2. Januar 2019 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Zermatt zählt zu den bekanntesten Skiorten in der Schweiz. Das liegt vor allem an der imposanten Kulisse des Matterhorns, das schon von Weitem zu sehen ist. Außerdem punktet das Skigebiet dank der drei Gletscher mit Schneesicherheit und hält lange Abfahrten für Skifahrer bereit. Darunter ist auch die längste Skipiste Europas. Ab dieser Wintersaison ist das Klein Matterhorn außerdem mit der welthöchsten 3S-Umlaufbahn erreichbar. Snowplaza fasst in 5 Gründe zusammen, warum Skifahrer in dieser Skisaison unbedingt über einen Skiurlaub in Zermatt nachdenken sollten.

1. Skifahren auf der längsten Skipiste Europas

Im Skigebiet Zermatt-Matterhorn wartet die längste Skipiste Europas auf Skifahrer. Über 17 Kilometer zieht sich die lange Abfahrt vom Klein Matterhorn bis ins Tal hinab. Insgesamt werden 2.200 Höhenmeter überwunden. Dabei vereint die lange Skipiste steile, schwarz markierte Streckenabschnitte mit leichten Teilstücken, die teilweise sogar über einen Ziehweg hinabführen. Für die gesamte Abfahrt sollten Skifahrer rund 30 Minuten einplanen. Währenddessen müssen wohl immer wieder Pausen eingelegt werden, um die geforderten Muskeln zu regenerieren. Ein Tipp zum Ausruhen ist die Ice Bar Trockener Steg auf 2.900 m.

2. Höchste 3S-Bahn der Welt zum Klein Matterhorn

Zum Klein Matterhorn führt ab der Wintersaison 2018 / 2019 die höchste 3S-Bahn der Welt. Mit der modernen Gondel geht es für Skifahrer schnell und komfortabel zur Bergstation auf 3.820 m Höhe. Dabei wird eine Strecke von rund 3,6 km überwunden. Das ist aber noch nicht alles. Ein weiteres Highlight wartet in den Kabinen selbst auf Skiurlauber. Die Gondeln sind nämlich vom Design-Studios Pininfarina entworfen. Einige verfügen sogar über einen Glasboden, um den Blick nicht nur in die Ferne, sondern auch in die Tiefe schweifen zu lassen.

3. Konzertatmosphäre am Berg bei Zermatt Unplugged

Vom 9. bis zum 13. April 2019 steigt wieder das Akustik-Musik-Festival Zermatt Unplugged im gleichnamigen Skigebiet. Seit 2007 ist das Event unter Musikfreunden nicht mehr aus dem Schweizer Veranstaltungskalender wegzudenken. Diesmal stehen unter anderem Passenger, Johannes Oerding und Samy Deluxe auf der Bühne im Schnee. Insgesamt warten 23 Künstler auf 10 Bühnen auf Skifahrer und Muskliebhaber. Der Unplugged-Pass ermöglicht an allen Veranstaltungstagen Zugang zum Festival-Bereich und kostet 80 CHF. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre müssen übrigens keinen Eintritt zahlen.

4. Heliskiing in Zermatt

Mit Air Zermatt geht es hoch hinaus. Skiurlauber, die auf der Suche nach einsamen Freerideabfahrten sind, lassen sich mit dem Helikopter zu entlegenen Spots fliegen und fahren dann alleine durch die tief verschneiten Hänge im freien Skiraum hinunter. Zwei der Landeplätze liegen im Matterhorn Ski Paradise auf dem Rothorn und auf der Testa Grigia. Natürlich sind für die Abfahrt auch mit Skiguide eine exzellente Skitechnik und das Mitführen der Notfallausrüstung unbedingt erforderlich. Der Preis für Heliskiing mit Bergführer liegt bei etwa 1.190 CHF. Auch ein Rundflug ohne Skifahren ist ein Erlebnis. Der einfache Rundflug kostet etwa 200 CHF pro Person.

5. Übernachtung im Iglu-Dorf

Am Gornergrat wird Jahr für Jahr ein Iglu-Dorf errichtet. In den einzelnen Schneehöhlen können sich Skifahrer für eine Nacht einmieten und sich kurzzeitig wie waschechte Inuits fühlen. Allerdings geht es in der Zermatter Schneesiedlung luxuriös zu. Vom Gruppeniglu bis zur Romantik-Suite können Übernachtungsgäste zwischen verschiedenen Kategorien wählen. Damit es nachts nicht kalt wird, liegen warme Schlafsäcke bereit. Und zur Entspannung gibt es sogar einen Wellness-Bereich mit Jacuzzi unterm Sternenhimmel sowie einer Sauna. Auch eine Bar darf in der eiskalten Hotelanlage natürlich nicht fehlen.

Iglu-Dorf Zermatt

Das Iglu-Dorf punktet auch tagsüber mit gemütlicher Atmosphäre. © Zermatt

Praktische Infos zu Zermatt

Ein weiterer Grund für den Aufenthalt in Zermatt sind die insgesamt 360 Pistenkilometer. Ein Großteil der Abfahrten ist mittelschwer markiert. Viele Skipisten laden besonders zum Carven ein. Im Matterhorn Glacier Paradise, dem Gletscherskigebiet Zermatts, sind die Skipisten sogar ganzjährige präpariert. Auch der spektakuläre Blick auf das Matterhorn ist eine Besonderheit, für die sich die Reise nach Zermatt lohnt. Außerdem ist der Skiort autofrei und lässt dadurch bei dem einen oder anderen mit seiner Winterwunderland-Atmosphäre Kindheitserinnerungen wieder aufleben.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

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