15. Oktober 2018 Von: Max in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Dreimal auf über 3.000 Meter staunend mit topmodernen Gondeln ankommen, mit die besten Après-Ski-Partys und Winter-Events, die man in den Alpen erleben kann, und dank der zwei Gletscher hat Sölden von Herbst bis weit in den Frühling eine der längsten Skibetriebszeiten in Österreich. Skifahrer und Snowboarder können zwischen vier Skiorten im Ötztal als Ausgangspunkt für ihren Winterurlaub wählen, darunter das familienfreundliche Vent, der gemütliche Kurort Längenfeld, das lebendige Sölden und Hochsölden, direkt an der Skipiste gelegen.

Das Skigebiet Sölden im Überblick

Zwei der modernsten Zubringerbahnen der Welt, die Zehner-Gaislachkogelbahn und die 30 Personen befördernde Winterneuheit aus dem Jahr 2016/2017 formen das „Golden Gate to the Glaciers“ und den schnellen Einstieg vom Skiort Sölden aus, auf das 144 Pistenkilometer umfassende Skigebiet. Beginner finden die passenden Übungspisten in den Gebieten Innerwald und am Giggijoch. Fortgeschrittene toben sich auf den roten und schwarzen Pisten am Gaislachkogel aus, wo auch Freerider ihren Pulverschnee-Träumen nachjagen. Abseits der Pisten warten rund 30 traditionell geprägte Skihütten und architektonisch hochwertige SB-Restaurants auf die hungrigen Skifahrer und Snowboarder. Langweilig wird es auch nach Liftschluss nicht, denn zünftiges Après-Ski, hat man sich in Sölden ebenso auf die Fahne geschrieben, wie mit internationalen Events die Massen nicht nur skifahrerisch zu begeistern.

Das ist neu zur Wintersaison 2018/2019

Auch in seinem Erfindergeist ist der Hotspot der Alpen kein langsamer Zweier, sondern viel mehr zackiger Achter, mit frischen Ideen für jede Saison. Das diesjährige Highlight in Sölden und auf jeden Fall einen Besuch wert, ist das neue James Bond Museum am Gipfel des Gaislachkogels – eine cineastische Erlebniswelt, die den Besucher durch die Filme des MI6-Agenten führt, so realistisch, man habe nach ein paar Räumen das Gefühl selbst einen geheimen Auftrag zu erledigen und einen Bösewicht zur Strecke zu bringen. Eine weitere Neuerung in dieser Saison ist der Ötztaler Superskipass, der die 356 Pistenkilometer von sechs Ötztaler Skigebieten verbindet.

Sölden - der Event-Hotspot in den Alpen

Den Start der Eventserie macht jedes Jahr das FIS Ski Weltcup Opening (26.-28.10.2018), wo sich die weltbesten Abfahrtsläufer auf ein Stelldichein am Rettenbachgletscher treffen und um die ersten Weltcup-Punkte im Riesentorlauf kämpfen. Im April erhalten musikalische Helden beim Electric Mountain Festival (04.+05.04.2019) eine Bühne am Giggijoch auf 2.300 Meter und heizen mit elektronischen Beats die Stimmung an. Eine Woche später werden Pistenraupen wieder zu Elefanten, Skifahrer zu Kriegern und Skidoos zu Reiterschaaren, die das Heldenepos Hannibal (12.04.2019) in der Naturarena am Rettenbachgletscher mit Tanz, Akrobatik, Musik und Flammen in vollendeter Form nacherzählen. Und das Beste ist, die Eintritte zu den Events sind schon in den jeweiligen Tagesskipässen inkludiert.

Richtig Gas geben beim Electric Mountain Festival in Sölden zum Saisonfinale

Pistentipps in Sölden

Den Anfang der Liste der Skipisten, die man auf keinen Fall in Sölden verpassen sollte, macht die 15 Kilometer lange Abfahrt von der BIG3-Aussichtsplattform der Schwarzen Scheide zur Talstation Gaislachkogelbahn, auf der man einen Höhenunterschied von rekordverdächtigen 1.970 Meter überwindet. Der nächste Pistentipp führt Genussfahrer und Carvingverliebte auf die Piste mit der Nummer 38 am Tiefenbachgletscher, die vor allem wegen ihrer Breite das Gefühl von absoluter Kurvenfreiheit versprüht. Zu guter Letzt ein Tipp für alle, die ihren Adrenalinspiegel auf ein neues Winter-Hoch heben wollen. Auf der schwarzen Piste Nummer 14, wegen ihres berüchtigten Rufes in der Vergangenheit auch Mafia-Abfahrt genannt, finden sowohl Könner, sowie Fortgeschrittene die ultimative Herausforderung am Giggijoch.

Fazit

In Sölden ist alles ein bisschen höher: die Berge, die Museen, die Adrenalinpegel. Nur die Bässe nicht, die bleiben tief. Eine gute Kombination für alle, die mehr wollen, als nur Skifahren. Das Snowplaza Skigebiet der Woche und seine Skiorte eignen sich dennoch auch für Familien und Beginner. Entdecker kommen mit dem neuen Superskipass in den Genuss das ganze Ötztal auszukundschaften. Somit ist Sölden und das Ötztal nicht nur einen kurzen Wochenendtrip wert, sondern auch eine Skigebietsdestination, in der es auch nach einer ganzen Woche Skifahren oder Snowboarden noch eine ganze Menge zu sehen und zu erleben gibt.

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Aufgewachsen im schönen Bayern, hatte ich die Berge stets in greifbarer Nähe. Im Winter arbeite ich im Zillertal als Snowboardlehrer. Bei Snowplaza berichte ich über die neuesten Trends und News im Wintersport.

 
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