18. Mai 2018 Von: Marlene in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Dort, wo jetzt Skipisten sind, war vorher freie Natur. Kein Wunder also, dass sich abseits der markierten Skipisten in Waldabschnitten und auf freien Hängen noch immer Tiere beobachten lassen. Mit etwas Glück bekommen Wintersportler an ruhigeren Tagen sogar Gämsen oder Steinböcke zu sehen. Doch zwischen Bäumen und Steinen leben oft noch andere Wildtiere. In einigen Regionen sind auch Wölfe und Bären heimisch. Wie das aussieht, wenn plötzlich ein Bär über die Piste marschiert, hat jetzt ein Skifahrer in einem Skigebiet erlebt.

Skifahrer trifft auf Bär und Baby auf der Skipiste

In der ersten Sekunde überlegen wir noch, auf was der Skifahrer zufährt. Dann besteht kein Zweifel mehr. Da ist eindeutig eine Bärenmama mit ihrem Baby unterwegs. Die zwei befinden sich am linken Pistenrand und sind zuerst noch weiter entfernt. Der Skifahrer, der keine andere Wahl hat, als weiterzufahren, nähert sich mit gezückter Kamera. Plötzlich wird die Bärenmama auf den Wintersportler aufmerksam. Sie wendet sich dem Skifahrer zu und nimmt scheinbar die Verfolgung auf. An dieser Stelle bricht die Aufnahme ab. Wie es weitergeht, sieht der Zuschauer nicht mehr. Passiert ist dem Filmer zum Glück nichts!

Wo ist der Skifahrer unterwegs?

Zwar gibt es in Österreich auch vereinzelt wandernde Bären, doch wurde die Aufnahme nicht in den heimischen Alpen gemacht. Der Skifahrer war in Whistler Blackcomb unterwegs, als er auf die Bärenmama traf. Das größte Skigebiet Kanadas verfügt insgesamt über 252 Pistenkilometer. Viele schwärmen nach einem Skiurlaub in Whistler vom sogenannten Champagner-Powder. Genau wegen dieser Schneebeschaffenheit gilt es auch als Hotspot unter Tiefschneeliebhabern. Wer besonders wagemutig ist, entdeckt die unberührten Hänge abseits der markierten Skipisten sogar per Helikopter.

Rücksichtsvoller Umgang mit der Natur beim Skifahren wichtig

Nicht nur in Kanada treffen sich Tiefschneefahrer, die das gesicherte Skigebiet verlassen. Auch in Österreich, Italien, in der Schweiz sowie in Frankreich und in Deutschland suchen sogenannte Freerider immer wieder die Herausforderung in unberührten Hängen. Dabei sollten sich Skifahrer an Verbotsschilder halten. Waldschutzgebiete sind tabu. Auch in anderen Naturschutzgebieten gilt es, auf der Piste zu bleiben, um Wildtiere nicht zu stören und die Vegetation wie zum Beispiel junge Bäume nicht kaputt zu machen. Wer in der freien Natur im ungesicherten Skiraum unterwegs ist, sollte sich entsprechend verhalten und muss darüber hinaus mit alpinen Gefahren rechnen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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