26. Mai 2018 Von: Marlene in 'Material'' | 0 Kommentare

Skibrillen sind mehr als nur ein stylisches Accessoire. Sie sollen die Augen vor der Sonneneinstrahlung und der Lichtreflexion durch den Schnee schützen. Zudem sollen sie für eine bessere Sicht bei schwierigen Lichtverhältnissen sorgen und verhindern, dass Fahrtwind und Niederschlag den Blick beeinträchtigen. Um all das sicherzustellen, forscht die Industrie immer weiter an Material, Form und Funktion und bringt Jahr für Jahr neue Modelle auf den Markt. Auf welche Skibrillen sich Skifahrer in der Skisaison 2018 / 2019 freuen dürfen und was die sogenannten Goggles können, berichtet Snowplaza.

Die Skibrillen-Neuheiten der Saison 2018 / 2019

Für die kommende Wintersaison 2018 / 2019 bringen Skihersteller noch leichtere, besonders drehfreudige Ski auf den Markt. Auch im Bereich der Bekleidung, bei den Skischuhen und nicht zuletzt bei den Skibrillen tut sich einiges. So werden Skibrillen nun auch für Brillenträger komfortabler. Dafür hat sich Giro eine besondere Lösung einfallen lassen, die perfekt mit der optischen Brille harmonieren soll. Darüber hinaus bringt Alpina ein Modell auf den Markt, das von vorne bis hinten mit einem durchdachten Farbkonzept überzeugt und besonders die jüngere Generation ansprechen könnte. Außerdem sollen die Modelle eine bessere, kontrastreiche Sicht im Skigebiet garantieren.

© Ispo

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Mit Auszeichnung: Innovation für Brillenträger

Die Suche nach der passenden Skibrille war bisher vor allem für Brillenträger eine Qual. Ohne optische Brille konnten die Skifahrer teilweise nur noch schlecht sehen. Mit optischer Brille unter der Skibrille saß diese häufig nicht gut und hat Druckstellen hinterlassen. Skibrillenhersteller Cébé möchte mit dem Modell EXO OTG nun Abhilfe schaffen. Die Skibrille ist so konstruiert, dass sie Aussparungen an den Seiten hat und die Auflagefläche an der Nase schmaler ist. Brillenträger setzen zuerst den Rahmen der Skibrille auf, schieben dann die optische Sehhilfe in die vorgesehenen Einbuchtungen und clippen zum Schluss die magnetische Scheibe der Skibrille auf. Diese Innovation wurde sogar mit dem ISPO-Award ausgezeichnet.

Rahmenlos: Uneingeschränkte Sicht garantiert

© GIRO

Skifahrer, die nur selten oder sogar zum ersten Mal eine Skibrille aufsetzen, haben manchmal das Gefühl, dass der Rahmen das Sichtfeld einschränkt. Giro möchte dem vorbeugen. Mit den Modellen Agent für Männer und Eave für Damen bringen sie zwei Skibrillen auf den Markt, die sich optimal auf die geschlechterspezifischen Besonderheiten der Kopfgröße anpassen. Darüber hinaus lässt sich die Scheibe aus dem Hause ZEISS, die ohne Rahmen auf dem Gestell aufliegt, einfach je nach Lichtverhältnis wechseln. Das geht dank der magnetischen Befestigungskonstruktion mit wenigen Handgriffen.

Für Trendsetter: Stimmiges Farbkonzept vom Band bis zum Glas

© Alpina

Hinter dem Namen Chemical Cuisine verbirgt sich ein neues Skibrillenkonzept des Herstellers Alpina. Die farbenfrohen Goggles sollen vor allem jüngere Skifahrer und Snowboarder ansprechen, die mit Style die Skipisten erobern wollen. Dazu werden die Modelle mit farbenfrohen Bändern ausgestattet. Farbverläufe machen den Hingucker-Effekt komplett. Darüber hinaus findet sich die Hauptfarbe auch im Rahmen der Brille wieder. Und weil guter Stil nicht nur von Außen, sondern auch von Innen sichtbar sein sollte, ist sogar der Schaumstoff, der am Gesicht aufliegt, eingefärbt. Die passend farbig verspiegelten Gläser machen die Optik perfekt.

Kontrastverstärkend: Bessere Sicht bei allen Wetterbedingungen

© POC

Die neue Fovea Clarity von POC kommt mit einer gewölbten Scheibe daher, um das Sichtfeld zu erweitern. Zudem sind die Scheiben speziell getönt. Dadurch sollen die Kontraste auf der Skipiste verstärkt werden. Das ist vor allem bei schlechteren Sichtverhältnissen, also bei Wolken, Schneefall und Nebel, wichtig. Darüber hinaus garantiert POC auch bei Sonnenschein eine gute Sicht und vor allem Schutz vor UV-Strahlung. Der Rahmen ist flexibel, sodass er sich gut an die Form des Gesichts anpasst und nicht verrutscht.

Kinderbrille: Funktionale, preisgünstige Kinder-Skibrille

© Rossignol

Die Rossignol Raffish ist speziell für Kinderköpfe entwickelt worden. Dadurch ist der Rahmen kleiner und das Band schmaler. Der komfortable Schaumstoff im Inneren beugt Druckstellen vor. Zudem schützt das Glas vor Schneefall, Wind und Sonne. Seitlich sind Belüftungsschlitze eingearbeitet, damit die Skibrille auch an einem langen, schweißtreibenden Skitag nicht beschlägt. Schlussendlich kommt sie im knallroten Design daher und wird am Kopf des kleinen Skirennfahrers auf der Skipiste zum Hingucker.

Skibrille richtig reinigen: So geht's!

Skibrillen müssen nicht jedes Jahr neu gekauft werden. Wer auf seine Skibrille acht gibt und sie pfleglich behandelt, wird lange Freude an ihr haben. Das Problem ist nur, dass sie ihre Schutzfunktion verliert, sobald Kratzer in der Scheibe sind. Dann nämlich ist häufig auch die Beschichtung beschädigt und das UV-Licht, das nicht ungehindert eindringen soll, trifft auf die weit geöffnete Pupille. Um das zu verhindern, sollte die Skibrille von außen nur mit einem Mikrofasertuch gereinigt werden. Im Inneren der Brille wird im besten Fall komplett auf Wischen und Reiben verzichtet. Stattdessen versucht man mögliche Dreckrückstände mit klarem Wasser zu entfernen.

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Als Wahlmünchenerin habe ich die Alpen ja quasi vor der Tür und bin deshalb gern in den Bergen unterwegs. Von Oktober bis Mai und manchmal auch im Hochsommer begleiten mich dabei meine geliebten Skier.

 
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