5. Mai 2017 Von: Marlene in 'Gaudi'' | 0 Kommentare

Schuss die Piste hinunterzufahren ist zwischendurch ganz witzig. Auf Dauer wird man allerdings viel zu schnell und es wäre wahrscheinlich auch langweilig. Das schöne am Skifahren ist ja, dass die Technik immer wieder variiert werden kann. Auf ein Stück Schuss folgt eine zügige Carvingpassage. Anschließend brennen die Oberschenkel beim Kurzschwung und in der Buckelpiste werden dann die letzten Kraftreserven aufgebraucht. Wem auch das zu langweilig ist, der macht es wie Michiel Neyens und baut zwischendurch ein paar Saltos ein. Snowplaza zeigt das Video, in dem der Belgier auf dem Weg nach unten 16 Vorwärtssaltos macht.

Michiel Neyens macht 16 Vorwärtssaltos auf der Piste

Das Video zeigt den Belgier Michiel Neyens beim Skifahren im Skigebiet Vars. Er fährt mit ein paar Kurven auf eine Schanze zu. Statt auszuweichen, fährt er drüber und macht einen Vorwärtssalto. In der linken Ecke blinkt eine "1" auf. So heizt der Freeskier weiter über die Piste. Jede Schanze, jeden Pistenrand und jede kleinere Erhebung wird mitgenommen, um noch einen weiteren Vorwärtssalto zu machen. Einmal muss er mit den Händen nachhelfen, um nach der Landung wieder nach oben zu kommen. Ansonsten lässt er die anstrengenden Saltos wie eine Selbstverständlichkeit aussehen. Unten angekommen steht eine große "16" im Bild. So viele Saltos hat der Belgier zurückgelegt.

Sprünge und Saltos auf dem Luftkissen üben

Ein Vorwärtssalto erfordert einiges an Übung. Schließlich muss aktiv gegen die vorgegebene Sprungrichtung des Kickers gearbeitet werden. Das setzt Kraft, Körperspannung und Schnelligkeit voraus. Wer Saltos üben möchte, sollte das am besten nicht auf der Piste machen. Das kann schnell sehr schmerzhaft werden. Dafür gibt es in etlichen Skigebieten Luftkissen hinter Schanzen. Dort können Sprünge und Tricks geübt werden. Die Verletzungsgefahr wird erheblich minimiert, schließlich landet man anschließend in einem riesigen Kissen. So kann auch mal etwas ausprobiert werden, was man sich ansonsten nicht trauen würde.

Praktische Tipps zum Skigebiet La Forêt Blanche

Das Gebiet Vars, in dem der belgische Freeskier die Vorwärtssaltos macht, gehört zum Skigebiet La Forêt Blanche. Die französische Destination verfügt insgesamt über 180 Pistenkilometer. Besonders bekannt ist die berüchtigte Chabrière-Piste. Die Abfahrt weist ein Gefälle bis zu 98% auf. Deshalb werden hier auch jedes Jahr Wettkämpfe im Geschwindigkeitsfahren ausgetragen. Der Weltrekord liegt bei einer Geschwindigkeit von 254,985 km/h. Der schnellste Skifahrer 2017, der den Steilhang in Vars hinunterraste wurde zwar nicht ganz so schnell, erreichte aber immerhin 251,397 Stundenkilometer.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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