29. Januar 2017 Von: André in 'Reiseberichte'' | 0 Kommentare

Für unseren Snowplaza Repoter André ist Zell am See / Kaprun eine Allzweckwaffe und wärmt Erinnerungen aus der Schulzeit auf. Er ist überzeugt, dass die Aussicht noch so manchen Schneemuffel zum Wintersportfan macht. Darüber hinaus locken Pisten aller Art und bieten daher auch unterschiedlichen Skifahrern beste Bedingungen. Die Anbindung nach Kaprun garantiert den Schnee bis in den Sommer, während mit dem geplanten Anschluss an Saalbach Hinterglemm eines der größten Skigebiete Österreichs entstehen könnte. Zu recht, fragt sich André, was es hier eigentlich nicht gibt.

Ein Skiausflug in die Vergangenheit

Es muss ungefähr 10 Jahre her sein, dass ich das letzte Mal zum Skifahren im Skigebiet Zell am See - Kaprun war. Damals hatten wir uns mit Freunden kurz vor den Abiprüfungen freitags nach der Schule ins Auto geschwungen und waren in einer Tour nach Österreich gefahren. Ein anstrengender Trip von Köln für zwei Skitage, aber einer der es wert war. Verschwommen überkommt mich eine Erinnerung: Der funkelnde See, der bei jeder Talabfahrt vor einem liegt und dazu das enge Tal darüber, dass sich in einer Winterlandschaft bis zu den Seilbahnen windet und auf die 2000 m hohe Schmittenhöhe führt.

Auf direktem Weg in den Zeller See

Besonders präsent ist in meiner Erinnerung noch die Abfahrt vom Hirschkogel. Hier hatte ich tatsächlich das Gefühl im Frühjahr direkt in den See zu fahren. Aufgrund des Schneefalls der letzten Tage lassen wir unser Auto aber etwas abseits stehen und machen uns auf den Weg mit dem CityXpress. Die Erinnerung täuscht nicht, nach einer weiteren kurzen Liftfahrt stehen wir im dichten Nebel auf dem Gipfel. Vor uns liegt die lange Talabfahrt und bereits nach den ersten Schwüngen lichtet sich die Sicht und das Blau des Zeller Sees liegt vor uns. Wir steuern auf direktem Weg die schwarze Piste an und nehmen den See ins Visier.

Talabfahrt? Ja bitte!

Unter Skifahrern ist die Talabfahrt während des Skitages strittig. Wirklich noch einmal eine lange Liftfahrt am Morgen in Kauf nehmen oder doch lieber die unberührten Pisten am Berg genießen? An der Schmittenhöhe stellt sich diese Frage nicht. Sowohl das Panorama als auch die sehr gut präparierten Pisten und schnellen Lifte laden ein zur Abfahrt ins Tal! Wenn sich dann noch der Morgendunst während der zweiten Bergfahrt legt, hat sich die Talabfahrt doppelt gelohnt. Neben Selfies kann die Liftfahrt auch für einen Bissen in die Stulle genutzt werden. So verschiebt sich die Mittagspause weiter nach hinten und es gibt noch mehr Zeit zum Skifahren.

Schneesicherheit, neue Skiverbindung und Big City Life

Ein unschlagbarer Vorteil steckt im Namen Zell am See / Kaprun. Zum einen ist das die Anbindung an den Gletscher. Das Kitzsteinhorn garantiert auf bis zu 3.202 m Höhe Schnee satt. Und zum anderen ist das auch die Stadt. Mit Zell am See kommt ein bisschen Stadtleben in die Alpen mit all seinen Annehmlichkeiten von Restaurants, Bars bis hin zu guten Clubs und einer hervorragenden Anbindung. Letztere gibt es übrigens auch direkt im Skigebiet. Eine Piste führt in Richtung Saalbach/Viehhofen, zurück geht es mit dem neuen zellamseeXpress. Die komplette Anbindung an Saalbach-Hinterglemm und damit ein gigantisches Skigebiet ist für die nächsten Jahre geplant.

Zell am See / Kaprun: Die Allzweckwaffe

Das Skigebiet Zell am See - Kaprun verbindet alles, was Skifahrer unterschiedlichen Könnens brauchen. Viele Hütten, der gemütliche Charakter, aber auch lange blaue genauso wie anspruchsvolle schwarze Pisten eignen sich für jeden Skifahrertyp. So bieten insgesamt drei schwarze Talabfahrten auch genügend Herausforderungen für geübte Skifahrer. Für Einsteiger eignet sich der Maiskogel, aber auch Teile des Hirschkogels, und sogar direkt auf der Schmittenhöhe gibt es schöne breite Carvinghänge. 140 Pistenkilometer und ein kostenlos pendelnder Skibus bieten genug Möglichkeiten für Entdeckungsreisen in alle Richtungen.

Weiterführende Infos zu Zell am See / Kaprun

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Seit meinem dritten Lebensjahr bin ich auf Skiern unterwegs, begleite Skigruppen als Skilehrer und bin DSV-Ski-Instructor. Ich habe nicht nur riesen Spaß am Skifahren, sondern auch daran anderen diese Freude zu vermitteln.

 
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