17. Mai 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Neuseeland punktet mit wilder Natur. Nicht umsonst haben Hollywoods Regisseure das Land für den Dreh der Herr der Ringe-Filme ausgewählt. Die Ursprünglichkeit bekommen auch Skifahrer zu spüren. In manchen Skigebieten warten Skipisten mit Meerblick. Andernorts führen die Skiabfahrten an den Flanken eines Vulkans hinab. Es gibt heiße Quellen zu entdecken, mehr Schafe als Einwohner und einen eigentümlichen Vogel, den Sie nur in Neuseeland antreffen können. Snowplaza stellt die fünf besten Skigebiete auf der Nordinsel und der Südinsel vor und informiert über die jeweiligen Besonderheiten.

Whakapapa: Das größte Skigebiet in Neuseeland

Dank der zahlreichen Beschneeiungsanlagen kann das größte Skigebiet Neuseelands Whakapapa auch die längste Skisaison des Landes. Von Anfang Juni bis Ende Oktober ist somit Skifahren am Fuße des Vulkans möglich. Am 2. Juni werden die ersten Lifte im Teil Happy Valley in Betrieb genommen. Dort befindet sich gleichzeitig das Übungsterrain für Anfänger und Kinder. Bis Mitte Juni werden dann aller Voraussicht nach auch die restlichen Skilifte in Betrieb sein, sodass auch die anspruchsvollen Skiabfahrten und die Snowparks mit ihren Sprungschanzen und anderen Hindernissen für fortgeschrittene Skifahrer und Freestyler geöffnet werden können. Der höchste Punkt liegt auf 2.320 Metern und garantiert somit neben der Schneesicherheit auch eine gute Aussicht auf die umliegenden Gipfel.

Whakapapa am Fuße von Mt. Ruapehu © Mt Ruapehu

Cardrona: Das Skigebiet mit der einzigen Gondelbahn Neuseelands

Das Skigebiet Cardrona auf der Südinsel Neuseelands zeigt sich besonders familienfreundlich. Auf breiten und flachen Skiabfahrten lernen Anfänger und Kinder die ersten Schwünge und kommen anschließend über überdachte Förderbänder wieder nach oben. Doch nicht nur Familien, auch fortgeschrittene Skifahrer finden unter den insgesamt 40 Pistenkilometern die passenden Skiabfahrten. Darüber hinaus ziehen die Snowparks Stars aus der Freestyle-Szene an, die in Cardrona unter anderem für den Wettbewerb anlässlich der X-Games trainieren. Ab 6. Juni sind die Liftanlagen wieder in Betrieb. Damit einhergehend läuft auch die einzige Gondelbahn Neuseelands wieder.

Mt Hutt: Das schneesicherste Skigebiet Neuseelands

Das Skigebiet Mt Hutt hält insgesamt 40 Pistenkilometer bereit. Die meisten Skiabfahrten sind als leicht oder mittelschwer gekennzeichnet und eignen sich somit besonders für Familien und Skianfänger. Familien wissen außerdem die Angebote zu schätzen. So gibt es spezielle Familientarife und Kinder unter 10 Jahren können die Liftanlagen sogar kostenlos benutzen. Darüber hinaus gilt das Skigebiet als besonders schneesicher. In den Skibergen in der Region Canterbury werden Jahr für Jahr die meisten Schneefälle gemessen. Dazu kommt, dass das Skigebiet bis zu einer Höhe von 2.086 Meter hinaufreicht. An besonders klaren Tagen können Skifahrer bis zum Pazifischen Ozean schauen.

Coronet Peak: Jede Woche dreimal Nachtskifahren

Etwa 25 Autominuten von Queenstown entfernt liegt Coronet Peak. Das Skigebiet ist mit seinen 40 Pistenkilometern deshalb besonders bei Tagesgästen beliebt. Wer nicht selbst hinters Steuer möchte, nutzt den Coronet Peak Shuttle-Bus, der täglich mehrmals verkehrt. Im Skigebiet, das bis auf 1.649 Meter hinaufreicht, warten dann vorwiegend leichte bis mittelschwere Skiabfahrten, die teilweise bis zu 2,4 Kilometer lang sind. Darüber hinaus endet der Skitag in Coronet Peak nicht mit dem Sonnenuntergang. Ab Saisonstart am 16. Juni werden die Pisten jeden Mittwoch, Freitag und Samstag zum Nachtskifahren beleuchtet.

Treble Cone: Bis zu 4 Kilometer lange Skiabfahrten

Treble Cone ist das größte Skigebiet der Südinsel und hält Pisten mit bis zu 4 Kilometer Länge bereit, die die Oberschenkel zum Brennen bringen. Unter den rund 22 Pistenkilometern gibt es jedoch auch einige, die speziell für Anfänger und Familien geeignet sind. Wer hingegen schon sicher auf dem Ski steht und nach neuen Herausforderungen sucht, wählt seine eigene Route auf einem der zahlreichen Tiefschneehängen abseits der markierten Skipisten. Da bewegen sich jedoch selbst Profis nur mit der entsprechenden Notfallausrüstung bestehend aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde.

Skifahren im Sommer in den Gletscherskigebieten der Alpen

Wer im Sommer Skifahren möchte, muss nicht bis nach Neuseeland oder in die anderen Skigebiete auf der Südhalbkugel fliegen, die sich unter anderem in Australien, Argentinien und sogar in Afrika befinden. Auch in den 10 Gletscherskigebieten der Alpen können sich Wintersportler im Sommer über präparierte Skipisten freuen. Wer im Hochsommer auf den Gletschern in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz unterwegs ist, sollte allerdings an den richtigen Sonnenschutz denken. Die Skigebiete reichen auf über 3.000 Meter hinauf und dort ist die Sonneneinstrahlung vor allem im Sommer deutlich extremer.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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