über 400) und natürlich das italienische Essen. Verbunden sind alle Skigebiete von Dolomiti Superski mit nur einem einzigen Skipass, der sowohl bei der Sella Ronda als auch der Gebirgsjägertour genutzt wird.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

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