7. April 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

In der Axamer Lizum nahe Innsbruck können Skifahrer Olympialuft schnuppern. Das Skigebiet hat dank der Schneesicherheit zweimal als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele gedient. Die Skipiste, auf der die Damen gegeneinander angetreten sind, ist auch heute noch ein Highlight für Skiurlauber in Tirol. Nicht zu schwer, dafür umso länger führt die Olympia-Damenabfahrt vom höchsten Punkt der Axamer Lizum bis zur Talstation der Zahnradbahn. Welche Besonderheiten auf der Piste auf Skifahrer warten und warum die Olympia-Damenabfahrt optimal zum Carven geeignet ist, berichtet Snowplaza.

Die Olympia-Damenabfahrt ist eine der schönsten Skipisten um Innsbruck

Die beliebte Olympia-Damenabfahrt startet am höchsten Punkt des Skigebiets Axamer Lizum auf 2.343 Meter. Vom Hoadl geht es zuerst auf dem Grat entlang und anschließend nie wirklich steil, aber dennoch stetig abfallend zuerst zum Dohlennest hinab. Für Abwechslung sorgen die Funslope und die Slalomstrecke, die am linken und am rechten Pistenrand liegen. Außerdem bietet die Olympia-Damenabfahrt ein aussichtsreiches Panorama mit Blick auf Innsbruck vor den felsigen Gipfeln, die als Dolomiten Nordtirols bekannt sind. Im unteren Drittel wird es nochmals anspruchsvoller. Nach einer Hügelkuppe folgt der wohl steilste Teil der Abfahrt. Den Schwung sollten Skifahrer auf jeden Fall mitnehmen, um die letzten Meter bis zur Talstation ohne Anschieben zurückzulegen.

Blick auf die Olympia-Damenabfahrt in der Axamer Lizum

Carven lernen auf der Olympia-Damenabfahrt

Die Olympia-Damenabfahrt ist blau markiert. Anfänger und Familien wissen die Panoramapiste wegen ihrer geringen Neigung zu schätzen. Doch auch Carving-Fans ziehen gerne ihre Schwünge über die Skiabfahrt. Doch gerade dadurch, dass die Piste nicht allzu steil ist, ist sie auch bei Carving-Einsteigern zum Erlernen der richtigen Technik beliebt. Die stetige Neigung ermöglicht ein Herantasten an die richtige Belastung der Kanten und auf der ausladenden Breite können die ersten Schwünge beinahe ungestört geübt werden.

Einkehrtipp: Pause machen im Dohlennest

Zwar ist die Olympia-Damenabfahrt nicht die steilste Piste der Alpen, ist mit ihren knapp 3,5 Kilometern dennoch fordernd. Wer zwischendurch eine Pause benötigt, kann etwa auf der Hälfte der Skipiste im Dohlennest einkehren. Die urige Skihütte, die im Inneren über knapp 10 Sitzgelegenheiten rund um einen knisternden Kamin verfügt, hält im Außenbereich eine riesige Sonnenterrasse mit Thekenbereich bereit. Bei gutem Wetter wird draußen der Grill angefeuert. Die heißen Würstchen lassen sich Skifahrer unter der Sonne mit Blick auf die felsigen Berggipfel schmecken und beobachten Skitourengeher und Freerider, die sich ihren Weg durch die unberührten, tief verschneiten Hänge bahnen.

Blick auf das Dohlennest

Bewertung der Olympia-Damenabfahrt

Die Olympia-Damenabfahrt in der Axamer Lizum vereint all das, was sich Genuss-Skifahrer im Skiurlaub wünschen. Wer mag, kann auf der Piste richtig Gas geben. Wer lieber gemütlich abfährt, hat dennoch keine Probleme, die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Außerdem überzeugt der Panoramablick ins Tal und die Nähe zu den Dolomiten Nordtirols, die das Gefühl von Hochgebirge vermitteln. Der Streckenverlauf, der über verschiedene Hügelkuppen und durch steilere Kurven führt, sorgt für Abwechslung beim Abfahren. Alles in allem ist die lange Olympia-Damenabfahrt sowohl ein Highlight für die ganze Familie als auch für den sportlichen Skifahrer und wohl eine der schönsten Skipisten rund um Innsbruck. Snowplaza-Bewertung: 5 von 5 Sternen.

Fakten & Daten zur Harakiri

Bergstation: Hoadl Länge: 3.500 m
Höchster Punkt: 2.343 m Höhenunterschied: 763 m
Max. Neigung: k. A. Schwierigkeitsgrad: Leicht
Tipp: Dohlennest Präparierung:Gut
Skigebiet: Axamer Lizum Bewertung:5 Sterne

Praktische Infos zur Axamer Lizum

Die Axamer Lizum liegt etwa 20 Autominuten von Innsbruck entfernt und ist eines von neun Skigebieten, die der Olympia SkiWorld zugeordnet werden. Wer von der heimlichen Hauptstadt der Alpen aus nicht täglich ins Auto oder in den kostenlosen Skibus steigen möchte, kann in einer der Unterkünfte direkt am Pistenrand übernachten und am nächsten Morgen auf den 41 vorwiegend mittelschweren Pistenkilometer als erstes durchstarten. Dank der Höhe gilt das Skigebiet außerdem als besonders schneesicher und ist deshalb auch bei Tiefschneefahrern beliebt, die vor dem Panorama der Nordtiroler Dolomiten ihre Spuren in frischen Neuschnee ziehen möchten.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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