6. Dezember 2018 Von: Marlene in 'Familie & Kinder''

In der Skischule werden Kinder spielerisch an die neue Sportart herangeführt. Je nach Skikönnen geht der Skilehrer auf die Kinder ein. Dann begleitet er sie beim ersten Kontakt mit dem ungewohnten Ski-Material oder zeigt Ihrem Nachwuchs, wie er von Pflugkurven in den Parallelslalom kommt. Damit das Kind nicht über- oder unterfordert wird, muss das richtige Leistungs-Level bestimmt werden. Snowplaza informiert gemeinsam mit dem Skischulportal CheckYeti über die verschiedenen Könnerstufen in der Skischule und gibt Tipps, wie die jungen Skifahrer in genau dem richtigen Kurs landen und das meiste aus der Skischule mitnehmen können.

In welchem Skikurs ist mein Kind am besten aufgehoben?

Vor dem ersten Tag im Skikurs möchte der Skilehrer von den Eltern häufig wissen, wie gut das Kind bereits Skifahren kann. Dann sind Angaben zum Alter des Nachwuchses und zur bereits gesammelten Vorerfahrung hilfreich. Die jüngsten Winterliebhaber verbringen den ersten Skikurs oftmals im Skikindergarten. Dort werden sie spielerisch an die Sportart im Schnee herangeführt. Bereits im Jahr drauf stehen sie dann schon zum ersten Mal auf Skiern und dann geht es mit großen Schritten bergauf. Mit der Zeit und der Erfahrung wächst auch das Können. Bis sich die Kleinen irgendwann zum Profi gemausert haben und nach neuen Herausforderungen, sei es im Funpark oder im Tiefschnee, suchen.

Skischule Check Yeti

Im richtigen Skikurs wird optimal auf das Können des Kindes eingegangen. © ©Skischule Thomas Sprenzel

1. Skikindergarten: Spiel und Spaß im Schnee

Der Skikindergarten ist ein Ort für die kleinsten Nachwuchsskifahrer. In manchen Skigebieten, wie zum Beispiel in 2. Ski-Anfänger: Die ersten Versuche auf zwei Brettern

In den meisten Skigebieten können Kinder ab vier Jahren zum ersten Mal an einem Skikurs teilnehmen. Für die Kids ohne Skierfahrung geht's jedoch nicht gleich auf die Piste, sondern zuerst auf eine flache Ebene. Dort gewöhnen sie sich an die Ski unter die Füße. Dann wird meist im Kinderland zwischen lustigen Figuren und spielerischen Hindernissen weitergeübt. Zauberteppiche und Übungslifte bringen die Ski-Neulinge die wenigen Höhenmeter nach oben. In 3. Leicht Fortgeschritten: Jetzt geht's erstmals auf die Skipiste

Nach einer Woche im Anfänger-Skikurs können die Kids häufig schon selbstständig Bremsen und die ersten Kurven im Pflug fahren. So kommen sie bereits eine flache, blaue Skipiste sicher runter. Dann ist der Nachwuchs bereit für einen ersten Ausflug ins Skigebiet. Ein Skigebiet mit besonders vielen leichten Abfahrten ist der

Zum ersten Mal auf der Piste! © Check Yeti

4. Fortgeschritten: An der Skitechnik arbeiten

Im Fortgeschrittenen-Kurs geht es an die Feinarbeit. Die parallele Skistellung wird verbessert und im Laufe des Kurses wird mehr und mehr darauf geachtet, dass die Kinder kürzere Kurven fahren. Auch an der Geschwindigkeitskontrolle wird gearbeitet. Ziel ist es, dass die jungen Wintersportfreunde am Ende der Skischulwoche eigenständig eine rote Skipiste hinunterfahren können. Um die Technik zu perfektionieren, bietet sich zum Beispiel das Skigebiet 5. Profi: Auf zu neuen Herausforderungen

Wer selbstständig rote Skipisten hinunterfahren kann, kann Skifahren. Wer trotzdem noch einen Skikurs besucht, hat meist ein bestimmtes skifahrerisches Ziel, dass er erreichen möchte. Zum Beispiel das Carven auf der schwarzen Skipiste zu erlernen. Oder aber in einem Off-Piste-Kurs erste Erfahrungen im Tiefschnee zu sammeln. Im Skigebiet

Skikurs inklusive Freestyle-Coaching in Sölden. © Snowline Sölden

Was ist das beste Alter, um Skifahren zu lernen?

Früh übt sich. Das gilt auch beim Skifahren. Kinder lernen neue Sportarten viel leichter und schneller als Erwachsene. Trotzdem ist Das könnte Sie auch interessieren

Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

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