7. Juli 2020 Von: Maria in SkifahrenSnowboardtechnik Allgemein

Die Frage, ob nun das Skifahren oder das Snowboarden besser sei, hat schon zu vielen hitzigen Diskussionen auf und abseits der Skipiste geführt. Beide Gruppen vertreten ihre Sportart mit Herzblut und wissen das durch schlagkräftige Argumente zu belegen. Doch welcher Wintersport ist für Einsteiger leichter zur erlernen? Sind auf Skiern oder mit dem Snowboard höhere Geschwindigkeiten möglich? Wo liegen die Vor- und Nachteile beim Schleppliftfahren? Im Snowplaza-Vergleich erfahren Sie alles über die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten der beiden Sportarten.

Snowboarden ist leichter zu lernen als Skifahren

Auch, wenn beim Skifahren der Körper in Hangrichtung zeigt, ist es koordinativ anspruchsvoller. Die Beine, die Körperbewegung und der Einsatz der Arme müssen aufeinander abgestimmt sein. Das Snowboard wird hingegen durch Gleichgewicht und Gewichtsverlagerung gesteuert. Allerdings ist es anfangs ungewohnt, seitlich zum Hang zu stehen. Das fällt vor allem den Anfängern leichter, die zuvor schon auf dem Skate- oder Surfboard standen. Wer noch nie eine Brettsportart ausgeübt hat, wird beim Erlernen beider Sportarten etwa ähnlich lange brauchen.

Skifahren ist schneller als Snowboarden

Auf Skiern können höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. Das breite Snowboard hat mehr Reibung und einen höheren Luftwiderstand. Dadurch sind die Spitzengeschwindigkeiten auch "nur" bei etwa 200 km/h angesiedelt. Der schnellste Skifahrer hingegen erreichte auf einer Speed-Strecke 255 km/h. Auf der Skipiste hält sich das Tempo jedoch die Waage. Es wird im Skigebiet immer auch den einen Snowboarder geben, der alle Skifahrer überholt.

Skiliftfahren fällt Skifahrern leichter

Während sich Snowboard- und Ski-Anfänger beim Abfahren gleich schwer oder gleich leicht tun, stellt der Skilift vor allem Snowboarder vor Herausforderungen. Im Schlepplift wird der Boarder seitlich den Hang hinaufgezogen, während sich der Skifahrer in Fahrtrichtung bequem nach oben schieben lassen kann. Letzterer stört sich auch nicht so sehr an einem zu kurzen Liftseil. Auch beim Sessellift hat es der Snowboarder schwerer. Schließlich muss er einen Fuß aus der Bindung lösen und somit den Ein- und Ausstieg meist einbeinig rutschend meistern.

Snowboarden und Skifahren ist ähnlich teuer

Ein neues Paar Ski kostet in der Anschaffung ähnlich viel Geld wie ein neues Board. Inklusive Bindung müssen selbst Anfänger ca. 400 Euro für die jeweiligen Bretter ausgeben. Hinzu kommen Helm, Brille, Wintersportbekleidung, Skischuhe oder Boots und beim Skifahrer noch die Stöcke. Auch ein Rückenprotektor oder spezielle Protektoren für Hintern und Oberschenkel, wie sie im Snowpark oftmals Verwendung finden, müssen oft noch besorgt werden. Das Grundequipment ist also bei beiden Sportarten ähnlich.

Snowboarden beansprucht mehr Muskelgruppen als Skifahren

Skifahrer und Snowboarder wissen beide, wie sich Muskelkater nach einem anstrengenden Tag auf der Skipiste anfühlt. Beide Sportarten beanspruchen vor allem die Oberschenkelmuskulatur, das Gesäß und die Waden. Beim Snowboarden kommt noch die Gewichtsverlagerung hinzu. Dadurch werden auch die Muskelgruppen in der Rücken- und Bauchregion vermehrt angesprochen. Zur Vorbereitung: Mit Skigymnastik fit für die Skisaison >

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Hi, ich heiße Maria und bin das ganze Jahr über in den Bergen unterwegs. Im Winter berichte ich für Snowplaza über alle Neuigkeiten zum Thema Skifahren, reise viel und erzähle von meinen Erfahrungen auf meinem Lieblingsbrett.