14. Februar 2020 Von: Max in Bergwetter

Die letzten Tage zählten zu den stürmischsten der bisherigen Skisaison. Wechselhaft mit Wind, Sonne und Neuschnee geht es auch am Wochenende wieder zu. Die erste Ferienwoche gestaltet sich eher freundlich mit Tauwetter zu Beginn und fallenden Temperaturen zur zweiten Wochenhälfte.

Neuschnee in den Skigebieten

Der Freitag startet mit eher trübem Wetter und Neuschneefällen an der Alpennordseite, wobei sich die Schneefallgrenze zwischen 800 und 1.000 m einpendelt. Stellenweise können bis zu 35 cm niedergehen. In Vorarlberg und Tirol lockert es schon am Nachmittag wieder auf. An der Alpensüdseite lässt sich die Sonne sogar schon wieder ab dem Vormittag blicken. Der stürmische Wind lässt auch heute noch nicht locker und weht auf 2.000 m mit bis zu 40 km/h. In exponierten Höhenlagen sind sogar wieder Böen bis zu 100 km/h möglich. Skiurlauber müssen auch heute noch mit Skiliftschließungen rechnen.

Milderes Wetter ab Samstag mit weniger Wind

Ein wahrer Traumtag in den Alpen dürfte der Samstag werden. Der Wind nimmt sich eine kurze Verschnaufpause und lässt uns höchstwahrscheinlich den frischen Neuschnee bei sehr sonnigem Wetter genießen. Außerdem wird es wieder etwas milder, wobei die Frostgrenze zwischen 2.500 und 3.000 m liegen wird. Mit etwas mehr Wolkenfeldern und noch höheren Temperaturen kommt dann der Sonntag daher. In manchen Tälern sind dann bis zu 15° Celsius möglich. Der auffrischende kalte Nordföhn macht sich dann ab Sonntagabend breit. Ab Montagvormittag müssen Skiurlauber wieder mit stürmischen Westwinden, feuchter und kalter Luft und Niederschlägen rechnen.

Staureiches Wochenende erwartet

Skiurlauber, die am Wochenende in die Skigebiete reisen müssen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Zwar wird das Wetter und die Sicht ab Freitagnachmittag etwas besser, aber immer noch haben zwei Bundesländer Winterferien und auch die berühmten Vorjahresferien der Nord-Niederländer starten am 15. Februar. Tagesausflügler, die aus dem Süden in die Skigebiete anreisen bleibt als Alternative zum Auto immer noch der Zug. Am Sonntag dürften die meisten Urlauber dann schon angekommen und die Straßen wieder etwas freier sein.

Lawinengefahr auf 3 mit Tendenz zu 2

Der frische Neuschnee wird durch den stürmischen Wind am Freitag noch an ungünstige Stellen transportiert, wodurch sich die Möglichkeit auf Triebschneelawinen vergrößert. Vorsicht ist vor allem in hohen Kammlagen geboten. Durch das Tauwetter ab Samstag werden auch schwache Altschneeschichten zur Gefahr, da diese bis zum Gras hinab abgehen und große Lawinen formen können.

Aufgewachsen im schönen Bayern, hatte ich die Berge stets in greifbarer Nähe. Im Winter arbeite ich im Zillertal als Snowboardlehrer. Bei Snowplaza berichte ich über die neuesten Trends und News im Wintersport.

 
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