9. August 2018 Von: Marlene in 'Skigebiete unter der Lupe'' | 0 Kommentare

Der Hintertuxer Gletscher ist das einzige Skigebiet, das an 365 Tagen im Jahr geöffnet hat. Dadurch ist der Skibetrieb sogar im Hochsommer möglich. Darüber hinaus verspricht der Hintertuxer Gletscher auch abseits des Skibetriebs Abkühlung auf über 3.000 Meter Höhe. Wer die Skiausrüstung im Sommer zuhause lassen möchte, kann sich zudem auf weitere Highlights und Attraktionen freuen. Snowplaza stellt das Sommerangebot am Hintertuxer Gletscher vor und berichtet, für wen sich eine Auffahrt mit dem Geltscherjet in der warmen Jahreszeit lohnt.

Lohnt sich der Hintertuxer Gletscher im Sommer?

Im Sommerskigebiet am Hintertuxer Gletscher trainieren Skiprofis für die bevorstehende Wintersaison neben Freizeitskifahrern, die der Hitze im Tal entfliehen möchten. Doch nicht nur auf zwei Brettern lässt sich der Hitze die Stirn bieten. Wer mit der Seilbahn nach oben fährt, sollte auch im Hochsommer eine Jacke einpacken. Auf 3.000 Metern liegen die Temperaturen häufig nur knapp über dem Gefrierpunkt. Außerdem sollte der Sonnenschutz nicht vergessen werden. Wenn die Ausrüstung passt, können Ausflugsgäste allerdings eine Aussicht über die umliegende Gebirgslandschaft genießen, in der Eishöhle Kanu fahren, oder einfach nur auf ein Tiroler Schmankerl im Tuxer Fernerhaus einkehren.

Hintertuxer Gletscher im Sommer

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Skifahren im Hochsommer

Im Sommer sind am Hintertuxer Gletscher bis zu 10 Liftanlagen in Betrieb. Insgesamt werden dadurch je nach Schneelage und Witterung bis zu 20 Kilometer Pisten erschlossen, die auch im Juli und August noch befahren werden können. Die Abfahrten verteilen sich zwischen einer Höhe von 3.250 Meter und reichen bis zum Tuxer Ferner auf 2.660 m hinab. Die längste Piste im Sommer ist 2 km lang.

Eishöhle im Kanu entdecken

Etwa drei bis vier Gehminuten sind es von der Bergstation Gletscherbus 3 bis zum Eingang des Natur Eis Palasts. Mit geführten Touren erkunden die Ausflugsgäste das Innere der Gletscherhöhle. Vorbei geht es an Eiskristallen und gefrorenen Wasserfällen bis zu einem Gletschersee. Wer die VIP-Tour bucht, kann an dieser Stelle im Boot Platz nehmen und in der Gruppe durch das eiskalte Wasser paddeln. Neben der Gruppentour gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Höhle zu entdecken. So können Besucher unter anderem zwischen Stand-Up-Paddeln, Kajakfahren, einer Fototour und sogar Eisschwimmen wählen. Bei letzterem schwimmt man tatsächlich durch das Gletscherwasser.

Gletscheraction abseits der Skipiste

Wer die Gletscherwelt ohne Ski entdecken möchte und nicht unter die Erde abtauchen will, kann mit ausgebildeten Bergführern die Umgebung erkunden. Das Programm reicht von einfachen Gletscherwanderungen, bei denen die Teilnehmer viele Infos zur Entstehung von Gletschern erfahren können, über die Olpererbesteigung bis hin zum Eisklettern. Bei letzterem kann man sich auf eigenen Wunsch sogar in eine der Gletscherspalten abseilen lassen.

Ein Bergführer gibt Informationen zur Gletscherwelt. © Hintertuxer Gletscher

Fazit

Der Hintertuxer Gletscher lohnt sich im Sommer für all jene, die auch in der heißen Jahreszeit nicht genug von Schnee und Eis bekommen können. Die faszinierende Gletscherlandschaft ist dank der Seilbahn leicht zugänglich und durch die begleitenden Bergführer für durchschnittlich fitte Ausflugsgäste hautnah zu erleben. Wer hingegen zum Skifahren hinauffährt, sollte früh aufstehen. Durch die tageszeitliche Erwärmung und die Sonne werden die Abfahrten gegen Mittag hin bereits sulzig. Die ersten Schwünge am frühen Morgen sind deshalb die schönsten.

Praktische Infos zum Hintertuxer Gletscher

Der Hintertuxer Gletscher öffnet ab September auch wieder den bekannten Betterpark. Dann trifft sich die Freestyle-Szene im Gletscherskigebiet. Nach und nach werden je nach Schneelage dann auch weitere Pistenkilometer geöffnet und mehr Anlagen in Betrieb genommen. Im Hochwinter warten insgesamt an die 50 Kilometer Abfahrten auf Skifahrer. Die meisten Pisten sind als mittelschwer oder leicht markiert und sind dadurch auch für Anfänger und Familien ideal. Zur Stärkung lädt in der Mittagspause unter anderem das Tuxer Fernerhaus ein. Wintersportler können hier zwischen Selbstbedienungsbereich oder Service wählen und zwischen einem Innenbereich oder der großen Sonnenterrasse entscheiden.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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