4. Januar 2019 Von: Sarah in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Dass Après-Ski nicht gerade die gesündeste Aktivität der Welt ist, fällt Skifahrer und Snowboardern spätestens am Morgen danach wieder ein, wenn der Körper sich anfühlt, als wäre ihm die schlimmste Gewalt angetan worden. Auskurieren ist aber dann kaum möglich, denn schließlich geht der Skiurlaub weiter und die nächste Après-Ski-Party steht an. Schließlich gehörten die Partys zum Skiurlaub einfach dazu. Aber wie soll das jemand nur eine ganze Skiwoche lang durchhalten? Snowplaza hat die Tipps, wie man sechs Tage Après-Ski hintereinander überlebt.

1. Viel und regelmäßig trinken

Bevor hier jemand auf die falschen Gedanken kommt, wir sprechen von Wasser. Beim Après-Ski ist es wichtig, darauf zu achten, dass dem Körper genug Flüssigkeit zugeführt wird. Das verhindert die massiven Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Deswegen zu jedem alkoholischen Getränk ein Glas Wasser dazu bestellen und vor dem Einschlafen noch einmal ein großes Glas Wasser trinken.

2. Eine Grundlage schaffen

Niemals – wir wiederholen – NIEMALS auf nüchternen Magen trinken, sondern mit gutem Essen eine gute Grundlage schaffen. Das Fett und die Kalorien machen es dem Alkohol schwerer, ins Blut zu gelangen und wir werden nicht so schnell betrunken. Also ein weiterer Grund, abends auf der Hütte so richtig zuzuschlagen, zum Beispiel mit einem Wiener Schnitzel.

3. Schlaftipps gegen den Schwindel

Wer kennt es nicht: Eigentlich dachte man, man wäre ja gar nicht so betrunken, bis man ins Bett fällt und plötzlich feststellen muss, dass sich das ganze Zimmer dreht. Damit es nicht zur Übelkeit kommt, heißt unser Tipp: Auf der Seite schlafen. Wenn nötig könnt ihr auch einen Fuß aus dem Bett auf den Boden stellen. Weiter solltet ihr das Fenster aufmachen, der Sauerstoff hilft zusätzlich beim Ausnüchtern.

4. Heißhunger nachgeben

Nach einer durchzechten Nacht wacht ihr auf und könnt euch zum Frühstück (oder Mittagessen), aber immerhin als erste Mahlzeit nichts besseres vorstellen als Tiroler Gröstl? Dann esst es, denn eine salzige oder vitaminreiche Speise ist perfekt, um den Körper wieder in Gang zu bringen. Und ganz ehrlich, bei sechs Tagen Après-Ski kommt es jetzt auf das bisschen ungesunde Ernährung auch nicht mehr an.

5. Die Wahl der richtigen Getränke

Zucker- und kohlensäurehaltige Getränke regen die Magenschleimhaut zusätzlich an, sodass der Alkohol noch schneller in die Blutbahn gerät. Deswegen etwas genauer darauf achten, was ihr trinkt. Und bitte um Gottes Willen nicht alles durcheinander trinken – den Spruch Bier auf Wein, das lass sein, gibt es nicht umsonst.

6. Bewegung an der frischen Luft

Auch wenn Aufstehen das letzte ist, was Skifahrer nach einer durchfeierten Après-Ski-Nacht wollen, so kann kalte, klare Winterluft doch trotzdem Wunder bewirken. Reicht die Kraft nicht einmal für eine Abfahrt auf der Baby-Piste, dann tut es auch ein langsamer Spaziergang durch die Winterlandschaft. Anschließend fühlt ihr euch herrlich entgiftet.

7. Kleine Entgifter einbauen

Alkohol ist das reine Gift, das kann jeder bestätigen, der schon einmal einen Kater hatte. Um dem Körper anschließend etwas Gutes zu tun, können Skifahrer über den Tag kleine Entgifter in die Ernährung einbauen. Dafür eignet sich zum Beispiel das Vitamin C in einem Orangensaft oder grüner Tee. Vielleicht habt ihr ja nach dem Katerfrühstück mittags auch Lust auf einen frischen, knackigen Salat. Selbst kleine gesunde Snack können bei sechs Tagen Après-Ski einen Unterschied machen.

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Hallo, ich bin Sarah. Meine Skikarriere begann mit Benjamin Blümchen-Skiern, mit denen ich wohl mehr angegeben habe, weil sie so schön rosa waren, anstatt dass ich wirklich damit gefahren bin. Heute bin ich für Snowplaza auf den Pisten unterwegs und berichte von meinen Erlebnissen im Snowplaza Blog.

 
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