17. März 2018 Von: Miranda in 'Reiseberichte'' | 0 Kommentare

Viele Skifahrer haben sicher schon von der größten Skisafari der Welt in den Kitzbüheler Alpen gehört. Auf dieser Safari können in einem Skiurlaub alle Skigebiete zwischen SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn erkundet werden. Manche fragen sich nun allerdings, ob diese Skisafari das Richtige für sie ist, wie die Skipisten sind und wie genau die Skisafari aussieht. Deswegen hat sich Snowplaza Reporterin Miranda auf den Weg in die Kitzbüheler Alpen gemacht, um eine 3-tägige Skisafari von Fieberbrunn bis nach Hopfgarten zu unternehmen.

Die größte Skisafari der Welt durch die Kitzbüheler Alpen

Im Prinzip kann die Skisafari in jedem Skiort der Kitzbüheler Alpen begonnen werden. Als Reporterin für Snowplaza entschied ich mich aber für Fieberbrunn im Pillerseetal, um mich auf die 3-tägige Skisafari zu begeben. Dies liegt unter anderem daran, dass der Ort für die größte Schneesicherheit in Tirol bekannt ist. In Fieberbrunn selber geht es eher gemütlich zu und Skifahrer werden hier noch die ursprüngliche österreichische Authentizität finden, wobei das Skigebiet schlicht riesig ist. Das Skigebiet Fieberbrunn ist seit 2 Jahren mit dem Skicircus verbunden, wodurch es Skifahrern nun 270 Pistenkilometer zur Auswahl stellt.

Tag 1: Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

Früh aufstehen ist angesagt, denn heute erkunde ich eines der größten Skigebiete in Österreich. Mit dem Skibus geht es vom Hotel direkt zum Einstieg in Fieberbrunn. Meine besonderen Favoriten sind die blaue Skipiste F2 und die rote Skipiste F8, denn auf den schönen und breiten Abfahrten können sich Skifahrer gut warmfahren. Anschließend geht es weiter nach Saalbach. Auf dem Weg dahin erleben Skifahrer einen atemberaubenden Ausblick von der Bergstation der Reckmooslifte auf die verschneiten Berge rundherum. Aus der Höhenlage kann ich auch erkennen, welche Ausmaße der gesamte Skicircus wirklich hat.

Tag 2: St. Johann in Tirol und Oberndorf

Nachdem ich gestern den Skibus benutzt habe, entscheide ich mich heute für den Zug nach Oberndorf und genieße die eindrucksvollen Aussichten auf die Berge. In Oberndorf will ich zuerst die schwarze Abfahrt zurück in den Skiort fahren. Wer weniger Action möchte, dem empfehle ich Skipiste Nr.1, denn dort gibt es bei den vielen urigen Berghütten reichlich Gelegenheit für Pausen. Für Skifahrer, die kürzere und ruhigere Abfahrten bevorzugen, rate ich dazu, die neuen Eichenhof-Lifte auszuprobieren. Insgesamt ist es auf den Skipisten von Skistar St. Johann in Tirol eher ruhig, dort kommen besonders Anfänger und Familien mit Kindern auf ihre Kosten.

Skifarhren St. Johann in Tirol © Snowplaza / Miranda Muller

Tag 3: SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Nachdem wir unsere Oberschenkel am ersten und zweiten Tag gut trainiert haben, ist es Zeit für eine große Tour am dritten Tag. Im Auto geht es zunächst nach Kirchberg. Dort steigen wir ins Skigebiet Kitzbühel ein. Und Ziel ist die Hohe Salve, das vielleicht beste Stück zum Skifahren. Die Pisten verlaufen über den Pengelstein hinunter ins Tal, wo ich in den Skibus steige, der zwischen KitzSki und der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental verkehrt. Anschließend geht es weiter über die Choralpe und eine der längsten Talabfahrten der gesamten Region in Richtung Brixen im Thale. Gegen 15 Uhr sind wir auf der Hohen Salve und genießen die Aussicht.

© Snowplaza / Miranda Muller

Meine Tipps für die 3 Tage Skisafari in den Kitzbüheler Alpen

Für Skifahrer, die das meiste aus der 3 Tage Skisafari für sich herausholen wollen, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Kleine und große Skigebiete abwechselnd besuchen, so ergibt sich sowohl ein Tag voller Action mit viel Skifahren als auch ein Tag, an dem es etwas gemütlicher zugeht.
  • Gedanken machen, was Sie von einem Skiort erwarten, in dem Sie übernachten. Die Auswahl ist riesig, z.B. das aktive Kirchberg oder das gemütliche Fieberbrunn.
  • Bei schlechtem Wetter, ein Skigebiet und eine Route aussuchen, die zwischen Bäumen und in niedrigeren Lagen liegen.
  • Nicht versäumen, auch kleinere Skigebiete auszuprobieren, um die Ruhe und den Platz auf den Skipisten zu genießen.
  • Tipp für Sparfüchse: Ab 12 Tagen pro Jahr lohnt sich die Super Ski Card (Vorverkauf € 697,-). Skifahrer können auch eine 10-Tages-Karte kaufen (Vorverkauf € 448,-), die die ganze Skisaison gültig ist.

© Snowplaza / Miranda Muller

Praktische Infos zu den Kitzbüheler Alpen

In der Region der Kitzbüheler Alpen haben Skifahrer die Qual der Wahl, denn bei 9 Skigebieten sind die Möglichkeiten schier unendlich. Für Anfänger sind kleine Skigebiete, wie St. Johann, geeignet und für fortgeschrittenere Skifahrer ist ein Megaskigebiet, wie die SkiWelt, Kitzski oder der Skicircus, zu empfehlen. Alle insgesamt 2.750 Skipisten in Tirol und Salzburg sind unkompliziert mit der Super Ski Card verbunden. Die Wege zwischen den Skigebieten können einfach per Zug oder bequem per Skibus zurückgelegt werden.

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Soweit ich mich erinnern kann, habe ich immer irgend etwas in den Bergen zu tun gehabt. Skifahren, Snowboarden, Wandern oder Mountainbiking - ich mag alle Sportarten.

 
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